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In diesem Beitrag geht es um die wichtigsten Elemente eines vollständigen Pitchs.
Als Unternehmer:in mit Leidenschaft sind Sie vermutlich gewöhnt, über Ihr Angebot zu sprechen, dessen Funktionen und Vorteile jedem vorzustellen, der Ihnen zuhören will. Sie beherrschen den Elevator Pitch. Wenn Sie von Ihrem Unternehmen begeistert sind, ist es nur natürlich, dass Sie völlig fremde Menschen mit Ihrer Begeisterung anstecken wollen.
Doch egal, wie begeistert Sie sind, wenn Sie vor Investoren stehen, gibt es die Eigenarten zu beachten. Wenn Sie Ihre informelle Präsentation so gestalten wollen, dass sie die Aufmerksamkeit der Investoren erregt, empfehle ich Ihnen, die folgenden fünf Elemente zu berücksichtigen:
Wecken Sie die Aufmerksamkeit der Investoren, indem Sie eine Geschichte erzählen. Bewegen Sie das Publikum, nennen Sie relevante Details, währen d Sie eine Heldengeschichte erzählen in dem die Kunden und Angebot die Helden sind. Machen Sie es persönlich.
Ihre Aufgabe ist es, den Investoren zu zeigen, wie Ihr Unternehmen das Leben der Zielgruppe verbessern wird, welches Problem es löst, was es bewirkt.
In vielen Präsentationen dieser Art wird behauptet, es würden nur wenige Prozente eines Marktes zu erobern sein. Okay, das ist toll, und wie soll das gelingen? Das interessiert Investoren viele mehr als Wunschdenken. Ihr Pitch sollte sich auf die Umsetzung konzentrieren, die Ihre Idee zu einer soliden Investition macht. Zeigen Sie den Investoren, dass Sie einen durchdachten Plan zur Maximierung der Chancen haben, indem Sie einen umsetzbaren Plan mit nachvollziehbaren Schritten und Zusammenhängen vorlegen.
Zahlen, Daten, Fakten müssen stimmen. Jetzt gilt es all das mit Leben zu versehen und die Strategie glaubhaft zu präsentieren.
Während es in der Welt der Start-ups vielleicht verpönt ist, über eine Exit-Strategie nachzudenken, ist das nicht der Fall, wenn Sie sich an Investoren wenden. Die wollen eine Rendite sehen, und eine Exit-Strategie bietet genau das.
Ein milliardenschwerer Ausführungsplan allein wird die Investoren nicht von dem Potenzial Ihres Unternehmens überzeugen, ihnen Geld zu geben. Sie müssen eine Strategie dafür entwickeln, was nach dem Aufbau des Unternehmens geschehen soll, einschließlich der Frage, wer es kaufen wird. Stellen Sie sicher, dass Sie, bevor Sie vor Investoren treten, ähnliche Projekte recherchieren und wie viel sie eingebracht haben.
Erst, wenn Sie und Ihr Angebot überzeugen, springt der Funke mit maximaler Wucht über. Ihre Bühnenpräsenz sorgt dafür, dass Investoren sich an Sie erinnern, also trainieren Sie Ihre Stimme. Perfektionieren Sie Ihre Haltung, Ihre Körpersprache insgesamt, Ihre Souveränität, Ihre Leidenschaft, Ihre gesamte Präsentation und Überzeugungskraft. Sie wissen ja, wo Sie mich finden.
Grundsätzlich oder für einen anstehenden Redebeitrag: Wie wäre es zu erfahren, wie du und dein Redebeitrag wirken und was sich verbessern lässt?
Wie überzeugend präsentierst du dich und deine Botschaften in Reden und Präsentationen? Wie gut bist du in den 118+ wichtigsten Präsentationstechniken? Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach vielen tausend ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass dir von mir ein Feedback geben, das dich weiterbringt. Du erhältst grundsätzliche Rückmeldungen und Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Mache einen Probelauf und du erfährst vorher, was dir hilft und nicht hinterher. Auch wenn du nur eine Stunde investieren willst, lohnt es sich.
Bist du interessiert? Dann findest du hier Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
Sie stehen im Wettbewerb und wollen die Gelegenheit nutzen und überzeugen? Bei der Vorbereitung Ihrer Präsentationen helfe ich Ihnen. Selbst erfahrene Pitch-Präsentatoren profitieren davon. Den Umfang bestimmen Sie.
Mit Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation optimieren wir Ihren Pitch, machen ihn zu etwas besonderem.
Zumindest ein Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihr Angebot wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät.
Ich steige mit meinen Erfahrungen auch gerne mit in Ihr Boot. Wenn Sie es wünschen, auch als Begleiter. Gegebenenfalls auch über die Pre-Pitch-Phase hinaus.
Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall…
Mit der professionellen grafischen Aufbereitung durch erfahrene Grafikdesigner:innen wird Ihre Präsentation auch visuell Wirkung entfalten. Sicherheitshalber: Ich bin kein Grafikdesigner:innen und unterstütze sie in meinem Rahmen dabei. Für das Grafikdesign können wir gemeinsam das Briefing erarbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass Spezialisierung eine Menge Vorteile hat.
Eine solche professionelle Unterstützung ist eine gute Investition Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Es ist, wie mit jeder Investition.
Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.
Jedes Anliegen braucht einen passenden Rahmen. Häufig ist online genau der richtige Weg: diskret, flexibel und konzentriert. Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll erscheint, besprechen wir diese Möglichkeit persönlich in der ersten Onlinesitzung.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Ein Pitch ist eine kurze, überzeugende Präsentation, in der Sie versuchen, eine Idee, ein Produkt oder eine Dienstleistung zu verkaufen. Ein guter Pitch sollte folgende Elemente enthalten:
1. Einleitung
Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen vor und geben Sie einen Überblick über das Thema, das Sie präsentieren werden.
2. Problemstellung
Beschreiben Sie das Problem, das Sie lösen wollen und warum es wichtig ist. Zeigen Sie auf, wie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung das Problem löst.
3. Lösung
Erklären Sie, wie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung das Problem löst und welche Vorteile es bietet. Verwenden Sie Beispiele und Zahlen, um Ihre Aussagen zu untermauern.
4. Zielgruppe
Beschreiben Sie, für wen Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung gedacht ist und warum es für diese Zielgruppe relevant ist.
5. Handlungsaufforderung
Fordern Sie das Publikum auf, sich für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu entscheiden und geben Sie ihnen eine klare Handlungsanweisung, wie sie dies tun können.
Wenn Sie diese Elemente in Ihren Pitch einbauen, werden Sie in der Lage sein, eine überzeugende Präsentation zu halten und das Interesse des Publikums zu wecken.
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4934
K:CNB
Ü:
Polemische Redner teilen aus und setzen auf Überlegenheit durch Frontalangriffe mit Breitseitenbeschuss. Sie hauen auf alles, was nicht schnell genug auf den Bäumen ist! Wer zögert, hat verloren. Häufig werde ich gefragt, wie mit Polemik umgegangen werden soll. Deswegen habe ich hier ein paar grundsätzliche Empfehlungen für den Fall der Fälle. Wie Sie sich von Polemikern nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Tipps für verbales Judo!
Ich sehe, nichts ist ohne Rücksicht gut.
William Shakespeare
Sie waren nicht gerade die umgänglichsten Zeitgenossen; Personen, wie Franz Joseph Strauß und Herbert Wehner. Doch langweilig war den Zuschauern in der Regel nicht, wenn sie loslegten. So ist der Polemiker, er sucht nicht den Konsens, sondern will im rhetorischen Wettstreit seinen Argumenten zum Durchbruch verhelfen. Und das koste, was wolle!
Ursprünglich wurde die wissenschaftliche Streitkunst zwischen Experten als Polemik bezeichnet. Polemik ist heute ein scharfer, oftmals unsachlicher Meinungsstreit, eine Kontroverse, die mit persönlichen Angriffen gespickt ist. Polemische Streitgespräche gibt es häufiger bei literarischen, wissenschaftlichen, religiösen, philosophischen und auch politischen Themen.
Eine polemisch geführte Diskussion unterscheidet sich von einer normalen Diskussion in der Wahl der Argumente. Polemiker suchen selten den Konsens, sondern versuchen im rhetorischen Wettstreit ihrem Standpunkt zum Durchbruch zu verhelfen. Und das koste, was es wolle, ohne große Umwege, immer auf das Schlimme.
