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Was ist das nur mit den vielen Lügen? Lügen zu erkennen, ist hilfreich. Allerdings säen manche Menschen auch Zweifel, obwohl sie die Wahrheit sagen.
Politiker, Unternehmer, Radler und sonstige Sportler … es wird immer wieder versucht, sich der Wahrheit zu entziehen. „I did not have sexual relations with that woman, Miss Lewinsky. I never told anybody to lie, not a …“ Früher oder später stolpern sie über ihre Lügen. Mehr als 599.000 Suchergebnisse bei „Lüge Interview“. Doch das scheint nicht jeden zu entmutigen. Nur weshalb? Wer es trotzdem tut, hofft entweder Glück zu haben, hält sich für besonders clever oder hofft einfach nur, dass es später und nicht früher offenbar wird. Wobei es oft genug auch ohne bösartige Absicht geschieht, dass Menschen die Unwahrheit sagen, mehr oder weniger kreative Umdeutungen vornehmen oder doch nicht so ganz unwesentliche Einzelheiten für sich be- und anderen vorenthalten. Ob beabsichtigt oder nicht; es handelt sich eher selten um eine gute Idee. Lügen haben kurze Beine.
Meine Eltern sagten mir, ich soll nicht lügen. Ich sage nur: Weihnachtsmann, Osterhase, Zahnfee!
Notlügen sind in Ordnung. Kleine Lügen tun nicht weh, sagen die einen. Lügen zerstören das Vertrauen und machen ein Zusammenleben unmöglich, meinen die anderen. Zugegeben: Nicht jede Lüge ist gleichermaßen böswillig und verheerend in der Wirkung; manche sind es allerdings! Ich nehme meinen Eltern die Geschichte mit dem Weihnachtsmann mittlerweile nicht mehr übel. Doch so manche Unwahrheiten notorischer Lügner haben durchaus ihre Spuren hinterlassen. In besonders schmerzhaften Momenten wird da schon mal an der gesamten Menschheit gezweifelt, der emotionale Schaden übersteigt dann meist noch den bezifferbaren. Das gibt blaue Flecken, die nicht so schnell verheilen. Der vollständige Rückzug und übersteigertes Misstrauen richten dann als Folgeschäden noch einiges an. Doch wie können wir offen für das Leben und dessen Angebote bleiben und gleichzeitig gut auf uns acht geben?
Anstatt hinterher schlauer zu sein, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, hilft es zumindest, die deutlichsten Anzeichen für Lügen zu erkennen. Wobei das einfacher gesagt, als getan ist. Sobald uns jemand nahesteht, werden entsprechende Hinweise sehr häufig ignoriert. Es kann nicht sein, was nicht sein soll!
Zu Lügen ist in der Regel keine gute Idee, denn die haben ja bekanntlich kurze Beine. Wobei besondere Vorsicht bei Unwahrheiten in Interviews angeraten ist.
Lügen zu erkennen ist hingegen eine sehr hilfreiche Fähigkeit, die vor allerlei Unannehmlichkeiten schützen kann. Dabei kann ich Sie ebenso unterstützen, wie dabei nicht durch Gewohnheiten Vertrauen zu verspielen. Viel zu oft säen ehrlich Menschen durch unglückliche Formulierungen und Körpersprache Zweifel, wo keine erforderlich sind.
Eine Lüge erscheint mitunter einfacher als die unbequeme Wahrheit. Doch meist wird dadurch alles nur noch schlimmer. Lügen haben ja bekanntlich kurze Beine. Die Körpersprache offenbart es ja doch früher oder später! Der erforderliche Aufwand, um Lügen aufrechtzuerhalten, ist oft höher als gleich die Verantwortung zu tragen, ihr gerecht zu werden.
Woran erkennen Sie, dass jemand nicht die Wahrheit sagt? Lügner werden von Gefühlen geplagt; in der Regel von Angst und Schuld. Deshalb neigen Menschen, die nicht die Wahrheit sagen, dazu, plötzlich ihr Verhalten zu ändern und damit verraten sie sich. Entsprechende Bedeutung hat es, die Körpersprache lesen zu können. Beispielsweise, wenn Ihr Gegenüber plötzlich aufhört, sich zu kratzen, seine Atmung sich verändert, dass er leiser, schneller, höher oder tiefer spricht, dass es seine Gestik und Mimik verändert – das alles sind typische Verhaltensweisen von Lügnern. Lügner wissen um diese Verhaltensveränderung und versuchen deshalb, sich möglichst unauffällig zu verhalten. Gerade, wenn sie sich bemühen nur ja nicht entlarvt zu werden, gibt es besonders viele Hinweise. Dann wirkt die Körpersprache beispielsweise plötzlich steif. Solche Lügner wirken übertrieben vorsichtig und dann ist nicht das Verhalten an sich auffällig, sondern die Verhaltensänderungen sind von Interesse.
Geübte Lügner beherrschen ihre verbalen Aussagen. Bei der unbewusst gesteuerten Körpersprache ist das anders. Oft widersprechen die nonverbalen den mündlichen Aussagen, die Gestik stimmt dann nicht mit der Mimik überein.
Auf die Präsentation einer konstruierten Geschichte können sich Lügner gründlich vorbereiten. Sie können Lügner zwar mit sehr gezielten Fragen überführen – aber das dauert ohne entsprechende Ausbildung recht lange. Besser ist es, auf widersprüchliche Körpersignale zu achten. Beginnen Sie mit einem harmlosen Gespräch, um sich zu kalibrieren, also eine Vorstellung davon zu bekommen, wie jemand im entspannten Zustand ist. Halten Sie Augen und Ohren offen. Welche Zusammenhänge zwischen Körpersprache, Gedanken, Emotionen bestätigen sich. Die fundierte Vorbereitung ist wesentlich für die Körpersprachanalyse, erst dann lassen sich Auffälligkeiten erkennen und einschätzen. Wer das beherrscht, liest in manchen Zeitgenossen, wie in einem offenen Buch.
Lügen gehören zwar zum Alltag, doch wer will schon angelogen werden? Im Artikel Wie Sie Lügner und ihre Lügen erkennen erfahren Sie wie Sie sich schützen. Selbst überlegen Sie es sich lieber zweimal, ob eine Lüge tatsächlich die Angelegenheit vereinfacht. Stehen Sie lieber zu Ihren Fehlern. Oft ist eine Entschuldigung der bessere Anfang, um die Dinge zu verbessern.
Bleiben Sie offen und passen Sie auf sich auf. Lesen Sie den ausführlichen Artikel mit konkreten Tipps, wie Sie Lügner und ihre Lügen anhand von verbalen und nonverbalen (Körpersprache) Elementen erkennen.
Gibt es Gründe, bei denen Sie die Wahl einer Lüge als Option betrachten? Oder ist jede Lüge gleichermaßen verwerflich? Wie entscheiden Sie im Zweifelsfall?
Lügen an sich ist schon keine schöne Sache. Doch vor Zeugen und noch dazu während eines Interviews multiplizieren sich die Folgen. Wenn dann die Wahrheit ans Licht kommt, ist die Empörung umso größer. Und wer das vor laufender Kamera macht, kann es sich später noch oft ansehen. Ein Vergnügen ist diese Medienpräsenz allerdings selten. Und auch ein Shitstorm ist weniger spaßig, wenn er einen selbst betrifft.
Überlegen Sie sich lieber frühzeitig, was Sie wie offenlegen, was Sie kommentieren. Und wenn es unbedingt sein muss; „Kein Kommentar!“. Ansonsten gilt: Lieber vorsorgen, als aufwendig nachsorgen.
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Februar 2017
Überarbeitung: 16. April 2019
AN: #43312
K:CNB
Ü:X
Bei Helden denken wir schnell an außergewöhnliche Menschen.
Menschen, die andere retten.
Große Risiken eingehen.
Geschichte schreiben.
Oder wenigstens einen Umhang tragen.
Dabei zeigt sich etwas, das ich viel interessanter finde, häufig sehr viel unspektakulärer.
Jemand sagt etwas, obwohl Schweigen bequemer wäre.
Jemand übernimmt Verantwortung, obwohl sich Schuld leichter weiterreichen ließe.
Jemand schützt einen anderen Menschen, obwohl das Nachteile bringen könnte.
Jemand bleibt seinen Werten treu, obwohl Anpassung gerade einfacher wäre.
Vielleicht brauchen wir deshalb eine andere Vorstellung von Heldentum.
Weniger Größe.
Mehr Haltung.
Traditionell verstehen wir unter einem Helden einen Menschen, der Außergewöhnliches leistet.
Dazu gehören häufig:
Mut,
Einsatzbereitschaft,
Opferbereitschaft,
besondere Fähigkeiten
oder der Einsatz für andere.
Das ist eine mögliche Definition.
Mich interessiert eine andere Frage stärker:
Welche Eigenschaften machen einen Menschen für uns bewundernswert?
Denn außergewöhnliche Leistungen allein reichen kaum.
Auch rücksichtslose Menschen können mutig sein.
Auch Fanatiker können Opfer bringen.
Auch Menschen mit fragwürdigen Zielen können Außergewöhnliches leisten.
Deshalb braucht Heldentum für mich mehr als Mut.
Es braucht Werte und Verantwortung.
Mut ist eine bemerkenswerte Eigenschaft.
Doch entscheidend ist:
Wofür wird er eingesetzt?
Jemand kann mutig für Menschen eintreten.
Oder mutig Menschen schaden.
Jemand kann große persönliche Risiken eingehen, um Freiheit zu schützen.
Oder Risiken eingehen, um Macht zu gewinnen.
Deshalb gehört zu zeitgemäßem Heldentum für mich eine Verbindung:
Mut + Menschlichkeit + Verantwortung.
Erst die Richtung gibt dem Mut seine Bedeutung.
Gerade Menschen, die von einer Sache vollkommen überzeugt sind, geraten leicht in eine gefährliche Versuchung:
„Mein Ziel ist so wichtig, dass meine Mittel gerechtfertigt sind.“
Genau hier braucht es Haltung.
Wer für Werte eintritt und dabei seine eigenen Werte über Bord wirft, hat ein Problem.
Deshalb gehört für mich zu glaubwürdigem Engagement:
Der Weg sollte zu dem passen, wofür wir angeblich stehen.
Wer Respekt fordert, sollte respektvoll handeln.
Wer Freiheit verteidigt, sollte Freiheit achten.
Wer Menschlichkeit verlangt, sollte Menschen menschlich behandeln.
Das klingt selbstverständlich.
In Konflikten wird es anspruchsvoll.
Ein weiterer Punkt ist mir wichtig:
Heldentum und Berühmtheit sind zwei verschiedene Dinge.
Berühmtheit braucht Aufmerksamkeit.
Verantwortung braucht sie manchmal überhaupt nicht.
Viele bemerkenswerte Entscheidungen geschehen, ohne dass später jemand davon erfährt.
Ein Mensch widerspricht einer unfairen Entscheidung.
Eine Führungskraft übernimmt Verantwortung für einen Fehler ihres Teams.
Jemand schützt eine Kollegin vor einer Grenzüberschreitung.
Ein Mensch beendet eine Dynamik, die anderen schadet.
Kein Publikum.
Keine Kamera.
Kein Applaus.
Und trotzdem kann genau dort etwas Bedeutendes geschehen.
Wir überschätzen leicht den spektakulären Mut.
Und unterschätzen den alltäglichen.
Es braucht Mut:
eine unbequeme Wahrheit anzusprechen,
eine eigene Fehlentscheidung zuzugeben,
eine Grenze zu setzen,
eine Meinung zu ändern,
um Hilfe zu bitten,
jemandem zu widersprechen, den wir bewundern,
oder eine Position zu vertreten, wenn die Mehrheit anders denkt.
Keine dieser Situationen taugt automatisch für einen Kinofilm.
Für das eigene Leben können sie entscheidend sein.
Menschen wissen selten morgens:
„Heute werde ich ein Held.“
Meist entsteht eine Situation.
Und plötzlich muss jemand entscheiden.
Sage ich etwas?
Greife ich ein?
Übernehme ich Verantwortung?
Bleibe ich bei meiner Haltung?
Oder mache ich es mir leichter?
Die Entscheidung kann wenige Sekunden dauern.
Ihre Bedeutung zeigt sich manchmal erst später.
Deshalb interessiert mich weniger die Frage:
„Bin ich ein mutiger Mensch?“
Interessanter finde ich:
„Was tue ich, wenn Mut gefragt ist?“
Es ist leicht, Werte zu vertreten, solange sie nichts kosten.
Fairness ist angenehm, solange sie dem eigenen Interesse entspricht.
Loyalität ist einfach, solange kein Konflikt entsteht.
Aufrichtigkeit ist bequem, solange die Wahrheit keine unangenehmen Folgen hat.
Interessant wird es dort, wo Werte einen Preis bekommen.
Dann zeigt sich Haltung.
Das bedeutet keineswegs, dass ein guter Mensch immer kämpfen muss.
Manchmal besteht Mut darin, zu widersprechen.
Manchmal darin, einen Konflikt zu verlassen.
Manchmal darin, Unterstützung zu holen.
Manchmal darin, eine Entscheidung zu korrigieren.
Mut braucht Urteilskraft.
Mich überzeugt ein Heldentum wenig, das ständig beweisen muss, wie heldenhaft es ist.
Wer Verantwortung übernimmt, richtet seine Aufmerksamkeit stärker auf die Aufgabe.
Was braucht die Situation?
Wem kann ich helfen?
Was kann ich beeinflussen?
Was ist mein Anteil?
Welche Konsequenzen hat mein Handeln?
Damit verschiebt sich die Perspektive.
Weg von:
„Wie wirke ich?“
Hin zu:
„Was ist jetzt angemessen?“
Das ist für mich eine sehr erwachsene Form von Mut.
Besonders sichtbar wird das bei Menschen mit Verantwortung.
Eine Führungskraft kann versuchen, jederzeit stark und unfehlbar zu wirken.
Oder sie kann sagen:
„Diese Entscheidung war falsch. Ich korrigiere sie.“
Das zweite verlangt häufig mehr innere Stärke.
Führung zeigt sich auch darin:
Orientierung zu geben,
unangenehme Entwicklungen anzusprechen,
Menschen zu schützen,
Konsequenzen zu übernehmen,
Widerspruch auszuhalten
und Entscheidungen zu treffen, deren Nutzen vielleicht erst später sichtbar wird.
Das ist weniger spektakulär als die klassische Heldengeschichte.
Für Organisationen kann es erheblich wichtiger sein.
Gerade deshalb bin ich bei Heldenverehrung vorsichtig.
Wenn wir Menschen zu übergroßen Figuren machen, geschieht etwas Merkwürdiges.
Wir übersehen ihre Fehler.
Wir rechtfertigen ihr Verhalten.
Wir delegieren Verantwortung.
Und manchmal beginnen Menschen selbst zu glauben, für sie würden andere Regeln gelten.
Ein Vorbild darf menschlich bleiben.
Vielleicht sollte es das sogar.
Denn ein Mensch, der zweifelt, Fehler macht, lernt und trotzdem Verantwortung übernimmt, kann uns mehr lehren als eine makellose Figur auf einem Sockel.
Das ist vielleicht die angenehmste Nachricht.
Du musst keineswegs außergewöhnlich sein.
Du musst keine Welt retten.
Du brauchst keinen Titel.
Und niemand muss später eine Statue von dir aufstellen.
Es reicht, in wichtigen Momenten möglichst klar zu entscheiden:
Wofür möchte ich stehen?
Was ist hier angemessen?
Welche Verantwortung habe ich?
Welchen Preis bin ich bereit dafür zu tragen?
Das kann schon anspruchsvoll genug sein.
Wenn du vor einer schwierigen Entscheidung stehst, können fünf Fragen helfen.
Was liegt unter dem offensichtlichen Konflikt?
Was möchtest du schützen?
Betrachte mehr als das eigene Interesse.
Wie du handelst, gehört zur Entscheidung.
Diese Frage schafft manchmal erstaunliche Klarheit.
Vielleicht brauchen wir weniger Heldenverehrung.
Und mehr gute Vorbilder.
Menschen, die zeigen:
So kann Verantwortung aussehen.
So kann jemand mit einem Fehler umgehen.
So kann jemand Haltung bewahren.
So kann jemand widersprechen.
So kann jemand Macht verantwortungsvoll einsetzen.
So kann jemand für andere eintreten.
Vorbilder machen uns kleiner, wenn wir sie auf unerreichbare Sockel stellen.
Gute Vorbilder können etwas anderes bewirken:
Sie erinnern uns daran, was auch uns möglich ist.
Wenn ich den Begriff verwenden möchte, gehören für mich einige Eigenschaften dazu:
Sie übernehmen Verantwortung.
Auch dort, wo Wegsehen bequemer wäre.
Sie schützen grundlegende Werte.
Und achten darauf, dass ihre Mittel dazu passen.
Sie stellen die Aufgabe über die Selbstdarstellung.
Aufmerksamkeit ist Werkzeug, weniger Ziel.
Sie bleiben menschlich.
Sie kennen Zweifel, Fehler und Grenzen.
Sie handeln.
Denn Werte, die ausschließlich gedacht werden, verändern wenig.
Und vielleicht am wichtigsten:
Sie brauchen den Titel „Held“ überhaupt nicht.
Vielleicht finden die wichtigsten Formen von Heldentum genau dort statt, wo niemand zuschaut.
Ein Vater entschuldigt sich bei seinem Kind.
Eine Mitarbeiterin widerspricht einer unfairen Behandlung.
Ein Unternehmer trifft eine Entscheidung, die kurzfristig Geld kostet und langfristig seinen Werten entspricht.
Jemand beendet eine Beziehung, in der Würde und Respekt verloren gegangen sind.
Ein Mensch bittet um Hilfe.
Jemand steht wieder auf.
Von außen sieht manches davon klein aus.
Für den Menschen selbst kann es ein Wendepunkt sein.
Brauchen wir Helden?
Vielleicht.
Vielleicht brauchen wir vor allem Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.
Menschen, die ihre Werte auch dann ernst nehmen, wenn es unbequem wird.
Menschen, die Macht mit Verantwortung verbinden.
Menschen, die für andere eintreten.
Menschen, die Fehler korrigieren.
Menschen, die dort handeln, wo sie tatsächlich etwas bewirken können.
Das braucht keinen Umhang.
Keine Superkräfte.
Und häufig keinen Applaus.
Es braucht etwas viel Alltäglicheres und gleichzeitig Anspruchsvolleres:
Mut, Menschlichkeit und die Bereitschaft, in entscheidenden Momenten Haltung zu zeigen.
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Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2018, n= 946)
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 31. Januar 2017
Überarbeitung: 02. Mai 2026
Englische Version:
AN: #43328
K: CNB
Ü:
Stress ist ein Ausdruck für Belastung und Anspannung des ganzen Organismus. Stress ist in Deutschland weit verbreitet. Viele Menschen leiden unter Stress. Entspannungsverfahren sind deswegen nicht nur für Betroffene von intensivem Lampenfieber und Redeangst oft sehr förderlich.
Stress ist ein Ausdruck für Belastung und Anspannung des ganzen Organismus. Stress ist in Deutschland weit verbreitet. Viele Menschen leiden unter Stress. Entspannungsverfahren sind deswegen nicht nur für Betroffene von intensivem Lampenfieber und Redeangst sehr förderlich, weil sie gestressten Menschen ermöglichen, selbst Einfluss zu nehmen.
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Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 1000)
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 29. Dezember 2016
Überarbeitung: 8. Juli 2019
Englische Version:
AN: #6760
K: CNB
Ü:
Welchen Beitrag liefert autogenes Training bei Lampenfieber?
Nicht nur Betroffene von Lampenfieber suchen nach Wegen, selbst etwas für gute Zustände zu tun. Eine der Möglichkeiten sind Entspannungstechniken, wie das Autogene Training. Jeder kann es in kurzer Zeit erlernen. Schon allein durch das Beherrschen der Grundstufe kann der Alltag gelassener erlebt werden, es fällt leichter zur Ruhe zu kommen und ein allgemeines Wohlbefinden wird gefördert. In der Mittelstufe können persönliche Ziele verfolgt werden, wie beispielsweise die Reduzierung von Ängsten und Konzentrationsstörungen. Fortgeschrittene Nutzer haben noch zahlreiche weitere Vorteile von dieser Methode. Die Oberstufe fördert Selbsterkenntnis, Problembewältigung und Persönlichkeitsbildung.