Das Streitgespräch wirkt aggressiv und verlässt meist die sachliche Ebene. Die Argumente eines polemischen Redners wollen ins Schwarze treffen und sind oft provokant. Der Zweck heiligt die Mittel, wenn es darum geht, den erklärten Gegner zu besiegen. Dessen Glaubwürdigkeit, Reputation und häufig auch seine Integrität insgesamt werden angezweifelt. Der polemische Redner bedient sich bei seinen Argumenten des Sarkasmus oder der Ironie. Ein derartiges Streitgespräch kann darauf abzielen, den Gegner rhetorisch bloßzustellen, ihn mit seinen eigenen Argumenten zu schlagen. Der polemische Redner führt sein Gegenüber vor und übernimmt stets die Gesprächsführung. Er hinterfragt dessen Glaubwürdigkeit und widerlegt dessen Argumente. So wird der erklärte Gegner demontiert, indem die Widersprüche in seinen Äußerungen aufgezeigt werden und dabei stark übertrieben wird.
Die Wahrscheinlichkeit schnellstens ein paar Punkte zu machen, steht auf der Seite der Polemiker, zumindest in der ersten Publikumswirkung. Ein polemischer Beitrag erfreut viele Zuschauer. Er braucht nicht unbedingt Substanz, er muss nicht allzu elegant sein, sonst strengt es viel zu sehr an zuzuhören, er muss nicht einmal ganz richtig oder relevant sein. Wenigstens ist jetzt mal etwas los. Das graue Allerlei drückt auf die Stimmung und Abwechslung ist willkommen. Die meisten Redebeiträge sind einfach zu uniform, zu farblos. Etwas Kontrast bitte, ruhig kontrovers und etwas giftig. Das verspricht viel Aufmerksamkeit bei vertretbarem Risiko.
Polemische Redner teilen aus und setzen auf Überlegenheit durch Frontalangriffe mit Breitseitenbeschuss. Drauf. Wer zögert, hat verloren.
Und wer sich dagegen ausspricht, begibt sich in die undankbare Position der humorlosen, bierernsten Spaßbremse. Getretene Hunde beißen eher und wer so überempfindlich ist, hat dazu sicherlich auch einen Grund, oder?
Eine schon vorher beim Publikum vielleicht noch diffus vorhandene Verärgerung bekommt endlich eine Bühne. Wogegen es geht, das ist nicht so wichtig. Am besten zieht es sich gegen wacklige Themen in den Kampf, von denen nur Minderheiten begeistert sind. Was raus will, muss raus. Das ist eine Welle, auf der sich mit Polemik weitgehend folgenlos reiten lässt. Nur nicht so zimperlich: Das muss doch mal gesagt werden!
Wie bastle ich mir eine Polemik? Das ist ein optionales Thema in Rhetorik & Präsentation III und Rhetorik & Präsentation IV. Dort oder im Einzeltraining erfahren Sie auch, wie Sie souverän mit Polemikern umgehen können. Sie haben die Wahl!
Allein im Grunde ist alles polemische Wirken gegen meine eigentliche Natur und ich habe daran wenig Freude.
Johann Wolfgang von Goethe
Viele Polemiker machen einen äußerst kompetenten Eindruck, wobei die Kompetenz auch als Arroganz ausgelegt werden kann. Geübte Polemiker passen sich dem Gesprächspartner an und beherrschen ein umfangreiches rhetorisches Repertoire, sodass sie in Gesprächen die Richtung vorgeben. Sie lenken das Gespräch und lassen ihre Überlegenheit spüren. Rhetoriker, die sich der Polemik bedienen, werden deshalb als aalglatt und nicht zu greifen empfunden.
Zu den bekanntesten deutschen Polemikern gehören Persönlichkeiten wie Karl Marx, Friedrich Engels, Arthur Schopenhauer, Kurt Tucholsky und Gotthold Ephraim Lessing. Bedeutende Politiker der Nachkriegszeit, die sich regelmäßig der Polemik bedient haben, waren Herbert Wehner oder Franz Josef Strauss. Die Auftritte dieser beiden Politiker waren selten zurückhaltend. Und zahlreiche Zeugnisse dafür sind im Internet zu finden.
Die Teilnehmer in meinen Workshops fragen im Zusammenhang mit Polemik immer wieder danach, wie sie damit umgehen sollen. Deswegen habe ich hier ein paar grundsätzliche Empfehlungen für den Fall der Fälle:
Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen, denn das lässt Sie nur unglaubwürdiger wirken. Wer souverän bleibt, wird vom Publikum als glaubwürdiger wahrgenommen. Gelingt es Ihnen den Polemiker unmenschlich und arrogant aussehen zu lassen, reißen sie ihm die Maske vom Gesicht. Je unsympathischer er dem Publikum erscheint, desto besser.
Entlarven Sie Grenzüberschreitungen und legen Sie diese als solche offen. Aber Achtung: Machen Sie sich nicht zum Opfer oder Spielverderber. So etwas wird zum Eigentor, lässt Sie nicht gut aussehen. Im Artikel Weshalb funktioniert Polemik so oft? können Sie nochmals nachlesen, wie die Mechanismen sind und wo die Fettnäpfchen lauern.
Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg auch keinem andren zu! Neben moralischen Aspekten spricht auch der Vorteil aus der hochwertigeren Position heraus zu handeln, dafür lieber die saubere Haltung auszubauen, ohne langweilig zu erscheinen.
Es genügt meist schon zwei bis drei offensichtliche Fehler des Polemikers aufzudecken. Mitunter genügt es, Zweifel zu säen. Größtenteils lässt sich jedoch gleich das ganze wackelige Gebäude umpusten, weil es keine Substanz hat.
Vereinfachen Sie komplexe Zusammenhänge so weit es möglich ist, ohne sich selbst den Vorwurf der Verfälschung einzuhandeln.
Verbales Jiu-Jitsu: Verdeutlichen Sie die Bedeutung und Konsequenzen der gegnerischen Argumente für das Publikum. Mitunter bleibt dem Publikum dann das Lachen im Hals stecken und es ist selbst über den gerade noch gar so heftigen Polemiker erbost. Der darf sich dann möglichst selbst noch weiter um Kopf und Kragen reden. Wer Zwietracht sät, sollte nicht allergisch sein.
Jedes Anliegen braucht einen passenden Rahmen. Häufig ist online genau der richtige Weg: diskret, flexibel und konzentriert. Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll erscheint, besprechen wir diese Möglichkeit persönlich in der ersten Onlinesitzung.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2012
Überarbeitung: 7. Juni 2019
AN: #1756300
K: CNB
Ü:
Jiddu Krishnamurti meint; „Wir alle möchten berühmte Menschen sein und in dem Moment, indem wir etwas sein wollen, sind wir nicht mehr frei.“ Tatsächlich ist die Sehnsucht weit verbreitet. Um jeden Preis berühmt werden, scheint für viele Menschen das höchste Ziel zu sein. Was steckt dahinter und welchen Wert hat Bekanntheit tatsächlich?
Die Sehnsucht nach Aufmerksamkeit ist riesig und nimmt weiter zu. Im Artikel 9 Strategien, wie Sie garantiert berühmt werden, gibt es Tipps zu Methoden, die auch in der Praxis zu finden sind. Andy Warhol prophezeite es schon 1968: „In the future everyone will be world famous for 15 minutes“. Recht hatte er und die Rolle der Medien ist seitdem noch größer, die Möglichkeiten vielfältiger geworden. Eine echte Bereicherung resultiert allerdings nicht daraus. Im Gegenteil; es kann einem schon ziemlich auf die Nerven gehen, wenn von Talent unbelastete Personen anstreben über Talk-Unfug, Fernseh-Talent-Superstar-Shows, Twitter oder YouTube bekannt zu werden. Viele Menschen wollen wenigstens einmal in ihrem Leben im Rampenlicht stehen, um jeden Preis. Woher kommt nur dieser Drang zum Sternchendasein?
Ich schweife etwas ab, denn in diesem Artikel geht es um die Frage, wann und wofür ein höherer Bekanntheitsgrad nützlich sein kann.
Fragen zum Bekanntheitsgrad und dessen Förderung kommen immer wieder auf den Tisch. Nur, welchen Wert hat Bekanntheit an sich überhaupt?
Nun ja, das Bedürfnis danach ist in unserer heutigen Zeit nicht geringer geworden. Und auch der Preis, den manche dafür zu bezahlen bereit sind, steigt stetig. Nur, auf welchen Kriterien basiert der Kurspreis für Bekanntheit? Müsste nicht auch hier zuerst das Verhältnis von Preis (Aufwand, langfristigen Folgen) und realistischem Ergebnis – als Investition – betrachtet werden?