Der Mediziner Johannes Heinrich Schultz lebte von 1884 bis 1970 und entwickelte zwischen 1908 und 1912 das Autogene Training (AT). Es wird auch als konzentrative Selbstentspannung bezeichnet. Schultz kombinierte Elemente aus der Selbsthypnose und dem indischen Raja-Yoga (Yoga der Beherrschung). Mit diesem sehr vereinfachten Verfahren der Selbsthypnose werden seitdem gute Erfahrungen gemacht. Inzwischen ist diese Methode als Entspannungsverfahren anerkannt und weit verbreitet.
Autogenes Training gilt in Deutschland als eines der am häufigsten durchgeführten Entspannungsverfahren. Doch obwohl es viele Studien und Untersuchungen über die Wirksamkeit gibt, bleibt es meist nur beim oberflächlichen Kontakt mit der Grundstufe. Für viele Menschen, denen das Autogene Training sehr hilfreich sein könnte, sind Gruppenerfahrungen hinsichtlich der Form und Anzahl der Teilnehmer nicht geeignet oder suspekt. Das ist sehr schade!
Das Autogene Training wird in unterschiedliche Stufen eingeteilt.
In der Grundstufe des Autogenen Trainings sind es Entspannungselemente, die mit sieben Übungen gefördert werden. Diese Übungen widmen sich nacheinander der Ruhe, Schwere und Wärme in den Armen und Beinen, der Regulierung des Pulses und der Atmung. Außerdem werden Wärme im Bauch (Sonnengeflecht) und Stirnkühlung durch Autosuggestion gefördert. Weil sich die Ergebnisse der Selbstsuggestionen anfangs erst nach und nach einstellen, ist es hilfreich zu Beginn einen Trainer zu haben.
Regelmäßiges Üben der Grundstufe ist die Voraussetzung für das Erlernen der Mittelstufe. Die Mittelstufe verbindet die Grundstufe mit der Oberstufe. Zuerst wird die Grundstufe durchgeführt, um einen Entspannungszustand zu erlangen. In der Mittelstufe werden dann sogenannte formelhafte Vorsätze verwendet.
Die formelhaften Vorsätze werden kurz und prägnant formuliert. Vorzugsweise geschieht dies anfangs mit der Hilfe eines Therapeuten oder Trainers. Diese Sätze werden als Botschaften an das Unbewusste gesandt. Die Formeln sollten immer ganz individuell, nicht negativ und in der Gegenwart formuliert sein.
Beherrschung der Grund- und Mittelstufe ist Voraussetzung für die Durchführung der Oberstufe. Die Grundstufe muss so automatisiert sein, dass sich der Übende spontan in einen Entspannungszustand begeben kann. Dann werden in der Oberstufe des Autogenen Trainings komplexere mentale Übungen für die Entwicklung und Heilung genutzt.
Interessenten sollten vor der Anwendung unbedingt Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt halten. Das Autogene Training sollte bei bestimmten Krankheiten wie Epilepsie, Herzerkrankungen und psychischen Erkrankungen nur nach Absprache mit einem Arzt angewandt werden.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Es folgen die Schritte, mit denen Sie sich von Lampenfieber, Redeangst & Co. verabschieden und souveräne Auftritten vor Publikum angehen. Es ist nun an Ihnen, sich auf den Weg zu machen.
Schritte:
Schritte:
Schritte:
Schritte:
Schritte:
Schritte:
Schritte:
Schritte:
Schritte:
Schritte:
Schritte:
Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.
Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.
Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.
Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.
Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.
Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.
Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.
Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.
In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.
Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.
Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.
Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.
Termine sind in Berlin und online per Video möglich.
Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
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Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 28. Februar 2019
AN: #371
Nur im eigenen Saft schmoren, ist nicht gesund. Doch genau dazu führen Filterblase und Echokammereffekt im Internet. Ohne Diskussionskultur wird es fade.
Als Filterblase wird ein Phänomen bezeichnet, das sich vor allem bei der Nutzung von Internetplattformen wie Facebook und anderen sozialen Medien bemerkbar macht.
Durch Analyse deren Verhaltens erhalten Nutzer nur noch ausgewählte Ergebnisse angezeigt. Diese Filterblase präsentiert dann vorzugsweise Beiträge im Newsfeed, die den vermuteten Bedürfnissen entsprechen. Für einige von uns ist all das schon ein alter Hut, doch viele Nutzer sind sich des Umfangs der Filterwirkung noch nicht im vollen Umfang bewusst.
Wir bekommen im Internet (und auch außerhalb durch unsere Kontakte) eine spezielle Auswahl der Welt um uns herum präsentiert. Die Grundlage der Auswahl im Web liefern die mittlerweile umfangreichen Daten. Standort oder sogar Bewegungsmuster, soziale Daten und Vernetzungen, Likes, vergangene Suchen des Nutzers. Durch Cookies lassen sich die Auswertungsmöglichkeiten noch weiter vergrößern. Das Marketing hat dadurch heute ganz andere Spielräume der gezielten Ansprache. Personifizierung hat Vor- und Nachteile. Hinsichtlich des Datenschutzes können einem schon mal die Haare zu Berge stehen. Doch verzichten mag auch kaum jemand auf die Teilnahme.
Die Vorteile liegen ja nicht nur auf der Anbieterseite. Für die Nutzer wird so manches komfortabler. Und die Bequemlichkeit macht zumindest auf einem Auge blind. Als wenn das nicht genügt, kann die Filterblase leicht zum sogenannten Echokammereffekt führen. Die Nutzer haben dann den Eindruck, ihre Meinungen, Ideen, Themen und Einstellungen würden der Allgemeinheit entsprechen, da sie genau das per Echo aus ihrem Netzwerk widergespiegelt bekommen. Sie bewegen sich ja zunehmend in ihrer gefilterten Version der ohnehin virtuellen Realität. Dadurch verhärtet sich die eigene Sichtweise. Andere, abweichende Meinungen werden nicht mehr vollständig wahrgenommen, als unwahr abgelehnt oder zensiert. Wenn dann noch die Presse bestimmte Mitteilungen ausblendet, mit der Begründung politischer Korrektheit, dann entwickeln sich Verschwörungstheorien. Und die werden sehr ernst genommen, von manchen zumindest. Ist das mentale Immunsystem unausgeglichen, dann ist die Ansteckungsgefahr recht hoch. Es besteht die Gefahr der Radikalisierung einzelner Personen und gesamter Gruppen. Fanatiker sind nicht lustig! Frische Anregungen für offene Diskussionen und gegenseitige Inspiration zur Meinungsbildung findet in einer solchen Umgebung keinen Platz mehr. So schön es sich im ersten Moment anhört, nur noch von Gleichgesinnten zu lesen, so ungesund ist es.
In unserer heutigen Zeit, in der mehr und mehr Menschen auf die Bühne und immer weniger zuhören wollen, ist das mit dem lebhaften gegenseitigen Austausch, über den Tellerrand, so eine Sache. Es dominieren Monologe, wo Dialog gebraucht wird. Um sich auseinanderzusetzen, muss man sich erstmal zusammensetzen. Eine kultivierte Diskussionskultur, ob in offiziellen Debatten, Gesprächen oder anderen Beiträgen bereichert alle Beteiligten. Das fördert den gegenseitigen Respekt, statt Hass. Dazu ist nicht erforderlich, die eigene Position dauerhaft zu verlassen. Mit netten Menschen setzt man sich gerne zusammen und mit interessanten Menschen setzt man sich gerne auseinander. Wenn die eigene Position wirklich so durchdacht ist, wird sich das im respektvollen Austausch mit Andersdenkenden auch zeigen. Es dient ja auch der eigenen Positionsbestimmung. Ein Bad erfrischt, eine Diskussion verjüngt. (Russisches Sprichwort)
Zu lange im eigenen Saft schmoren ist nicht gesund.
Ja, die Informationsflut macht auch mir zu schaffen. Trotzdem sind mir solche Algorithmen suspekt, die mich vor Andersdenkenden schützen. Zumindest will ich selbst meine Filter wählen und anpassen, wann immer und wie ich das entscheide. Außerhalb des Webs profitiere ich ja auch von unterschiedlichen Sichtweisen. Inzucht… Schuldig: Wobei ich dabei wohl selbst vernachlässige, dass die Algorithmen auf mein Verhalten reagieren. Und auf das habe ich Einfluss!
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Ergebnis einer nichtrepräsentativen Umfrage auf www.karstennoack.de (2017, n= 878)
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #32322
K:CNB
Ü:
Lügen wie gedruckt oder radikale Wahrheit? Was ist wohl besser? Ist eine schmerzliche Wahrheit tatsächlich besser als eine Lüge? Gedanken zum Thema Lügen.
Da sind zwar gleich zwei Worte, an denen ich mich etwas reibe. IMMER und WAHRHEIT, doch darum geht es hier ja nicht. Oder doch?
Tatsächlich handelt es sich, bei entsprechendem Anspruch an die Qualitäten einer Freundschaft, wohl häufiger um Bekannte als um Freunde. So oder so; wie weit gehen wir selbst mit der Ehrlichkeit? Wie viel ungefilterte Ehrlichkeit hilft, und wann wird es zur Belastung selbst der besten Beziehungen? Wie lange können Sie radikale Ehrlichkeit an den Tag legen, bis Ihr Umfeld Sie steinigt? Eins nach dem Anderen…
Aus vielerlei Gründen lügen wir den ganzen Tag. Oft tun wir das aus Höflichkeit. Bei entsprechender Erziehung sagen wir nun mal nicht gerade heraus, wie wir die Bluse der Kollegin oder die Erzählerqualitäten des Nachbarn finden. Weshalb auch, sie scheinen ja zufrieden damit zu sein?
Anhänger der radikalen Ehrlichkeit meinen allerdings, diese Unehrlichkeit verursache eine Menge Schäden. Da nutzt es auch nicht diese Lügen, als Höflichkeit zu beschönigen. Dazu gehören auch Ironie, Hochstapelei und Untertreibung aus Bescheidenheit. Eine Lüge ist eine Lüge und bleibt eine Lüge. Punkt! Sich und andere zu belügen ist anstrengend, unmoralisch und fördert Stress. Also weg mit den Filtern und raus mit dem, was wir tatsächlich denken?
Das Konzept der radikalen Ehrlichkeit ist einfach: Keine Lügen. Immer die Wahrheit. Kein Taktgefühl, keine Diplomatie, keine Beschönigungen. Ohne Filter zwischen Gehirn und Mundwerk. Man gewinnt immer, wenn man erfährt, was andere von uns denken. (Johann Wolfgang von Goethe)
Hm.
Mich erinnert das etwas an eine früher sehr beliebte Teamentwicklungsübung. Bei dieser begab sich jemand in die Mitte einer Gruppe und dann erfuhr er, was diese tatsächlich über ihn dachte.
Fallen bei einer solchen Übung erst einmal die Hemmungen beiseite, geht es oft derartig zur Sache, dass es schmerzhaft wird. Regelmäßig kündigten Mitarbeiter nach solchen Runden wohlgemeinter Teamentwicklung. Sodass Personaler einige Jahre lang Weile bei jeder Weiterbildung schriftlich darauf hinwiesen, dass solche (damals populären) Übungen nicht durchgeführt werden dürfen.
Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge.
Thomas Mann
Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit? Also ich bezweifle, dass etwas das radikal ist, zu guten Ergebnissen führt. Vielleicht habe ich auch nur die falsche Vorstellung wie das wäre. So ungern ich es zugebe; so manche Lüge hält die Welt zusammen. Ohne Lügen und Diplomatie würde so manches Ego beschädigt, private Beziehungen lösen sich in Rauch auf, Kriege entbrennen. Hilfe! Anarchie!
Tatsächlich finde ich es hilfreich, an geeigneter Stelle auf unnötige, vorsichtige Floskeln zu verzichten. Wenn der Service im Restaurant mies war, sage ich das auch. Und wenn ich nach meiner Meinung gefragt werde, gebe ich sie auch. Das geht auch ohne drastische Wortwahl. Schließlich lege ich selbst auch auf brauchbares Feedback wert. Allerdings überlege ich mir vorher, von wem ich Rückmeldungen haben will und von wem nicht. Ungebetene Wahrheiten, ohne die erforderliche Qualität, bringen mich nicht weiter. Was ich nicht hören will, erfrage ich auch nicht.
Mit etwas Übung gelingt es auch auf ein „Wie geht es?“ ohne schlechtes Gewissen zu lügen. Auf Taktgefühl und die Möglichkeiten andere Menschen durch vertretbare Beschönigungen in gute Zustände zu bringen, darauf werde ich nicht verzichten.
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Nicht repräsentative Umfrage (n=200)
Probieren Sie es aus, eine Woche lang. Die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit. So wahr Ihnen Gott helfe. Viel Spaß! Aber sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt. Für den Anfang können Sie sich mit dem Partyspiel Wahrheit oder Pflicht (Link zu Wikipedia) herantasten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 5. Mai 2014
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #43337
K:CNB
Ü:
Trotz Wiederholung bleibt Unfug weiterhin Unfug. Der bewusste Verstand kann kein Multitasking, basta. Effektiver ist durchdachtes Single-Tasking.
Mehr, viel mehr, am mehrsten… Das wird nichts! Die Idee, durch Multitasking mehr vom Tisch zu bekommen, war schon immer Blödsinn. Da spielt schon die Hardware nicht mit; der bewusste Teil des menschlichen Gehirns kann sich zu einem Zeitpunkt bewusst nur auf eine Sache konzentrieren und nicht auf zwei. Deshalb solltest du das auch gar nicht erst versuchen. Schon das Management mehrerer Aufgaben erfordert übermäßigen Verwaltungsaufwand.
Der Versuch Multitasking zu praktizieren hat gleich einige Nachteile:
Besser: Aufgaben erst abschließen, bevor Neues begonnen wird. Das erzeugt ein gutes Gefühl und schärft den Fokus.
Verhalten, das wir so weit verinnerlicht haben, dass es unbewusst ausgeübt wird, ist eine andere Sache und gehört deshalb auch in einen anderen Artikel.
Das klitzekleine Wunderwerk der Technik, das Smartphone, klebt allzu gerne in der Handfläche. Und da kann es auch sehr nützlich sein. Mein neues iPhone 7 plus ist nicht mehr ganz so klein – Steve Jobs R.I.P. – und trotzdem begleitet es mich fast überall hin. Selbst jetzt, während ich diesen Artikel schreibe, will es mich wie eine der Homerischen Sirenen dazu verlocken, es in die Hand zu nehmen. Noch widerstehe ich der Versuchung, nur wie lange noch? Während das Smartphone, mal von der reduzierten Akkulaufzeit abgesehen, ganz gut mit all den vielen geöffneten Apps umgeht, verringern zu viele gleichzeitige Aufgaben meine Konzentrationsfähigkeit. Wir sind halt Menschen und von der Evolution noch für eine andere Welt ausgestattet.
Ich liebe es den Überblick zu behalten, also habe ich an meinen Rechnern seit jeher mehrere Monitore. Bei vielerlei Tätigkeiten ist das von Vorteil. Allerdings bemerke ich, wie mir Fenster mit zusätzlichen Themen den Fokus rauben. Seitdem ich das für mich erkannt habe, kommen nur noch relevante Fenster auf den Schreibtisch.
Sorry Twitter, Facebook und Co., ihr dürft warten, bis ihr an die Reihe kommt. Entsprechende Nachrichten habe ich selbst auf meiner Apple Watch ausgeschaltet. Wobei; seit ich sie am Handgelenk habe, bleibt mein iPhone häufiger in der Tasche. Einmal darüber nachgedacht, welche Informationen ich tatsächlich sofort wünsche und welche warten können, schont die Nerven. Ja, ich will informiert sein. Doch alle paar Minuten von Terror, Krieg und Zerstörung zu hören, stärkt nicht gerade die Seele. All die vielen schlechten Nachrichten schlagen auf den Magen.
Wir müssen das Rad ja nicht ständig neu erfinden. Wie war das noch mit Prioritäten und Herrn Eisenhower, Pareto-Prinzip, Jahres-, Monats-, Wochen und Tagesplanung? Die wichtigsten Regeln sind zeitlos und simpel. Vermutlich unterschätzen wir sie deshalb so gerne.
Gerade im digitalen Zeitalter werden die Grundlagen gerne ignoriert. Kenn ich, habe ich, weiß ich schon, das Smartphone macht das doch ganz nebenbei; Termine und Aufgaben verwalten. Doch das ist nur die halbe Wahrheit; tatsächlich nimmt es nur unreflektiert auf, was wir eintragen oder Siri erzählen. Ein System steckt nicht dahinter. Es lohnt sich, zu den Wurzeln zurückzukehren. Zu denen gehören für mich die Empfehlungen von Stephen Corvey.
Eines meiner wichtigsten Werkzeuge und auf analoger Basis; mein Notizbuch. Um mich auf das zu konzentrieren, das gerade an der Reihe ist, notiere ich mir Gedanken, die sich melden und Beachtung haben wollen, in meinem Notizbuch. Das ist schnell erledigt. Ich kann ohne Ablenkung fortfahren und wenn er an der Reihe ist, der Gedanke, bekommt er seine Chance.
Manche Tätigkeiten profitieren von einem geschützten Rahmen, in dem Störungen reduziert und positive Einflüsse intensiver sind. Da darf dann der Anrufbeantworter seiner Bestimmung folgen. Gestalten Sie Ihre Arbeitsumgebung, wie es Ihnen guttut. Und wenn es vor Ort nicht ideal ist, hilft ein Ortswechsel. Geht nicht? Probieren Sie Kopfhörer mit Geräuschreduzierung und dezente Musikuntermalung.
Unbeendete Aufgaben binden Energie. Auch deshalb lohnt es sich Aufgaben möglichst am Stück zu beenden, wo das sinnvoll ist. Wobei es gerade bei kreativen Aufgaben förderlich sein kann, die Dinge im Hintergrund wirken zu lassen. Auch das lässt sich so planen, dass für die einzelnen Projektphasen Zeit und Raum vorhanden sind. Das wiederum reduziert die Ablenkung; es ist an der Reihe, wenn es an der Reihe ist. Punkt! Wer Anknüpfungspunkte vorsieht, hat es leichter sich später wieder ins Thema hineinzufinden.
Effektives Single-Tasking funktioniert am besten, wenn durch Separatoren Tätigkeiten sauber voneinander getrennt werden. Sonst beschäftigt sich noch immer ein Teil der Gedanken mit dem vorhergehenden Thema. Etwas Bewegung, ein Gang in die Teeküche, ein verträumter Blick aus dem Fenster, eine Atemübung,… Es braucht keine Ewigkeit für einen Separator, und die Wirkung auf das Wohlbefinden und den Fokus lohnt den Aufwand.
Wer die eigenen Prioritäten kennt, kann leichter entscheiden, wann es Zeit ist auch mal Nein zu sagen. Was für andere dringend und JETZT erledigt werden muss, kann für einen selbst weder dringend noch wichtig sein. Dann ist es keine Unterbrechung des Arbeitsflusses wert, oder?
Single-Tasking benötigt Disziplin und Übung. Tiefsitzende Muster lassen sich nicht so einfach abschütteln.
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Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
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Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
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→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 16. November 2016
Überarbeitung: 22. Februar 2020
AN: #43326
K: CNC
Ü: B
„Das war wirklich schlecht.“
Ein Satz.
Und plötzlich passiert erstaunlich viel.
Vielleicht verteidigst du dich innerlich.
Vielleicht suchst du sofort nach Argumenten.
Vielleicht zweifelst du an dir.
Oder du ärgerst dich noch Stunden später darüber.
Kritik besitzt eine besondere Fähigkeit:
Sie kann innerhalb weniger Sekunden aus einer Rückmeldung über etwas, das wir getan haben, eine Frage darüber machen, wer wir sind.
Genau deshalb braucht ein souveräner Umgang mit Kritik zwei Fähigkeiten:
offen genug sein, um etwas Wertvolles zu erkennen,
und klar genug bleiben, um fremde Urteile keineswegs ungeprüft zu übernehmen.
Das ist für mich der wichtigste Ausgangspunkt.
Wenn jemand dich kritisiert, hast du zunächst eine Information bekommen.
Diese Person nimmt etwas auf eine bestimmte Weise wahr.
Mehr wissen wir zunächst kaum.
Vielleicht hat sie einen wichtigen Punkt erkannt.
Vielleicht fehlt ihr Kontext.
Vielleicht besitzt sie andere Erwartungen.
Vielleicht reagiert sie emotional.
Vielleicht verfolgt sie eigene Interessen.
Vielleicht liegt sie schlicht falsch.