Viele versprechen sich durch die Aufmerksamkeit und Prominenz ein Ausbrechen aus der zugehörigen Bevölkerungsschicht, einen sozialen Aufstieg. Das scheint besonders dann attraktiv, wenn andere Wege nicht verfügbar, zu anstrengend oder unsicher erscheinen. Die vielen Glücksritter wirken auf mich nicht sehr erbaulich.
Mindestens genauso verblüffend ist für mich, wie unterschiedlich die oft wenigen Minuten der Aufmerksamkeit genutzt werden. Meist ist es schon wieder vorbei, bevor es richtig angefangen hat. Seltener werden wir als Publikum positiv überrascht und jenseits des flüchtigen Augenblicks zeichnet sich ab, dass da noch mehr auf Erkundung wartet. Mitunter ist es erstaunlich, dass Tiefe zu entdecken ist, die so nur selten an solchen Orten zu finden ist, wo Oberflächlichkeit dominiert. Und dann erwächst etwas Größeres daraus; Menschen nutzen die Aufmerksamkeit, die sie für etwas eigentlich nicht Erwähnenswertes erhalten, um für etwas Beachtliches einzutreten. Sie nutzen die Bühne für etwas Größeres, ergreifen die Chance und wachsen dabei über sich hinaus. Das Publikum ist nachhaltig positiv überrascht, die Aufmerksamkeit wohlverdient. Doch das ist selten!
Wozu Aufmerksamkeit, wenn sie nicht dazu genutzt wird, einen positiven Beitrag zu leisten? Wenn du Publikum hast, dann ergreife die Gelegenheit für eine Botschaft, die Aufmerksamkeit verdient hat.
Viel zu oft sind die Menschen, die etwas zu sagen haben, dass es auch verdient hat, gehört zu werden, außerhalb der Aufmerksamkeit. Wieso?
Gerade diese Zeitgenossen haben die Bühne verdient, denn sie verwenden solch eine Gelegenheit oft mit besonderem Respekt. Deshalb ist es so wichtig immer wieder darauf hinzuweisen, dass es auch authentisch ans Werk gehen kann. Ich zeige dir gerne, wie es geht. Bei authentischem Selbstmarketing geht es nicht darum, von allen beachtet zu werden, sondern von denen, die relevant sind. Und das in einer geeigneten Form.
Ein hoher Bekanntheitsgrad bringt neben vielen Vorteilen auch verschiedene Nachteile mit sich. Hier einige der häufigsten Nachteile:
Berühmte Personen leben oft unter ständiger Beobachtung der Öffentlichkeit. Jeder Aspekt ihres Lebens, einschließlich persönlicher und manchmal sensibler Momente, kann Gegenstand öffentlicher Diskussionen und Spekulationen werden.
Die Medien können unerbittlich sein, besonders wenn es um Skandale oder Kontroversen geht. Negative Berichterstattung kann Stress auslösen und das persönliche Wohlbefinden beeinträchtigen.
Prominente werden oft auf ein Podest gestellt, was zu unrealistischen Erwartungen an ihr Verhalten, ihre Leistungen und ihr Aussehen führt. Das Scheitern, diesen Erwartungen gerecht zu werden, kann zu öffentlicher Kritik und persönlicher Unsicherheit führen.
4. Einschränkung der Freiheit
Die ständige Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit kann es schwierig machen, normale Aktivitäten ohne Unterbrechungen oder Belästigungen durch Fans oder Paparazzi zu genießen.
Ein hoher Bekanntheitsgrad kann auch Sicherheitsrisiken mit sich bringen, da Prominente potenzielle Ziele für Stalking, Belästigung oder sogar physische Bedrohung sein können.
Freundschaften und Liebesbeziehungen können unter dem Druck des öffentlichen Lebens leiden, insbesondere wenn Vertrauen und Privatsphäre durch die ständige öffentliche Aufmerksamkeit beeinträchtigt werden.
In bestimmten Berufen, z. B. in der Schauspielerei, kann ein hoher Bekanntheitsgrad dazu führen, dass eine Person ständig für ähnliche Rollen oder Charaktere ausgewählt wird, was ihre künstlerische Entfaltung einschränken kann.
Der Druck, ständig im Rampenlicht zu stehen und den Erwartungen gerecht zu werden, kann zu psychischen Belastungen wie Angstzuständen, Depressionen oder Substanzmissbrauch führen.
Der Umgang mit diesen Herausforderungen gelingt Prominenten sehr unterschiedlich. Es wird weitgehend unterschätzt, was es bedeutet, mit den negativen Aspekten der Berühmtheit umzugehen und ein erfülltes Leben zu führen.
Jedes Anliegen braucht einen passenden Rahmen. Häufig ist online genau der richtige Weg: diskret, flexibel und konzentriert. Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll erscheint, besprechen wir diese Möglichkeit persönlich in der ersten Onlinesitzung.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Der Begriff Berühmtheit bezieht sich auf den Zustand, sehr bekannt und weithin anerkannt zu sein. Das kann sich auf Personen beziehen, die in verschiedenen Bereichen wie Unterhaltung, Sport, Kunst, Politik oder Wissenschaft aus Sicht zahlreicher Menschen herausragende Leistungen erbracht haben oder die durch ihre Taten, Talente oder Ereignisse große öffentliche Aufmerksamkeit erregt haben. Berühmte Personen, die oft als „Prominente“ oder „Stars“ bezeichnet werden, können einen bedeutenden Einfluss auf die Medien, die Kultur und die Gesellschaft haben. Ihre Handlungen, Meinungen und Lebensstile werden häufig von einer breiten Öffentlichkeit verfolgt und können Trends setzen oder öffentliche Diskussionen anregen. Berühmtheit kann sowohl positive als auch negative Aspekte haben, da sie oft mit einer intensiven Beobachtung durch die Medien und einem Mangel an Privatsphäre einhergeht.
Ein hoher Bekanntheitsgrad bringt neben vielen Vorteilen auch verschiedene Nachteile mit sich. Hier einige der häufigsten Nachteile:
1. Verlust der Privatsphäre:
Berühmte Personen leben oft unter ständiger Beobachtung der Öffentlichkeit. Jeder Aspekt ihres Lebens, einschließlich persönlicher und manchmal sensibler Momente, kann Gegenstand öffentlicher Diskussionen und Spekulationen werden.
2. Medialer Druck und Kritik
Die Medien können unerbittlich sein, besonders wenn es um Skandale oder Kontroversen geht. Negative Berichterstattung kann Stress auslösen und das persönliche Wohlbefinden beeinträchtigen.
3. Unrealistische Erwartungen
Prominente werden oft auf ein Podest gestellt, was zu unrealistischen Erwartungen an ihr Verhalten, ihre Leistungen und ihr Aussehen führt. Das Scheitern, diesen Erwartungen gerecht zu werden, kann zu öffentlicher Kritik und persönlicher Unsicherheit führen.
4. Einschränkung der Freiheit
Die ständige Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit kann es schwierig machen, normale Aktivitäten ohne Unterbrechungen oder Belästigungen durch Fans oder Paparazzi zu genießen.
5. Sicherheitsbedenken
Ein hoher Bekanntheitsgrad kann auch Sicherheitsrisiken mit sich bringen, da Prominente potenzielle Ziele für Stalking, Belästigung oder sogar physische Bedrohung sein können.
6. Auswirkungen auf persönliche Beziehungen
Freundschaften und Liebesbeziehungen können unter dem Druck des öffentlichen Lebens leiden, insbesondere wenn Vertrauen und Privatsphäre durch die ständige öffentliche Aufmerksamkeit beeinträchtigt werden.
7. Typcasting oder Schubladendenken
In bestimmten Berufen, z. B. in der Schauspielerei, kann ein hoher Bekanntheitsgrad dazu führen, dass eine Person ständig für ähnliche Rollen oder Charaktere ausgewählt wird, was ihre künstlerische Entfaltung einschränken kann.
8. Psychische Belastungen
Der Druck, ständig im Rampenlicht zu stehen und den Erwartungen gerecht zu werden, kann zu psychischen Belastungen wie Angstzuständen, Depressionen oder Substanzmissbrauch führen.