Deshalb lautet die erste Aufgabe weniger:
„Stimmt die Kritik?“
Sondern:
„Was genau wurde mir hier eigentlich mitgeteilt?“
Das schafft Abstand.
„Die Präsentation war zu ausführlich.“
Das ist eine Rückmeldung zu einer Präsentation.
Innerlich kann daraus jedoch schnell werden:
„Ich kann keine guten Präsentationen halten.“
Oder sogar:
„Ich bin unfähig.“
Damit ist aus einer konkreten Rückmeldung ein Urteil über die eigene Person geworden.
Das passiert besonders leicht, wenn ein Thema für uns wichtig ist.
Je stärker wir uns mit einer Leistung identifizieren, desto persönlicher kann Kritik wirken.
Deshalb hilft eine wichtige Trennung:
Was wurde kritisiert – und was mache ich innerlich daraus?
Manchmal wird Kritikfähigkeit missverstanden.
Als müsse ein reifer Mensch jede Rückmeldung freundlich annehmen.
Das halte ich für wenig hilfreich.
Kritikfähigkeit bedeutet für mich:
Ich kann eine Rückmeldung prüfen, ohne mich sofort verteidigen zu müssen und ohne sie automatisch für wahr zu halten.
Das ist etwas anderes.
Du darfst am Ende sagen:
„Da ist etwas dran.“
Ebenso:
„Ein Teil davon stimmt.“
Oder:
„Ich sehe das anders.“
Souveränität zeigt sich in der Prüfung.
Kritik löst häufig schnell eine Reaktion aus.
Rechtfertigung.
Gegenangriff.
Rückzug.
Erklärung.
Oder den Wunsch, sofort etwas richtigzustellen.
Gerade dann lohnt sich eine kleine Verzögerung.
Ein Atemzug.
Eine Frage.
Ein Moment zum Sortieren.
Du musst keineswegs innerhalb von drei Sekunden entscheiden, was du von einer Kritik hältst.
Ein hilfreicher Satz lautet:
„Lass mich kurz verstehen, was du genau meinst.“
Damit wechselst du von Reaktion zu Klärung.
Viele kritische Aussagen sind erstaunlich unpräzise.
„Du hörst nie zu.“
„Das funktioniert so überhaupt nicht.“
„Deine Kommunikation ist schwierig.“
„Du bist immer so …“
Damit lässt sich wenig anfangen.
Frage nach:
„Woran machst du das konkret fest?“
„Welche Situation meinst du?“
„Was genau hätte ich aus deiner Sicht anders machen sollen?“
Je konkreter eine Kritik wird, desto besser kannst du sie prüfen.
Und manchmal löst sich ein großer Vorwurf dabei bereits in eine sehr kleine konkrete Situation auf.
Pauschale Formulierungen liefern häufig wenig brauchbare Information.
„Du machst immer …“
„Du bist nie …“
„Typisch für dich.“
Solche Aussagen verschieben die Ebene.
Jetzt geht es weniger um ein Verhalten.
Es entsteht ein Urteil über die Person.
Dann kannst du das Gespräch zurückführen:
„Welche konkrete Situation meinst du?“
Das schützt vor unnötiger Eskalation und verbessert die Qualität des Gesprächs.
Die Quelle einer Rückmeldung ist relevant.
Das bedeutet keineswegs, dass ausschließlich Experten etwas Wertvolles sagen können.
Doch es macht einen Unterschied:
Kennt die Person die Situation?
Versteht sie das Thema?
Hat sie relevante Erfahrung?
Kennt sie meine Ziele?
Ist sie selbst betroffen?
Hat sie Zugang zu Informationen, die mir fehlen?
Ein zufälliger Kommentar und die sorgfältige Rückmeldung eines Menschen, dessen Urteil du schätzt, verdienen möglicherweise unterschiedliche Aufmerksamkeit.
Jede Rückmeldung besitzt eine Perspektive.
Ein Geschäftsführer betrachtet eine Entscheidung möglicherweise anders als ein Mitarbeiter.
Ein Kunde anders als ein Entwickler.
Ein Partner anders als ein Freund.
Keine dieser Perspektiven muss automatisch falsch sein.
Sie sehen unterschiedliche Ausschnitte.
Deshalb kann eine hilfreiche Frage lauten:
„Was siehst du von deiner Position aus, das ich gerade möglicherweise übersehe?“
Jetzt wird Kritik interessant.
Sie erweitert deinen Blick.
„Du hast mich während des Gesprächs dreimal unterbrochen.“
Das ist relativ konkret.
„Du respektierst mich überhaupt nicht.“
Das ist bereits eine Interpretation.
Beides kann zusammenhängen.
Für ein konstruktives Gespräch hilft trotzdem die Unterscheidung.
Was ist tatsächlich geschehen?
Welche Bedeutung gibt die andere Person diesem Verhalten?
Welche Bedeutung gibst du ihm?
Genau da entstehen häufig Missverständnisse.
Das ist manchmal die unangenehmste Frage.
Gerade Kritik, die uns ärgert, kann etwas berühren, das wir selbst bereits ahnen.
Vielleicht warst du tatsächlich schlecht vorbereitet.
Vielleicht hast du jemanden übergangen.
Vielleicht war deine Entscheidung vorschnell.
Vielleicht hast du dich unklar ausgedrückt.
Dann lohnt es sich, den eigenen Widerstand für einen Moment zur Seite zu stellen und zu fragen:
„Angenommen, zehn Prozent dieser Kritik wären berechtigt – welche zehn Prozent könnten das sein?“
Du musst keineswegs alles übernehmen, um etwas daraus zu lernen.
Dieser Punkt wird bei Kritik erstaunlich häufig vergessen.
Eine Rückmeldung erzählt auch etwas über den Menschen, der sie gibt.
Über:
seine Erwartungen,
Werte,
Erfahrungen,
Empfindlichkeiten,
Interessen
und möglicherweise seine aktuelle Stimmung.
Wenn jemand sagt:
„Du bist viel zu direkt“,
kann das bedeuten:
Du kommunizierst tatsächlich unnötig schroff.
Es kann ebenfalls bedeuten:
Diese Person bevorzugt eine wesentlich indirektere Kommunikation.
Beides sind unterschiedliche Informationen.
Deshalb frage:
Was sagt diese Kritik über mich – und was sagt sie über die andere Person?
Kritik kann unterschiedliche Funktionen haben.
Jemand möchte helfen.
Eine Grenze setzen.
Eine Veränderung erreichen.
Dampf ablassen.
Sich überlegen fühlen.
Verantwortung verschieben.
Dich verunsichern.
Oder tatsächlich eine bessere Lösung finden.
Die Absicht lässt sich keineswegs immer sicher erkennen.
Deshalb lohnt sich weniger Gedankenlesen und mehr Beobachtung:
Was geschieht, wenn ich konkret nachfrage?
Wird das Gespräch sachlicher?
Entsteht Interesse an einer Lösung?
Oder verschieben sich die Vorwürfe immer weiter?
Das Verhalten im weiteren Gespräch liefert häufig wertvolle Hinweise.
Konstruktive Kritik besitzt typischerweise einige Merkmale.
Sie ist möglichst:
konkret,
nachvollziehbar,
auf Verhalten oder Ergebnisse bezogen,
respektvoll,
und auf Verbesserung ausgerichtet.
Destruktive Kritik arbeitet häufiger mit:
Abwertung,
Pauschalisierung,
Beschämung,
Unterstellungen,
persönlichen Angriffen
oder ständig wechselnden Vorwürfen.
Dann verändert sich deine Aufgabe.
Du musst weniger herausfinden, wie du die Kritik „besser annehmen“ kannst.
Vielleicht brauchst du eine Grenze.
„Das sehe ich anders“ ist Kritik.
„Du bist wirklich unfähig“ ist eine Abwertung.
Diesen Unterschied solltest du ernst nehmen.
Du kannst beispielsweise sagen:
„Über meine Entscheidung können wir gerne sprechen. Persönliche Abwertungen gehören für mich nicht zu diesem Gespräch.“
Damit verweigerst du keineswegs das Thema.
Du definierst den Rahmen.
Das ist eine wichtige Form von Souveränität.
Rechtfertigung ist eine verständliche Reaktion.
Sie hat jedoch einen Nachteil.
Während du dich verteidigst, prüfst du kaum noch.
Deshalb kann es hilfreich sein, zunächst Fragen zu stellen.
„Was genau meinst du?“
„Was hättest du dir gewünscht?“
„Welchen Teil hältst du für problematisch?“
„Was wäre aus deiner Sicht eine bessere Lösung gewesen?“
Danach besitzt du mehr Informationen.
Dann kannst du entscheiden, wie du reagieren möchtest.
Wir denken schnell binär.
Entweder:
Die Kritik stimmt.
Oder:
Sie ist falsch.
In Wirklichkeit sind Rückmeldungen häufig gemischt.
Vielleicht stimmt die Beobachtung.
Die Interpretation weniger.
Vielleicht stimmt der Kern.
Die Form ist unangemessen.
Vielleicht ist das Problem real.
Die vorgeschlagene Lösung passt trotzdem kaum.
Diese Differenzierung ist enorm hilfreich.
Du kannst sagen:
„Den ersten Punkt sehe ich ähnlich. Bei deiner Schlussfolgerung komme ich zu einer anderen Einschätzung.“
Das ist wesentlich souveräner als vollständige Zustimmung oder vollständige Abwehr.
Wenn dir jemand etwas zeigt, das du selbst übersehen hast, ist das wertvoll.
Dann darfst du das auch sagen.
„Danke. Das hatte ich so noch nicht gesehen.“
Oder:
„Da ist etwas dran. Ich schaue mir das genauer an.“
Das macht dich keineswegs kleiner.
Im Gegenteil.
Wer einen Fehler korrigieren kann, zeigt mehr Souveränität als jemand, der permanent Recht behalten muss.
Gerade in verantwortungsvollen Positionen kann Kritik ausgesprochen wertvoll sein.
Je höher jemand in einer Hierarchie steigt, desto größer wird manchmal das Risiko, ausschließlich angenehme Informationen zu bekommen.
Menschen widersprechen vorsichtiger.
Probleme werden gefiltert.
Schlechte Nachrichten erreichen die Führungskraft später.
Dann kann ehrliche Kritik ein Frühwarnsystem sein.
Deshalb ist eine interessante Führungsfrage:
Können Menschen mir Dinge sagen, die ich ungern höre?