Der Umgang mit diesen Herausforderungen gelingt Prominenten sehr unterschiedlich. Es wird weitgehend unterschätzt, was es bedeutet, mit den negativen Aspekten der Berühmtheit umzugehen und ein erfülltes Leben zu führen.
Wieso dominieren Beschönigungen, Beschwichtigungen, Verklärungen und Vernebelungsfloskeln wo die Wahrheit zu unangenehm ist. Nicht nur in der Politik …
Bei der inneren Kündigung gibt es keine Gewinner. Es wird selten von alleine wieder besser. Wenn das Nervenkostüm leidet und die Anzahl der Optionen stetig geringer wird, wird es Zeit zu handeln.
Hier finden Sie einige Empfehlungen und Hilfe, falls Sie morgens schon an den Feierabend denken.
Kollegen können eine Bereicherung sein. Es gibt allerdings auch schwierige Kollegen. Was tun? Hier sind 20 Tipps für den Umgang mit anstrengender Kollegen.
In diesem Beitrag verrate ich was dazu beiträgt, dass Sie sich vor der Kamera gut präsentieren.
Was tun bei Lästereien? Lohnt sich die Aufregung? „Stop, breath, action“ lernen meine Tauchschüler als Eselsbrücke bei unvorhergesehenen Ereignissen. Das ist auch außerhalb des Wassers eine gute Idee. Also, erst einmal innehalten, durchatmen und erst dann mit Bedacht reagieren. Schon wenige Sekunden genügen oft für eine Einschätzung der Situation und führen zu angemessenen Entscheidungen.
Wie wäre es mit 5 Tipps zum Umgang mit Lästereien?
Ommm. Führt Selbsterkenntnis auf direkten Weg zur Erleuchtung oder was ist dran an Selbsterkenntnis und Selbstreflexion? Alles nur warme Luft?
Durchsetzungsvermögen beruht auf Überzeugungskraft. Dabei ist das, wovon überzeugt werden soll, untrennbar mit der Person verknüpft, die ihr Anliegen verwirklichen will. Wichtig ist neben der Qualität und Attraktivität des Angebots zudem die überzeugende Präsentation. Die Art und Weise, wie wir wahrgenommen werden, hat großen Einfluss auf unsere Durchsetzungskraft und entscheidet wesentlich darüber, ob wir Vertrauen und Unterstützung erhalten oder ob uns Widerstand entgegengesetzt wird. Das gilt nicht nur im beruflichen Umfeld, sondern auch im privaten Bereich.
Seien Sie vorsichtig mit dem was Sie nicht sagen, denn Menschen lesen auch zwischen den Zeilen, hören vor allem was nicht gesagt wird. Das bildet die Basis für Gerüchte.
Gerade bei Wut ist es besser sich vor einer Reaktion zuerst sammeln und erst dann zu handeln. Professionelle Schlagfertigkeit erinnert nicht an einen Elefanten im Porzellanladen.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 15. Januar 2015
Überarbeitung: 27. Februar 2024
AN: #895
K: CNB
Ü:
Damit Sie sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren, auch vor dem Mikrofon. Korrekte Tipps für deine Medienkompetenz bei Radiointerviews. Öffentlichkeit zu bekommen ist eine willkommene Gelegenheit, sich so zu präsentieren, wie Sie gesehen werden wollen. Und ein Radiointerview liefert Ihnen diese Gelegenheit. Erfahren Sie, was zu beachten ist.
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen am Schreibtisch und sind in Ihre Arbeit vertieft. Dann klingelt das Telefon und eine freundliche Stimme bittet Sie um ein Interview für einen Radiosender. Es handelt sich um ein kurzes Interview und das Thema liegt auch in Ihrem Bereich. Was tun Sie?
Erst einmal durchatmen und Ruhe bewahren! Oft sind Journalisten unter Druck, doch lassen Sie sich dadurch nicht unter Zeitdruck setzen. Wenn Sie zusagen wollen, dann vereinbaren Sie einen Rahmen, der für alle Beteiligten in Ordnung ist. Verschaffen Sie sich Luft für eine gute Vorbereitung. Falls Sie mein Klient sind, rufen Sie mich an und wir meistern die Gelegenheit. Wenn Sie das noch sind, lesen Sie hier ruhig weiter:
Öffentlichkeit zu bekommen ist eine willkommene Gelegenheit, um sich so zu präsentieren, wie Sie wahrgenommen werden wollen. Und ein Radiointerview liefert Ihnen diese Gelegenheit. Interviews bieten eine ideale Möglichkeit, um sich als Meinungsführer zu profilieren oder sein Unternehmen in den Medien bekannt zu machen. Wer vor Mikrofon und Kamera wirklich überzeugen will, sollte gut vorbereitet sein. Denn wer ein gutes Interview gibt, bringt gezielt seine Botschaften zum Publikum, anstatt lediglich Reporterfragen zu beantworten. Und wer es gut macht, wird zukünftig öfter als Ansprechpartner geschätzt. In diesem Artikel bekommen Sie einige Tipps für dein Radiointerview.
Video Killed The Radio Star.
The Buggles
„Video Killed The Radio Star?“ Von wegen! Während beim Fernsehen hin- und hergeschaltet wird, hören viele Radiohörer sehr genau zu, während sie mit etwas anderem beschäftigt sind, das weitgehend automatisiert abläuft, wie beispielsweise dem Autofahren. Also, von wegen „Video killed the radio star“; Radio ist weiterhin ein aktuelles Medium.
Öffentlichkeit zu bekommen ist eine willkommene Gelegenheit, sich so zu präsentieren, wie Sie gesehen werden wollen. Und ein Radiointerview liefert Ihnen diese Gelegenheit.
Sind Sie um ein Interview oder eine Stellungnahme für einen Radiosender gebeten worden? Hurra! Die Vorbereitung beim Selbstmarketing hat Früchte getragen; Zeit zu ernten.
So groß hoffentlich die Freude ist; der Presse ein Interview zu geben ist mit Chancen, aber auch mit Risiken verbunden, wenn Sie nicht ausreichend vorbereitet sind. Ein gut vorbereitetes und strukturiertes Interview ist hingegen eine hervorragende Plattform, Ihren Ruf und Ihre Außenwahrnehmung positiv zu beeinflussen. Nutzen Sie die Chance, Ärmel hochkrempeln und ran an die Vorbereitung.
Nur, Interview ist nicht gleich Interview. Worauf kommt es bei einem Radiointerview an? Neben der grundsätzlichen Vorbereitung ist es wichtig sich darüber im Klaren zu sein, dass jedes Medium seine Eigenarten hat. Hier folgen eine Reihe von Empfehlungen:
Jeder Journalist achtet auf unterschiedliche Aspekte. Es ist daher gut, frühzeitig zu wissen, worum es im Interview geht. Bereiten Sie sich auf offensichtliche Fragen vor und seien Sie flexibel genug, um auch unerwartete Fragen zu handhaben. Nehmen Sie schwierige Fragen vorweg, üben Sie Antworten zu geben und gewinnen Sie so Sicherheit. Besonders wichtig: Kennen Sie Ihre Kernbotschaften!
Hilfreiche Fragen an Interviewer:
Der Zufall begünstigt nur den vorbereiteten Geist.
Louis Pasteur
Kontroverse Themen erfordern eine besonders fundierte Vorbereitung für eine entsprechende Strategie und Argumentation. Bei aller Schlagfertigkeit und Freude an der Improvisation ist schon bei der geringsten Wahrscheinlichkeit von Kontroversen etwas mehr Aufwand angeraten.
Klärung und Vorbereitung:
Wissen allein genügt nicht, es will auch vermittelt werden. Kommen Sie auf den Punkt. Verwenden Sie kurze Sätze, um Ihre Aussage deutlich zu machen. Medien werden die Antworten bearbeiten, um sie dem jeweiligen Format anzupassen. Die Presse konzentriert sich dabei auf die Aussagen, die deren Publikum interessiert. Neuigkeiten und unterhaltsame Beiträge haben die größten Chancen, veröffentlicht zu werden.
Wenn es sich nicht um ein Live-Interview handelt, haben die Journalisten bzw. diejenigen, die für die Nachbearbeitung verantwortlich sind, die Kontrolle darüber, wie die Beiträge genutzt werden. Passt es nicht in das Konzept, bleibt es ggf. auch unberücksichtigt und der Aufwand war umsonst.