Wer ausschließlich Zustimmung erhält, sollte keineswegs automatisch davon ausgehen, dass alles hervorragend läuft.
Souveräne Führung zeigt sich auch darin, Widerspruch auszuhalten.
Das bedeutet:
zuhören,
nachfragen,
prüfen,
entscheiden.
Und anschließend gegebenenfalls trotzdem bei der eigenen Position bleiben.
Denn Offenheit für Kritik bedeutet keineswegs Führung durch Mehrheitsentscheid.
Du kannst eine Rückmeldung vollständig verstehen und anschließend sagen:
„Ich sehe deinen Punkt. Nach Abwägung bleibe ich trotzdem bei dieser Entscheidung.“
Auch das ist Kritikfähigkeit.
Manche Rückmeldungen beschäftigen uns unverhältnismäßig lange.
Dann lohnt sich Selbstreflexion.
Warum trifft mich gerade dieser Satz so stark?
Berührt er einen eigenen Zweifel?
Eine frühere Erfahrung?
Ein Selbstbild?
Eine Angst?
Manchmal lernen wir aus unserer Reaktion sogar mehr als aus der Kritik selbst.
Dann wird aus einem unangenehmen Moment eine Gelegenheit zur Selbsterkenntnis.
Nach einer Rede, Präsentation oder einem wichtigen Gespräch sind Menschen häufig besonders empfänglich für Bewertungen.
Dann kommen Sätze wie:
„War gut.“
„Ein bisschen lang.“
„Du warst nervös.“
„Die Folien fand ich schwierig.“
Das Problem:
Solches Feedback ist häufig viel zu unspezifisch.
Frage gezielter:
„An welcher Stelle hast du besonders gut folgen können?“
„Wo habe ich dich verloren?“
„Welche Botschaft ist hängen geblieben?“
„Was hätte die Wirkung noch verbessert?“
Die Qualität deiner Fragen beeinflusst die Qualität des Feedbacks.
Heute erreicht uns Kritik häufig von Menschen, die uns überhaupt nicht kennen.
Ein Kommentar.
Ein Daumen.
Ein Satz unter einem Video.
Manchmal fundiert.
Manchmal spontan.
Manchmal freundlich.
Manchmal ausgesprochen aggressiv.
Hier ist Auswahl besonders wichtig.
Nicht jede Person, die Zugang zu deinem Kommentarfeld besitzt, braucht automatisch Zugang zu deinem Selbstbild.
Prüfe den Inhalt.
Nimm Wertvolles mit.
Und gib dem Rest die Bedeutung, die er verdient.
Wenn dich eine Kritik beschäftigt, helfen sieben Fragen:
Trenne Aussage und eigene Interpretation.
Verhalten, Ergebnis, Entscheidung oder deine Person?
Wie relevant ist diese Rückmeldung?
Suche den brauchbaren Kern.
Erwartungen, Interessen, Werte, Emotionen?
Lernen, klären, verändern, widersprechen oder eine Grenze setzen?
Du musst keineswegs jedes Urteil mitnehmen.
Damit wird Kritik von einem Angriff auf dein Selbstbild zu etwas, das du prüfen kannst.
Nach der Prüfung gibt es im Grunde drei besonders hilfreiche Möglichkeiten.
„Da hast du einen Punkt. Das ändere ich.“
„Den ersten Teil sehe ich ähnlich. Beim zweiten komme ich zu einer anderen Einschätzung.“
„Ich verstehe deine Sicht. Ich teile diese Bewertung nicht.“
Alle drei können souverän sein.
Entscheidend ist, dass du auswählst, statt reflexhaft zu reagieren.
Kritikfähigkeit bedeutet für mich weder:
alles annehmen
noch:
alles abwehren.
Sie bedeutet:
prüfen.
Was ist konkret?
Was ist berechtigt?
Was kann ich lernen?
Was gehört zur Perspektive des anderen?
Wo braucht es Veränderung?
Wo eine Klarstellung?
Und wo eine Grenze?
Dann kann Kritik etwas sehr Wertvolles werden:
eine zusätzliche Informationsquelle.
Manchmal zeigt sie dir einen blinden Fleck.
Manchmal bestätigt sie deine Entscheidung.
Manchmal zeigt sie vor allem etwas über dein Gegenüber.
Und manchmal darfst du sie einfach dort lassen, wo sie entstanden ist.
Souveränität bedeutet weniger, von Kritik unberührt zu bleiben.
Sie bedeutet, selbst zu entscheiden, was du daraus machst.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. September 2016
Überarbeitung: 27. Januar 2026
Mobbing am Arbeitsplatz wird viel zu oft zu lange ertragen. Lassen Sie sich das nicht gefallen. Hier einige Anregungen.
Auszug aus einem Interview im Magazin Maxim auf Fragen zu Mobbing am Arbeitsplatz.
Hier ein paar Aussagen daraus:
„An der Theke gibt es zwar immer einen, der einem recht gibt, doch kaum die Chance, etwas konstruktiv zu verändern“, sagt Coach Noack und warnt davor, Entscheidungen auf die lange Bank zu schieben. … Ein Mobber muss frühzeitig erkennen, dass er seine Aktivitäten nicht ohne Folgen fortsetzen kann.“
„Auch wenn es verlockt, Standardrezepte zu präsentieren; jeder Fall ist einzigartig und für den Betroffenen sehr ernst. Insofern können solche Beiträge Anregungen liefern und dafür sensibilisieren, aktiv zu werden anstatt vor sich hin zu leiden bzw. ebenfalls in den Kleinkrieg zu ziehen. Bei rechtlichen Fragen wenden Sie sich an entsprechende juristische Experten.“
In einem eigenen Beitrag finden Sie eine grobe Unterteilung in 3 Typen von Mobbern:
1. Der Aggressive
2. Der Hinterhältige
3. Der Blockierer
Mehr dazu im Beitrag Typen von Mobbern am Arbeitsplatz
Bei der Arbeit von Einzelpersonen oder Gruppen — Kollegen und Vorgesetzten — über längere Zeit schikaniert, benachteiligt, beleidigt oder ausgegrenzt werden: Mobbing!
Hier sind 23 grundsätzliche Tipps zum Umgang bei Mobbing am Arbeitsplatz. So gelingt es konstruktiv zu reagieren. Bei rechtlichen Fragen wenden Sie sich bitte an entsprechende juristische Experten.
Nicht immer sind Mobber sofort als solche zu erkennen, doch das ist erforderlich. In einem eigenen Beitrag stelle ich die häufigsten 3 Typen von Mobbern vor.
Packen Sie den Stier bei den Hörnern, denn Sticheleien gehören nicht zur Tagesordnung, sondern sind unprofessionell. Reagieren Sie auch bei kleinen Unverschämtheiten unverzüglich und stellen Sie gegebenenfalls Missverständnisse klar, die dazu geführt haben.
Lassen Sie sich nicht in die Ecke drängen. Es nützt nichts, Anspielungen zu überhören, Anfeindungen zu übersehen, sich wegzuducken. Stellen Sie Angreifer unter vier Augen zur Rede. Wenn jemand zum Beispiel ein Gerücht verbreitet hat, benennen Sie es und erfragen Sie die Absicht. Durch offensives Vorgehen zeigen Sie, dass Sie kein leichtes Opfer sind, Spiele hinter Ihrem Rücken durchschauen und sich zu wehren wissen. Je früher Sie sich wehren und damit zeigen, dass man sich mit Ihnen nicht alles erlauben kann, desto größer die Chance, den Konflikt im Keim zu ersticken.
Viele Opfer schweigen aus Scham und werden durch ihr Nichtstun zunehmend angegriffen. Statt nur zu reagieren, können sie die Initiative ergreifen. Sorgen Sie dafür, dass es nicht im Verborgenen geschieht. Stellen Sie Öffentlichkeit her.
Behalten Sie einen kühlen Kopf. Lassen Sie sich nicht von anderen die Spielregeln aufzwängen. Nur, weil Sie jemand mobbt und sich mies benimmt, müssen Sie das noch lange nicht. Nicht zurück mobben! Lassen Sie sich nicht auf das unterste Niveau hinabziehen. Schließlich wollen Sie sich doch auch weiterhin im Spiegel ansehen können, oder? Außerdem löst die Zunahme von Grabenkämpfen den Konflikt nicht, sondern erschwert die Konfliktbewältigung.
Machen Sie sich Notizen als Erinnerungsstütze. Halten Sie alle Vorfälle fest, gegebenenfalls mit Bild, Datum, Uhrzeit, Ort, Zeugen und Anwesenden. Notieren Sie in einer Spalte, was genau geschehen ist, in der nächsten, wie Sie es interpretiert haben. Eine solche Dokumentation kann später noch sehr nützlich sein. Es ist auch eine gute Grundlage, um über Ihre Erlebnisse zu sprechen, ob mit einem Anwalt, im privaten Rahmen, mit einem Coach oder Therapeuten.
Suchen Sie die Aussprache, klären Sie mögliche Missverständnisse. Greifen Sie den anderen im Gespräch nicht persönlich an, sondern denken Sie an die Grundlagen konstruktiver Gespräche.
Wenn das Gespräch nichts bringt, dann solltest du sich an eine höhere Stelle wenden.
Stress nimmt zu durch das Gefühl, einer Situation ausgeliefert zu sein. Nutzen Sie Ihren Gestaltungsspielraum. Bewerben Sie sich intern und extern. Entwickeln Sie Pläne für eine Selbstständigkeit. Gehen Sie dabei mit Bedacht vor; Flucht ist die letzte Wahl. Vom Regen in die Traufe: Gerade den Schritt in die Selbstständigkeit haben schon viele bereut.
Bei einer Blutfehde gewinnt keiner: Weisen Sie den Angreifer in seine Schranken und lassen Sie es damit gut sein. Behandeln Sie ihn danach wie jeden anderen Kollegen. Ihre Versöhnlichkeit entzieht seiner Aggression eher die Nahrung, während Ihr feindliches Verhalten zu neuen Attacken anstachelt.
Ihre Lösungsansätze haben bisher keine Früchte getragen? Sollte der Mobber nicht aufhören, melden Sie das bei dem Vorgesetzten. Falls dieser der Mobber ist, wenden Sie sich direkt an den Arbeitgeber oder Betriebsrat. Zeugen und Aufzeichnungen helfen Ihnen hier. Betonen Sie die Folgen für die Arbeit und für das Unternehmen.
Lassen Sie sich nicht zum Außenseiter machen. Wenn Sie Kollegen finden, die Ihnen beistehen, merkt der Mobber schnell, dass Sie nicht alleine sind. Haben Sie Kollegen, denen Sie vertrauen? Achten Sie darauf, nicht in Selbstmitleid abzugleiten, sondern formulieren Sie konkrete Unterstützungswünsche.
Ein gutes Gespräch tut gut. Sprechen Sie mit vertrauten Personen über Ihre Situation. Das können Freunde sein, Bekannte oder noch förderlicher auch ein professioneller Gesprächspartner wie ein Coach.
Google hilft: Es gibt heute viele Anlaufstellen, die sich auf Mobbing spezialisiert haben. In einschlägigen Foren finden Sie Hilfe und Unterstützung, können sich mit anderen Betroffenen austauschen.
Je nach Ziel sind andere Experten hilfreich; Gespräche vorbereiten, Entscheidungen treffen, den Kopf freibekommen,… Sie können auch auf einen Rechtsanwalt zurückgreifen. Vor allem dann, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben und wenn Sie nicht aufgeben und Ihr Recht durchsetzen wollen.
Wenn der Konflikt am Arbeitsplatz immer mehr um sich greift, brauchen Sie einen Ausgleich. Tanken Sie Kraft in Ihrer Freizeit. Genießen Sie soziale Kontakte mit gleichgesinnten Menschen. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Hobbys. Sport hilft Ihnen, Stress abzubauen und Ihr körperliches und seelisches Gleichgewicht zu verteidigen.
Schauen Sie sich rechtzeitig nach Möglichkeiten für einen Arbeitsplatzwechsel um. Es kostet viel Kraft und Energie, gegen Mobbing anzukämpfen. Manchmal ist der Ausweg ein Jobwechsel. Dann hat der Mobber zwar sein Ziel erreicht, doch es geht um Ihre Gesundheit, um Ihre Lebensqualität.
Üben Sie sich in Schlagfertigkeit. Das gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit; Sie wissen, Sie könnten, wenn Sie wollten. Doch wenden Sie es zurückhaltend und gezielt an. Schließlich müssen Sie nichts beweisen. Professionelle Schlagfertigkeit zeigt sich vor allem darin, dass sie möglichst Türen öffnet, anstatt sie zuzuschlagen. Und daran, dass sie selten anzuwenden ist, weil Sie sich nicht als lohnendes Opfer anbieten.
Es darf keine Entschuldigung für Mobber sein, doch fühlen sich Fieslinge von Menschen mit bestimmten Verhalten und daraus resultierender Ausstrahlung eingeladen. Ein Opfer, das signalisiert wenig Gegenwehr an den Tag zu legen, zieht Angreifer an. Der zu zahlende Preis scheint gering zu sein, das geringe Risiko lockt. Gerade die Körpersprache hat hier eine große Bedeutung. Eine selbstsichere Körperhaltung signalisiert etwas anderes, hier wird es nicht so leicht! Schon das hält viele Angreifer ab.
Zahlreiche Artikel zu diesem Thema finden Sie hier auf dieser Homepage.
Eine weit verbreitete Form der Manipulation ist die emotionale Erpressung. Selbst, wenn sie sich im noch legalen Rahmen bewegt, ist sie sehr belastend. Im Artikel 12 Tipps für den Umgang mit emotionaler Erpressung finden Sie einige Anregungen.
Schauen Sie sich die Situation genauer an:
Nicht jeder Frechheit ist gleich Mobbing. Wer vorschnell von Mobbing redet, wird unglaubwürdig, wenn es dann tatsächlich geschieht. Auch, wer andere des Mobbings bezichtigt, ohne es belegen zu können, der kann sich und andere in ungünstige Situationen bringen.
Sorgen Sie dafür, dass die Nachteile für das Unternehmen deutlich werden. Das motiviert zu schnellem Handeln durch Vorgesetzte.
Legen Sie Zivilcourage an den Tag und schützen Sie Kollegen, die von Mobbing bedroht sind. So legen Sie die Latte für Mobber höher. So zeigen Sie auch frühzeitig, dass Sie so etwas nicht mit sich machen lassen.
Betroffene reagieren oft mit einer Übererfüllung von Aufgaben. Das führt dann mitunter ins Burnout und die Mobber haben so gewonnen.
Nehmen Sie körperliche Reaktionen ernst. Dauerhaftes Mobbing kann körperlich und geistig krank machen. Wenden Sie sich an einen Mediziner Ihres Vertrauens. Wenn Sie krank zur Arbeit erscheinen, werden Sie mehr Fehler machen und weniger Leistung an den Tag legen. Das werden Mobber gegen Sie verwenden.
Stress nimmt zu durch das Gefühl, einer Situation ausgeliefert zu sein. Nutzen Sie Ihren Gestaltungsspielraum. Bewerben Sie sich intern und extern. Entwickeln Sie Pläne für eine Selbstständigkeit. Gehen Sie dabei mit Bedacht vor; Flucht ist die letzte Wahl. Vom Regen in die Traufe: Gerade den Schritt in die Selbstständigkeit haben schon viele bereut.
Auch wenn es verlockt, Standardrezepte zu präsentieren; jeder Fall ist einzigartig und für Betroffene sehr ernst. Insofern können solche Beiträge Anregungen liefern und dafür sensibilisieren, aktiv zu werden, anstatt vor sich hin zu leiden beziehungsweise ebenfalls in den Kleinkrieg zu ziehen. Bei rechtlichen Fragen wenden Sie sich an entsprechende juristische Experten. Ansonsten gerne an mich.
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
Wir können gemeinsam beispielsweise:
Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.
Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.
Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.
PRIVAT 1:1
Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.
BUSINESS 1:1
Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.
EXECUTIVE SPARRING
Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.
Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.
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Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
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Weitere Informationen findest du hier:
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→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Der Begriff „Mobbing“ aus der Soziologie bezeichnet das Schikanieren einer Person durch eine Gruppe in einem beliebigen Kontext, beispielsweise in der Familie, in einer Gruppe Gleichaltriger, in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, in der Gemeinschaft oder im Internet.
Bei Mobbing am Arbeitsplatz handelt es sich um Gruppen von Personen, die einen Mitarbeiter isolieren, demütigen und angreifen. Die Auswirkungen auf die Mobbingopfer und das Unternehmen selbst können gravierend sein. Verantwortliche sollten auf die Anzeichen von Mobbing achten und Maßnahmen ergreifen, um ein gesundes Arbeitsumfeld zu fördern.
Die Auswirkungen von Mobbing am Arbeitsplatz können für die Opfer verheerend sein und im Laufe der Zeit die Moral der Mitarbeiter sowie den Ruf und die Rentabilität eines Unternehmens schädigen.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2016
Überarbeitung: 26. August 2021
AN: #4393376
K: CNB
Ü:
Du träumst.
Und plötzlich bemerkst du:
Ich träume gerade.
Vielleicht verändert sich in diesem Moment etwas.
Du beobachtest bewusster.
Du entscheidest dich, etwas auszuprobieren.
Oder du bleibst einfach im Traum und weißt gleichzeitig, dass das Erlebte gerade ein Traum ist.
Genau das wird als luzides Träumen oder Klarträumen bezeichnet.
Das Phänomen ist faszinierend.
Und es verdient einen nüchternen Blick.
Denn rund um luzides Träumen gibt es interessante Forschung, persönliche Erfahrungsberichte und gleichzeitig viele übertriebene Versprechen.
Mich interessiert deshalb weniger die Frage:
„Was kann man mit Klarträumen alles erreichen?“
Spannender finde ich:
Was ist gut belegt, was ist plausibel – und wo beginnt Spekulation?
Ein luzider Traum ist ein Traum, in dem du während des Träumens erkennst, dass du träumst.
Das ist der Kern.
Wichtig ist dabei eine Unterscheidung:
Luzidität bedeutet Bewusstheit.
Sie bedeutet keineswegs automatisch vollständige Kontrolle.
Manche Menschen können im Klartraum bewusst Entscheidungen treffen.
Andere können bestimmte Aspekte beeinflussen.
Und manchmal weißt du lediglich:
„Das ist ein Traum.“
Der Traum entwickelt sich trotzdem weitgehend weiter.
Deshalb sind Traumbewusstheit und Traumkontrolle zwei verschiedene Dinge.
Das wird sehr unterschiedlich beschrieben.
Manche Menschen erleben Klarträume ausgesprochen intensiv.
Farben wirken lebendig.
Räume deutlich.
Bewegungen realistisch.
Andere erleben sie eher instabil.
Die Klarheit taucht kurz auf und verschwindet wieder.
Manchmal wacht man wenige Sekunden später auf.
Auch der Grad der Bewusstheit kann variieren.
Es gibt also keineswegs den einen typischen Klartraum.
Ja.
Dass Menschen während eines Traums erkennen können, dass sie träumen, gilt als wissenschaftlich gut dokumentiertes Phänomen.
Besonders interessant sind Untersuchungen aus dem Schlaflabor.
Dabei konnten luzid träumende Personen während des REM-Schlafs zuvor vereinbarte Augenbewegungen ausführen.
Diese Signale ließen sich objektiv registrieren.
Damit konnte gezeigt werden:
Eine Person befindet sich weiterhin im REM-Schlaf und signalisiert gleichzeitig aus dem Traum heraus, dass sie sich ihrer Traumsituation bewusst ist.
Das macht luzides Träumen zu einem ungewöhnlichen Forschungsfeld zwischen Schlaf, Bewusstsein und subjektivem Erleben.
Die Forschung untersucht seit Jahren, welche Hirnprozesse mit Klarträumen verbunden sind.
Einige Studien deuten darauf hin, dass bestimmte Bereiche stärker aktiv werden können als in gewöhnlichen REM-Träumen.
Das passt zu der Beobachtung, dass Selbstreflexion und bewusste Bewertung teilweise wieder stärker verfügbar sind.
Dabei ist Zurückhaltung sinnvoll.
Die neurowissenschaftliche Forschung liefert interessante Hinweise.
Sie erlaubt derzeit trotzdem kaum, aus einzelnen Aktivierungsmustern eine vollständige Erklärung des Phänomens abzuleiten.
Manche Menschen erleben Klarträume spontan.
Andere versuchen, die Wahrscheinlichkeit gezielt zu erhöhen.
Dazu werden verschiedene Methoden verwendet.