Bei den Sendern sind enge Zeitpläne und Redaktionsschluss an der Tagesordnung. Machen Sie es für alle Beteiligten einfacher und halten Sie Ihre Antworten kürzer als 30 Sekunden. Kurze Antworten haben eine größere Chance, gesendet zu werden. Außerdem erhöhen Sie so die Chancen, als geschätzter Interviewpartner auch zukünftig wieder gefragt zu werden.
Marcus Tullius Cicero brachte es auf den Punkt: „Ein kluger Mensch wird genau bemerken, wie lange seine Unterhaltung dem anderen Vergnügen macht; und so wie er nicht ohne eine vernünftige Ursache angefangen hat zu reden, so wird er auch das Ziel wissen, wo er aufhören soll.“
Fragen Sie den Journalisten was das Ziel des Interviews ist und richten Sie Ihre Antworten daran aus.
Je genauer Ihre Vorstellung von der Zielgruppe ist, desto einfacher ist es, die eigene Sprache anzupassen. Besser Sie vermeiden Fachjargon, auch damit die Journalisten nicht ständig nach deren Bedeutung fragen.
Machen Sie es Journalisten leichter zu verstehen, weshalb ein Aspekt so wichtig ist und warum die Zielgruppe sich dafür interessieren soll. Tun Sie das in einer einfachen und geradlinigen und lebendigen Sprache. Wenn Sie etwas beschreiben, sorgen Sie dafür, dass Sie es währenddessen selbst vor Ihrem geistigen Auge erleben.
Unsicherheit führt leider oft dazu, dass alle Aufmerksamkeit darauf konzentriert wird die nächste Antwort vorzubereiten, anstatt gut zuzuhören. Gute Interviewpartner sind auch gute Zuhörer.
Präsentieren Sie authentisch Ihre Persönlichkeit. Machen Sie Ihre Position klar und haben Sie dabei Ihre Selbstmarketingstrategie vor Augen. Verhalten Sie sich dabei professionell und bleiben Sie Sie selbst, auch wenn Ihnen die Situation anfangs noch fremd ist. Alles andere ist viel zu anstrengend!
Je besser Sie auf Medienauftritte vorbereitet sind, desto natürlicher werden Sie die Chance nutzen und sich und Ihre Botschaft so vermitteln, dass sie verstanden und angenommen werden kann.
Manche Menschen tauen vor dem Mikrofon auf, andere erstarren. Die meisten Menschen sind es nicht gewohnt, spontan vor einem Mikrofon zu reden.
Wer sich deswegen dabei verspannt, neigt dazu zu schnell zu reden, atmet schlecht, die Stimme klingt angespannt und wird höher. All das wirkt dann weniger kompetent und souverän. Wenn Sie allein vor dem Mikrofon sind, stellen Sie sich einen echten Menschen vor, mit dem Sie ein angeregtes Gespräch führen. Dann werden Sie auch nicht zu monoton reden. Ja, der Tipp mit dem Lächeln stimmt nicht nur am Telefon, sondern auch hier.
Eine natürliche Sprechweise bietet die größte Chance, erneut Sendezeit im Radio zu erhalten. Entspannt und authentisch liefern Sie am leichtesten interessante Antworten.
Das Vorlesen von Antworten oder ganzen Pressemitteilungen wirkt wenig kompetent. Es gibt nur sehr wenige Situationen, in denen es als Option in Betracht gezogen werden sollte. Auch wenn es die Zuhörer nicht sehen; es gibt nur wenige Menschen, die beim Vorlesen so klingen, als, wenn sie frei reden.
Die Fähigkeit, auch komplexeste Aussagen verständlich zu vermitteln und dabei natürlich zu bleiben, ist eine Fähigkeit, die erlernt werden kann. Professionelles Training unterstützt Sie mit Feedback und dem erforderlichen Wissen, um in Ihrem persönlichen Stil zu antworten.
Viele Journalisten mögen es, wenn Sie Ihre Aussagen mit einer angemessenen Prise Zahlen und Fakten untermauern können. Aber halten Sie diesen Bereich kurz und verständlich. Geschichten sind interessanter als Zahlensalven.
Verwenden Sie nachvollziehbare Analogien, um die Bedeutung von Zahlen zu vermitteln. Das gibt Ihren Daten eine größere Wahrscheinlichkeit, auch tatsächlich berücksichtigt zu werden.
Wenn Sie ein Telefoninterview geben, schließen Sie Ihre Bürotür und schalten Sie Ihr Telefon aus, um nicht gestört zu werden.
Ihr Gesprächspartner ist ein Mensch, nicht das Mikrofon. Also halten Sie in persönlichen Interviews Augenkontakt. Das macht es Ihnen leichter natürlich zu klingen, löst Stress, weil Sie ganz im Gespräch sind. So wird es automatisch persönlicher und das bemerken auch die Zuhörer, selbst, wenn sie Ihre Mimik nicht sehen können.
Wenn es zum Thema passt, dürfen Sie Ihre Leidenschaft und Begeisterung dafür ruhig zeigen.
Ob journalistisch angeregt oder aus einem anderen Grund; in emotionale Schieflage zu geraten birgt Risiken. Wenn Sie sich zu sehr ereifern und die Kontrolle verlieren kann das sehr dramatisch erscheinen und ist gut für die Einschaltquote. Doch können Sie so leicht Ihren Ruf und Ihre Glaubwürdigkeit mindern. Ihre Interessen müssen Sie schon selbst vertreten, das nimmt Ihnen niemand ab, auch nicht der Journalist. Also immer schön souverän bleiben, denn GESAGT IST GESAGT!
Wenn Sie eine Antwort beenden betonen Sie auf den Punkt, um es zu signalisieren. So werden Sie nicht versehentlich unterbrochen und wirken kompetenter.
Solange Sie nicht deutlich dazu aufgefordert werden, das Mikrofon zu ergreifen, berühren Sie es nicht. Erstens; Berührungen erzeugen nur unnötige Geräusche und zweitens; wenige Interviewer mögen es, das Mikrofon und damit die Kontrolle aus der Hand zu geben.
Mit der Stimme erzeugen wir die Stimmung bei den Zuhörern. Und stimmig wollen Sie doch herüberkommen, oder?
Also bereiten Sie Ihre Stimme vor; denken Sie an das Aufwärmen und die anderen Tipps aus dem Stimmtraining. Entsprechende Empfehlungen finden Sie hier.
Behalten Sie möglichst die Lautstärke bei. Variieren Sie stattdessen die Sprechgeschwindigkeit und betonen Sie durch gezielte Pausen.
Wie in einem angeregten Gespräch schaffen unterschiedliche Antwortlängen Abwechslung.
Behalten Sie im Kopf, dass Journalisten oft einen engen Zeitplan haben.
Rufen Sie so schnell wie möglich zurück oder beantworten Sie E-Mails. Wenn Journalisten keine Antwort erhalten – manchmal schon nach wenigen Minuten – suchen sie sich einen anderen Interviewpartner.
Entscheiden Sie frühzeitig, worüber Sie mit den Medien zu sprechen bereit sind. Wenn Sie Ihre Ziele kennen, können Sie schneller entscheiden, ob Sie ein Interview geben wollen oder auch nicht.
Auch wenn Sie ein Interview nicht geben wollen, teilen Sie es dem Anfrager mit und auch, dass Sie in der Zukunft gerne zu Ihren Themen Interviews geben.
Bedanken Sie sich im Anschluss nochmals für die Gelegenheit. Erklären Sie ggf. Ihre Bereitschaft, zu bestimmten Themen auch in Zukunft Interviews zu geben. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, erneut gefragt zu werden. Überhaupt vergrößert jeder Auftritt in den Medien die Nachfrage. Bringen Sie die Dinge ins Rollen.
Trainieren Sie frühzeitig Ihre Medienkompetenz und bereiten Sie konkrete Gelegenheiten individuell vor. Wenn Sie erfahren wollen, wie das geht, klicken Sie hier.
Die Anfrage für das Radiointerview kam recht spontan oder aus anderen Gründen sind Sie zum Zeitpunkt des Live Interviews nicht im Büro oder an einem anderen geeigneten Ort? Ja und? Das macht doch nichts, genau dafür gibt es doch Mobiltelefone, oder? Doch, das macht etwas! Verbindungsabbrüche, Straßen- oder andere Umgebungsgeräusche, Stimmen im Hintergrund machen keinen guten Eindruck auf die Zuhörer. Das kann leicht daneben gehen und die Lacher gehen auf Ihre Kosten.
Man kann unmöglich in der Welt leben, ohne von Zeit zu Zeit Komödie zu spielen.