Träume möglichst bald nach dem Aufwachen notieren.
Dadurch verbessert sich häufig die Erinnerung an Träume.
Gleichzeitig können wiederkehrende Muster auffallen.
Im Alltag mehrfach prüfen:
„Träume ich gerade?“
Dazu können kleine Tests gehören.
Der Gedanke dahinter:
Wenn die Gewohnheit stabil wird, taucht die Frage möglicherweise irgendwann auch im Traum auf.
Bei der sogenannten Mnemonic Induction of Lucid Dreams wird vor dem Einschlafen oder Wiedereinschlafen die Absicht wiederholt, im nächsten Traum zu erkennen, dass man träumt.
Dabei wacht eine Person nach einigen Stunden Schlaf gezielt auf, bleibt eine Zeitlang wach und schläft anschließend erneut ein.
Da in der zweiten Nachthälfte längere REM-Phasen auftreten, kann die Wahrscheinlichkeit für luzide Träume steigen.
Gerade hier lohnt sich ein vernünftiger Maßstab.
Schlafqualität ist wichtiger als die Jagd nach Klarträumen.
Wer regelmäßig Wecker stellt, Schlafphasen unterbricht oder nachts lange wach bleibt, kann seinen Schlaf verschlechtern.
Deshalb würde ich Methoden wie Wake Back to Bed keineswegs als tägliche Routine empfehlen.
Wenn Klarträume zum Hobby werden, sollte der Schlaf trotzdem erholsam bleiben.
Auch bei Reality Checks lohnt sich Realismus.
Sie funktionieren keineswegs dadurch, dass ein bestimmter Test automatisch Klarträume erzeugt.
Entscheidender ist die dahinterliegende Gewohnheit:
Den eigenen Bewusstseinszustand bewusst zu prüfen.
Das macht die Methode psychologisch interessant.
Denn wir handeln im Alltag ebenfalls häufig auf Autopilot.
Natürlich bedeutet das keineswegs, dass wir ständig hinterfragen sollten, ob wir gerade träumen.
Der grundsätzliche Gedanke der Selbstbeobachtung bleibt trotzdem spannend.
Hier gibt es interessante Forschung.
Bei wiederkehrenden Albträumen kann luzides Träumen für manche Menschen hilfreich sein.
Der mögliche Vorteil:
Die Person erkennt im Traum, dass sie träumt.
Dadurch kann sich das Erleben verändern.
Manche Menschen können die Situation verlassen.
Andere verändern den Verlauf.
Wieder andere erleben bereits durch das Wissen „Das ist ein Traum“ weniger Hilflosigkeit.
Dabei gilt:
Die Studienlage ist interessant, jedoch noch begrenzt.
Luzides Träumen ist deshalb keine universelle Behandlung für Albträume.
Bei stark belastenden oder traumabezogenen Albträumen gehört die Frage nach einer geeigneten therapeutischen Unterstützung in einen größeren Zusammenhang.
Auch hier werden teilweise große Versprechen gemacht.
„Besiege deine Ängste im Traum.“
Das klingt attraktiv.
So einfach ist es kaum.
Ein Klartraum kann für manche Menschen einen geschützten Erfahrungsraum darstellen, in dem neue Reaktionen ausprobiert werden.
Das ist psychologisch plausibel.
Die Übertragung auf stabile Veränderungen im Wachleben ist jedoch eine wesentlich größere Behauptung.
Deshalb würde ich unterscheiden:
Erfahrung im Traum kann interessant sein.
Ob daraus therapeutisch relevante Veränderungen entstehen, hängt von vielen Faktoren ab.
Auch diese Frage wird erforscht.
Es gibt Hinweise darauf, dass mental vorgestellte Bewegungen und Bewegungen im Klartraum bestimmte Lernprozesse unterstützen könnten.
Das ist beispielsweise bei motorischen Aufgaben interessant.
Die Effekte sind jedoch keineswegs so eindeutig, dass Klarträume normales Training ersetzen könnten.
Aus meiner eigenen Erfahrung kenne ich Situationen, in denen sich sportliche Bewegungen nach intensivem Erleben im Traum vertrauter anfühlten.
Das ist eine persönliche Beobachtung.
Ich würde daraus keine allgemeine Wirkungszusage ableiten.
Träume verbinden Gedanken oft auf ungewöhnliche Weise.
Deshalb berichten Menschen immer wieder von kreativen Ideen, die aus Träumen entstanden sind.
Luzides Träumen kann diesen Bereich zusätzlich interessant machen, weil ein gewisses Maß an bewusster Aufmerksamkeit erhalten bleibt.
Du kannst beispielsweise mit einer Frage einschlafen und beobachten, welche Bilder oder Ideen auftauchen.
Das kann inspirierend sein.
Eine klare Problemlösungsmethode ist es trotzdem kaum.
Vielleicht ist der bessere Begriff:
kreatives Experimentierfeld.
Hier finde ich das Thema besonders interessant.
Ein Klartraum macht etwas sichtbar, das auch im Wachleben relevant ist:
Wir können mitten in einem Erleben plötzlich merken:
Ich bin gerade in einem bestimmten Zustand.
Im Traum lautet die Erkenntnis:
„Ich träume.“
Im Alltag könnte sie lauten:
„Ich bin gerade sehr angespannt.“
„Ich reagiere auf eine alte Erwartung.“
„Ich interpretiere gerade.“
„Ich verliere mich in einem Gedanken.“
Natürlich sind diese Situationen kaum identisch.
Der gemeinsame Gedanke ist die Metaperspektive.
Wir erleben etwas und bemerken gleichzeitig, dass wir es erleben.
Diese Fähigkeit kann allgemein wertvoll sein.
Rund um luzides Träumen finden sich zahlreiche esoterische Deutungen.
Astralreisen.
Parallele Wirklichkeiten.
Übernatürliche Fähigkeiten.
Dafür gibt es aus wissenschaftlicher Sicht keine belastbare Grundlage.
Das macht das Phänomen keineswegs weniger faszinierend.
Im Gegenteil.
Die Tatsache, dass unser Gehirn im Schlaf komplexe Welten erzeugt und wir darin teilweise Bewusstheit entwickeln können, ist bereits erstaunlich genug.
Für die meisten gesunden Menschen gelten gelegentliche Klarträume als unproblematisch.
Einige Punkte verdienen trotzdem Aufmerksamkeit.
Methoden zur Induktion können Schlafqualität reduzieren.
Wer ständig versucht, Klarträume zu erzeugen, kann daraus unnötigen Leistungsdruck entwickeln.
Menschen mit bestimmten psychischen Belastungen können Übungen zur ständigen Realitätsprüfung als irritierend erleben.
Auch Klarträume können emotional intensiv oder unangenehm sein.
Deshalb gilt:
Neugier ja. Zwanghafte Selbstoptimierung eher weniger.
Beim Tagträumen bist du wach.
Du weißt, dass du dir etwas vorstellst.
Beim luziden Traum schläft der Körper weiterhin und das Erleben findet innerhalb eines Traums statt.
Die Bewusstheit darüber entsteht mitten im Traum.
Das ist der entscheidende Unterschied.
Auch diese Begriffe werden gelegentlich verwechselt.
Bei einer Schlafparalyse ist das Bewusstsein bereits teilweise wach, während die typische Muskelhemmung des REM-Schlafs noch anhält.
Die Person kann sich vorübergehend kaum bewegen.
Das kann sehr unangenehm sein.
Ein luzider Traum findet dagegen innerhalb des Traumerlebens statt.
Beide Phänomene können zeitlich nahe beieinander auftreten.
Sie sind trotzdem unterschiedlich.
Nein.
Das klingt banal und ist trotzdem wichtig.
Luzides Träumen ist kein Entwicklungsziel.
Du bist keineswegs bewusster, psychologisch weiter oder mental stärker, wenn du Klarträume erlebst.
Manche Menschen lieben das Thema.
Andere interessiert es kaum.
Beides ist vollkommen in Ordnung.
Wenn du dich mit luzidem Träumen beschäftigen möchtest, helfen einige einfache Fragen.
Neugier?
Kreativität?
Albträume?
Selbsterfahrung?
Ein interessantes Erleben?
Oder verspreche ich mir viel zu große Veränderungen?
Das hat Priorität.
Brauche ich dafür gegebenenfalls Unterstützung?
Diese Unterscheidung schützt vor übertriebenen Schlussfolgerungen.
Mich fasziniert beim luziden Träumen weniger die Vorstellung, Träume vollständig kontrollieren zu können.
Interessanter finde ich die Erfahrung:
Bewusstsein kann mitten in einem scheinbar selbstverständlichen Erleben auftauchen.
Plötzlich entsteht Abstand.
Eine zusätzliche Perspektive.
Eine Wahlmöglichkeit.
Das ist im Traum ein besonderes Phänomen.
Und es erinnert mich an etwas, das auch im Wachleben wertvoll ist:
Je früher wir bemerken, in welchem inneren Zustand wir uns befinden, desto eher können wir bewusst entscheiden, wie wir damit umgehen möchten.
Vielleicht ist das die sinnvollste Haltung.
Du kannst Klarträume neugierig erkunden.
Beobachten.
Experimentieren.
Ein Traumtagebuch führen.
Deine Traumerinnerung verbessern.
Gelegentlich ausprobieren, ob du im Traum Bewusstheit entwickelst.
Und gleichzeitig auf übertriebene Versprechen verzichten.
Denn das Phänomen ist interessant genug, ohne es größer machen zu müssen, als es ist.
Luzides Träumen ist ein gut dokumentiertes Phänomen.
Menschen können während eines Traums erkennen, dass sie träumen.
Manche können den Verlauf teilweise beeinflussen.
Es gibt interessante Forschung zu:
Bewusstsein,
Albträumen,
motorischem Lernen,
Kreativität
und Möglichkeiten zur gezielten Induktion.
Gleichzeitig bleibt die Evidenz für viele weitreichende Versprechen begrenzt.
Deshalb gefällt mir eine nüchterne Haltung:
Neugierig bleiben.
Erfahrungen ernst nehmen.
Wissenschaftliche Grenzen respektieren.
Schlafqualität schützen.
Und Klarträume als das betrachten, was sie sein können:
eine außergewöhnliche Form menschlichen Erlebens – und ein interessantes Fenster auf Wahrnehmung, Bewusstsein und Selbstbeobachtung.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2006
Überarbeitung: 02. Mai 2026