Es nur im Notfalle zu tun, unterscheidet den anständigen vom unanständigen Menschen.
Nicholas Chamfort
Sicher, haben heute auch Gespräche mit dem Mobilfunktelefon eine gute Qualität. Gelegentlich sogar eine bessere als Festnetz-Gespräche. Und trotzdem ist dringend davon abzuraten, unbedacht vom Handy aus ein Interview zu geben.
Heutzutage sind wir immer und überall erreichbar. Und deshalb können Sie auch immer und überall ein Interview geben. Auch für das Radio. Das Mobiltelefon macht es möglich. Aber nicht selten endet ein solches Interview eher nicht so vorteilhaft.
Wer für ein Interview das Handy am falschen Ort verwendet, bekommt auch unerwünschte Kommentare oder Hintergrundgeräusche, die nicht im eigenen Interesse sind.
Jede Brücke wird zum Beziehungstest, zur Verbindungsprobe. Jeder Tunnel kann das Gespräch unterbrechen, hinein ins nächste Funkloch. Und an öffentlichen Orten wie auf Bahnhöfen oder auf Flughäfen können Sie jederzeit durch lautstarke Durchsagen oder durch kreischende Kinder oder Feiernde unterbrochen werden. Die Zuhörer darauf hinweisen, das hätte nichts mit einem zu tun, macht es dann auch nicht besser. Und selbst in geschlossenen Räumen kann das Handy zu Problemen führen. Gerade in großen Gebäuden wie auf Messen und Kongressen etwa ist der Empfang an vielen Stellen kritisch.
Vermeiden Sie deshalb unnötige Risiken, um sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Lassen Sie Radiointerviews mit dem Mobiltelefon lieber sein oder beherzigen Sie zumindest ein paar Empfehlungen für den Notfall.
Ich liebe Radio. Radio kann sehr nah gehen, kann mich an Orte begleiten, die sehr privat sind. Es macht lange Autofahrten erträglicher, es überrascht, liefert Schönes und Schreckliches. Und all das, ohne dass ich hinsehen müsste. Meine Augen sind sowieso schon viel zu viel im Einsatz. Eine Pause tut ihnen gut. Außerdem sind die Bilder, die ich mir selbst mache oft viel spannender und lebendiger als die einer Fernsehkamera: Kopfkino. Das nutze ich vor dem Radio und auch vor dem Mikrofon. Die Räume, in den die Aufzeichnungen stattfinden, sind oft recht spartanisch. Dann mache ich einfach die Augen zu und stelle mir meine Zuhörer vor.
Jedes Anliegen braucht einen passenden Rahmen. Häufig ist online genau der richtige Weg: diskret, flexibel und konzentriert. Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll erscheint, besprechen wir diese Möglichkeit persönlich in der ersten Onlinesitzung.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Das Wort „Radio“ stammt aus dem lateinischen Wort „radius“, was „Strahl“ oder „Streustrahl“ bedeutet. Der Begriff „Radio“ wurde im späten 19. Jahrhundert von dem italienischen Physiker und Erfinder Guglielmo Marconi geprägt, der damit das drahtlose Übertragungssystem bezeichnete, das er entwickelt hatte. Der Name „Radio“ passte gut zu dieser Technologie, da die elektromagnetischen Wellen, die das Signal tragen, wie Strahlen durch die Luft ausgestrahlt werden und sich in alle Richtungen ausbreiten, ähnlich wie das Licht von einer Glühbirne ausgestrahlt wird.
Guglielmo Marconi wird oft als der Vater des Radios bezeichnet, da er wesentlich zur Entwicklung der drahtlosen Telegrafie und später des Radios beigetragen hat. Obwohl das Radio seit seiner Erfindung viele technologische Fortschritte gemacht hat, bleibt der Name „Radio“ bis heute als gebräuchliche Bezeichnung für dieses wichtige Kommunikationsmedium erhalten.
Ja, das Radio ist auch heute noch ein aktuelles und wichtiges Kommunikationsmedium. Obwohl es in den letzten Jahren von anderen Medien wie Fernsehen und Internet herausgefordert wurde, hat das Radio immer noch eine große Reichweite und Bedeutung.
Radio ist ein sehr zugängliches Medium, das in fast jedem Haushalt, Auto oder Arbeitsplatz verfügbar ist. Es kann auch auf tragbaren Geräten wie Smartphones oder Tablets empfangen werden. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Radiosendungen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und verschiedene Themen behandeln, wie Musik, Nachrichten, Sport, Unterhaltung, Bildung und mehr.
Radio ist auch ein wichtiges Medium für die Verbreitung von Notfallwarnungen, da es in der Lage ist, schnell und zuverlässig wichtige Informationen an eine breite Öffentlichkeit zu senden. In Krisensituationen wie Naturkatastrophen oder terroristischen Anschlägen kann das Radio Leben retten, indem es Menschen frühzeitig informiert und warnt.
Insgesamt ist das Radio auch heute noch ein wichtiges Medium für Unterhaltung, Information und Kommunikation. Es hat eine lange Geschichte und wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.
Das Radio wird von vielen verschiedenen Zielgruppen genutzt. Die Nutzung variiert jedoch je nach Alter, Geschlecht, Bildungsniveau und Standort.
Einige der Gruppen, die das Radio am häufigsten nutzen, sind:
Jede Radiostimme ist einzigartig und die Zuhörerinnen und Zuhörer haben ihre Vorlieben und Meinungen darüber, was eine gute Radiostimme ausmacht. Beliebte Radiostimmen zeichnen sich oft durch ihre Klangfarbe, ihre Intonation, ihre Betonung und ihre Artikulation aus. Eine gute Radiostimme ist normalerweise angenehm und klar zu hören, sodass die Zuhörerinnen und Zuhörer leicht folgen können.
Einige der Merkmale einer beliebten Radiostimme sind:
Bei einem Medienauftritt warten, dass es losgeht … da liegen leicht die Nerven blank. Medienkompetenz statt Lampenfieber. Medienkompetenz statt ausuferndes Lampenfieber.
Es gibt viel zu bedenken, damit die Kommunikation in Krisen funktioniert. Leicht ist Schaden angerichtet. Unterschiedliche Sichtweisen sind zu berücksichtigen. Mit entsprechender Vorbereitung geht es sicherer.
Lohnt sich die Aufzeichnung von Videobeiträgen in 4K, wenn das Ergebnis trotzdem auf HD (Full-HD 1920 x 1080) gewandelt wird? Hier kommen 6 gute Gründe.
Zu den Sätzen die Sie vor laufender Kamera bei einem Interview nicht aussprechen sollten gehört; „Das war so nicht abgesprochen!“. Absprachen sind keine Garantie. Punkt!
Medienauftritte sind mit Chancen und Risiken verbunden. Doch wer sich freut die Gelegenheit zu bekommen sich und der eigenen Botschaft Geltung zu verschaffen, übersieht oft die Risiken. In diesem Beitrag erfahren Sie welches Fettnäpfchen sie besser umschiffen.
Das erwartet Gäste bei einem Podcast. Worauf lohnt es, sich einzustellen?
Unverhofft kommt oft: Deswegen finden Sie hier Tipps für die Vorbereitung von und Teilnahme an Fernsehinterviews.
Lügen haben kurze Beine. Was nicht schnellstens durch den Faktencheck enthüllt wird, wird später aufgedeckt. So oder so gibt die Körpersprache in viel zu vielen Interviews Hinweise darauf, dass mit den Aussagen etwas nicht stimmt.
Selbstvertrauen ist wesentlich, um zu überzeugen. Begeisterung und Zuversicht wirken ansteckend, sie hinterlassen einen positiven Eindruck. Und das ist ja in der Regel bei öffentlichen Auftritten beabsichtigt. Doch das ist mitunter leichter gesagt, als getan.
Ein Medienauftritt verdient eine fundierte Vorbereitung. Tipps und Informationen zur Vorbereitung auf konkrete Medienauftritte. Wozu, was, wie?
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. Mai 2015
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #43391
K:CNB
Ü:
Starkes Lampenfieber und Redeangst sind schlecht für die Karriere. In vielen Bereichen werden überzeugende Redebeiträge erwartet, was tun?
Wenn Sie unter einer Angst vor öffentlichem Reden leiden, sind Sie definitiv nicht allein. Das kennen sehr viele Menschen.
Während manche Menschen es schaffen, durch das Leben zu kommen, ohne jemals vor Menschen zu stehen und eine Rede zu halten, haben insbesondere karriereorientierte Menschen, die vorankommen wollen, wenig Alternativen. Menschen haben ihren Job aufgegeben, die Universität abgebrochen, sich selbst degradieren lassen, weil sie Angst vor dem Sprechen vor Publikum hatten.
Es schadet Ihrer Karriere und macht ein Vorankommen nahezu unmöglich, wenn Sie zulassen, dass Ihre Angst vor öffentlichen Reden Ihre Handlungen beziehungsweise Unterlassungen kontrolliert. Überzeugend zu reden, zu präsentieren ist zu einer notwendigen Fähigkeit in der heutigen Welt geworden. Je höher Sie in einer Organisation aufsteigen, desto mehr professionelle Redebeiträge werden von Ihnen erwartet.
Die gute Nachricht ist, dass es einige Möglichkeiten gibt, die Ihnen helfen werden, eine gute Rednerin, ein guter Redner zu werden. So erreichen souverän und überzeugende sich und Ihre Botschaft zu präsentieren.
Als wenn heftiges Lampenfieber nicht schon schlimm genug wäre, bestrafen sich viele Menschen noch für die Angst. Die inneren Dialoge sind oft alles andere als freundlich und verschlimmern die Situation zusätzlich. Besser: akzeptieren Sie einfach, dass Nervosität ein normaler Teil des Redens ist und gehen Sie freundlich mit sich um. Druck schadet!
Viele Rednerinnen und Redner sind nervös, weil sie denken, dass ihr Publikum von ihnen erwartet, dass sie etwas Bestimmtes zu sein haben. Die vermuteten Erwartungen sind oft unrealistisch. Das Publikum erwartet mit Recht, dass Sie über Ihr Thema Bescheid wissen und es mit Leidenschaft präsentieren. Also; sein Sie Sie selbst und teilen Sie Ihr Wissen und die dazugehörige Leidenschaft auf authentische Weise zu teilen.
Menschen setzen sich gerne selbst unter Druck und schaden sich damit. Der Versuch, Perfektion zu erreichen, ist ein vergebliches Ziel. Sobald Sie aufhören, sich darüber Gedanken zu machen, ob Sie Fehler machen werden oder nicht, nimmt der einschränkende Stress ab.
Niemand außer Ihnen erwartet, dass Sie perfekt sind. Niemand außer Ihnen wird es bemerken, wenn Sie versehentlich etwas Inhalt vertauschen. Keiner wird bemerken, dass Sie eine Pause gemacht haben, um sich zu erinnern, was Sie gerade gesagt haben.
Anstatt Ihrem Publikum möglichst viele Zahlen, Daten und Fakten zu vermitteln, setzen Sie lieber darauf es zu inspirieren. Das ist es, woran sie sich am meisten erinnern werden.
Die meisten Redner sind nervös, wenn sie nicht vorbereitet sind. Es ist wichtig, dass Sie sich Zeit nehmen, um Ihre Rede zu entwickeln und sie dann auf geeignete Weise zu proben. Das übersehen leider viele Menschen. Es reicht nicht aus, sie ein paar Mal im Kopf durchzugehen. Machen Sie sich mit Ihrem Redebeitrag vertraut. Wenn Sie genau wissen, was Sie sagen werden, fühlen Sie sich selbstbewusster und können gerade dadurch natürlicher sprechen.
Sicherheitshalber: Eine Rede wortwörtlich auswendig zu lernen ist keine gute Idee. Deswegen widmet sich ein eigener Beitrag dem Thema Proben von Reden und Präsentationen.
Ein Großteil der Angst, die vor und während einer Präsentation erlebt wird, resultiert aus mangelnder Vorbereitung und übertriebenem Anspruchsdenken. Eine wesentliche Quelle für Lampenfieber sind destruktive innere Dialoge. Die sind oft sehr kritisch und sorgen dafür, dass der Fokus auf mehr oder weniger wahrscheinliche Gefahren und vermeintliche Schwächen gerichtet ist. Das bleibt nicht ohne Folgen, denn es beeinflusst Wahrnehmung, Denken und Handeln negativ. Lernen Sie stattdessen konstruktive innere Dialoge zu führen. Auch dazu finden Sie eigene Beiträge und Unterstützung, wie beispielsweise im Artikel So nehmen Sie Einfluss auf Ihre Selbstgespräche und inneren Dialoge.
Wenn Sie das Publikum in Ihre Redebeiträge einbeziehen, dann ähnelt Ihr Auftritt einem Dialog und das dürfte für Sie vertrauter sein. Gestalten Sie Ihre Reden und Präsentationen interaktiv. Stellen Sie Fragen, beteiligen Sie ihr Publikum. Je mehr Ihre Rede zu einem Gespräch wird, desto engagierter wird das Publikum sein und desto entspannter werden Sie sich fühlen. Schauen Sie sich die Tipps hierzu an.
Es gibt es zahlreiche Wege, das Lampenfieber zu mindern und sogar abzulegen. Wer unter Lampenfieber leidet, verschwendet zu viel Zeit und Energie darauf, nur nicht in die unangenehme Situation zu kommen. Vermeidungsverhalten lässt die Angst größer und größer werden. Das kann bis hin zu einer Phobie führen, wie der Redeangst und der Auftrittsangst.
Lassen Sie sich helfen, anstatt sich unnötig zu belasten und auszubremsen. Viele Menschen vor Ihnen haben den Schritt gewagt und sich vom Lampenfieber befreit. Die Angst vor öffentlichen Auftritten ist sehr weit verbreitet und es gibt viele Möglichkeiten sie aufzulösen, ob es sich nun um Lampenfieber oder Redeangst handelt. Es wird sich nicht nur auf Ihre Karriere positiv auswirken. Wenn Sie dabei Unterstützung wünschen …
Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.
Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.
Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.
Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.
Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.
Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.
Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.
Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.
Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.
In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.
Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.
Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.
Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.
Termine sind in Berlin und online per Video möglich.
Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.
Jedes Anliegen braucht einen passenden Rahmen. Häufig ist online genau der richtige Weg: diskret, flexibel und konzentriert. Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll erscheint, besprechen wir diese Möglichkeit persönlich in der ersten Onlinesitzung.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Wenn nach zahlreichen Redegelegenheiten, Rhetorik- und Kommunikationstrainings, angeblich bewährten Techniken und Übungen gegen Lampenfieber und Nervosität beim Auftritt, die Intensität des Lampenfiebers immer noch nicht abgenommen hat, könnte es daran liegen, das es kein Lampenfieber ist. Redeangst, Logophobie, Redehemmung, Auftrittsangst sind anders als Lampenfieber.
Welchen Einfluss haben Ängste auf das Sehen? Hier sind ein paar interessante Zusammenhänge von Ängsten und Augen.
Für viele Redner und Rednerinnen gibt es kaum etwas Fürchterlicheres als leere, nichtssagende Gesichter im Publikum. Das kann nichts Gutes bedeuten! Sofort starten innere Dialoge, die selten förderlich, sondern meist markerschütternd und beängstigend, sind.
In diesem Beitrag geht es um Tipps zur Selbsthilfe bei Lampenfieber und Redeangst. Was ist wie möglich?
Tipps, gezieltes Coaching und Hypnobalancing™ damit schüchterne Menschen auch vor Publikum in einem guten Zustand bleiben.
Nutzen Sie Grounding (Erdung) für Präsenz und Sicherheit bei Reden und Präsentationen. Mehr als nur ein Mittel gegen Lampenfieber.
Typische Einsatzfälle für die Atembremse sind Lampenfieber oder andere stressige Momente, bei denen über diese Atemtechnik eine Beruhigung angestrebt wird. So wird sie angewendet.
Mit Atemtechniken können Sie Lampenfieber abbauen. Allerdings sind nicht alle der Empfehlungen hilfreich. Wer dem gut gemeinten Ratschlag folgt, längere Zeit besonders tief ein und auszuatmen, steigert das Unbehagen oft zusätzlich. Hier erfahren Sie, was zu beachten ist, was funktioniert.
Coaching für die Überwindung von starkem Lampenfieber und sogar Redeangst.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. Mai 2019
Überarbeitung: 18. Juni 2020
Englische Version:
AN: #288
K: CNB
Ü:
Pecha Kucha bedeutet laut Übersetzer so viel wie wirres Geplauder, Stimmengewirr. Doch das ist nicht das beabsichtigte Ziel dieser Vortragsform. Hier finden Sie Informationen und Tipps.
Die Bezeichnung klingt nach japanischem Essen. Pecha Kucha ausgesprochen „petscha-kutscha“ und in Japanisch geschrieben ペチャクチャ bedeutet laut Übersetzer allerdings so viel wie wirres Geplauder, Stimmengewirr. Doch das ist nicht das beabsichtigte Ziel dieser Vortragsform.
Pecha Kucha ist eine Vortragstechnik, bei der zu einem Vortrag 20 passende Präsentationsfolien mit Bildern gezeigt werden. Die Bilder werden jeweils für 20 Sekunden gezeigt. Taschenrechner raus: 20 Folien mal 20 Sekunden ergeben eine Gesamtdauer der Präsentation von 6 Minuten und 40 Sekunden. Das Format soll der menschlichen Aufnahmefähigkeit entgegenkommen.
Pecha Kucha auf den Punkt:
*Anmerkung:
Pecha Kucha ist in Deutschland und Österreich eine auf PechaKucha, Inc., Chicago Ill. eingetragene Wortmarke.
Möglicherweise bin ich nicht ganz unparteiisch; ich liebe solche Formate, wie Pecha Kucha, für das Training von Präsentationskompetenz. Diese Technik fördert bewegende, prägnante Präsentationen. Die strikte Zeitvorgabe soll von vornherein langatmige Vorträge und die damit verbundene Ermüdung der Zuhörenden unmöglich machen. Und bei etwas Vorbereitung funktioniert das recht gut!
Die Schritte:
Anstatt etwas Zufälliges zu wählen, darf es ruhig ein Anliegen sein, dass tatsächlich mit persönlichem Interesse verbunden ist. Es darf auch ruhig ein Stück anspruchsvoller sein. Weshalb solltest du die Gelegenheit versäumen, die Welt ein Stück besser zu machen?
Behalten Sie die Kernaussage im Auge!
Wählen Sie einen guten Anfang. Bereiten Sie mit einem gelungenen Einstieg den Weg.
Beispiele:
Anregungen finden Sie im Artikel Mit diesen 11 Tipps fesseln Sie die Aufmerksamkeit des Publikums in Reden.
Wählen Sie einen guten Abschluss, der Ihr Publikum nochmals wachrüttelt und vorzugsweise zu einer Handlung animiert.
Legen Sie einen Inhalt fest, der dem Ziel des Themas und den Zeitvorgaben entspricht. Sammeln Sie, was Ihnen in die Finger kommt. Ich persönlich nutze dafür gerne Mindmaps.
Meist ist weit mehr Material vorhanden, als benötigt wird. Anstatt das als Last zu empfinden ist es doch wunderschön aus dem Vollen zu schöpfen und die besten Elemente nutzen zu können.
Wählen Sie eine geeignete Redestruktur. Das macht Ihnen die Erstellung leichter und gibt allen Beteiligten Orientierung.
Beginnen Sie nicht mit den Bildern, sondern erledigen Sie erst die vorhergehenden Schritte. Wer diese Empfehlung missachtet, braucht oft deutlich länger oder verschenkt Chancen. Anstatt mit Krampf anhand der schon gewählten Bilder eine Geschichte zu erzählen oder zumindest einen Spannungsbogen zu erzeugen, legen Sie lieber erst den Inhalt fest und lassen sich dann von den Bildern unterstützen.
Ich ziehe es vor meine eigenen Bilder zu nutzen, doch nicht jeder hat eine solch umfangreiche Sammlung zur Verfügung. Im Internet gibt es zahlreiche Fotodienste, die Bilder anbieten, die entweder lizenzfreie sind oder gegen Bezahlung in einem vorgegebenen Rahmen verwendet werden dürfen. Hier empfiehlt sich lieber zweimal nachzufragen.
Sicherheitshalber: Achten Sie auf die Auflösung der Bilder! Ein pixeliges Bild mit 640 x 480 Punkten sieht bei einem 4K-Beamer wie ein Mosaik aus.
Machen Sie Probedurchläufe, um herauszufinden, ob Ihre Planung aufgeht und was es noch zu optimieren gibt. Es dauert oft eine Weile, bis die Zeitvorgabe eingehalten wird und die gewünschte Wirkung absehbar ist.
Stellen Sie Ihr Präsentationsprogramm so ein, dass jeder Folie genau 20 Sekunden lang erscheint und losgeht es mit dem Üben. Das können Sie übrigens auch mit meiner Unterstützung.
Manche Veranstalter bieten sogar vorherige Probedurchläufe vor Ort an. So können Sie sich mit der Umgebung und der Technik vertraut machen. Und da kommen wir auch schon zu den Tipps:
Es ist eine ganz ziemliche Herausforderung, 20 Folien für jeweils 20 Sekunden zu präsentieren. Es erfordert eine gute Vorbereitung, um genau 20 Sekunden einzuhalten. Gelingt es nicht, ist entweder eine unwillkommene Pause oder es fehlt ein wichtiger Hinweis, wenn die nächste Folie ins Bild springt.
Es empfiehlt sich einen Gesprächston zu pflegen, um die entspannte Atmosphäre zu fördern, der zu einem solchen Ereignis passt. Das dient auch der Beziehung zum Publikum.
Zu den wichtigsten Regeln gehört es, Spaß zu haben und sich zu begeistern.
Keine noch so gute Folie rettet einen schlechten Vortrag!
Folie weg und weiter geht es. Unterlassen Sie das Nachreichen von Informationen, wenn sie nicht sicher anderorts, bei einer folgenden Folie unterzubringen sind.
Reden Sie frei und ohne Notizen.
Eine Vielzahl von Tipps zur Reduzierung von Lampenfieber finden Sie bei den Artikeln auf www.karstennoack.de.
Artikel zur Reduzierung und dem Umgang mit Lampenfieber:
Sorgen Sie für einen guten Einstieg, indem Sie in einem möglichst angenehmen körperlichen und seelischen Zustand sind.
Beispiele:
Pecha Kucha ist gut geeignet, um eine spannende Geschichte zu erzählen, die Wirkung hinterlässt. So haben Sie auch gleich einen schönen Spannungsbogen und das Publikum hängt an Ihren Lippen, statt am Smartphone.
Mehr im Artikel Tipps für das Storytelling: „Es war einmal…“. So nutzen Sie die Macht von Geschichten
Es gelten auch bei Pecha Kucha die wesentlichen Empfehlungen für Präsentationen. Einige der Empfehlungen sind schon so alt, wie unsere Zeitrechnung und sind doch so hilfreich.
Zur Erinnerung:
Hier die Einstellung bei Microsoft PowerPoint™ und Apple Keynote™:
Entfernen Sie in der Rubrik Übergänge bei alles markierten Folien bei der Anzeigendauer die Einstellung „per Mausklick“ und geben Sie im Feld für die Dauer nach 20 Sekunden ein. Nun kann es losgehen!
Nicht jedes Thema ist gleichermaßen für das Format geeignet. So kann das flotte Tempo bei einem heiklen Thema als unangemessen empfunden werden.
Pecha Kucha wurde in Tokio im Februar 2003 von den Architekten Astrid Klein und Mark Dytham erstmals im Rahmen einer Designveranstaltung verwendet.
In sogenannten Pecha Kucha Nights (PKN) gibt es mehrere dieser Vorträge hintereinander. Oft sind es rund 14 Präsentationen. Beliebte Themen sind bei solchen Veranstaltungen Design, Kunst, Mode und Architektur. Es können wunderbare Zusammenkünfte kreativer Menschen sein. Um eine offizielle Pecha-Kucha-Nacht zu organisieren, müssen die Organisatoren einen informellen Bewerbungsprozess durchlaufen und ein sogenanntes „Handshake Agreement“ austauschen. Pecha-Kucha-Nächte müssen ehrenamtlich, ohne Gewinnabsichten veranstaltet werden.
Jedes Anliegen braucht einen passenden Rahmen. Häufig ist online genau der richtige Weg: diskret, flexibel und konzentriert. Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll erscheint, besprechen wir diese Möglichkeit persönlich in der ersten Onlinesitzung.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
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Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Mai 2017
Überarbeitung: 6. September 2019
Englische Version:
AN: #2465
K: CNB
Ü:
So umschiffen Sie die häufigsten Fallgruben bei professionellem Storytelling. Was sind die typischen Fehler beim strategischem Erzählen von Geschichten und wie lassen sie sich vermeiden?
An so vielen Stellen wird für die Wirkung von Geschichten geworben. Bücher und Kurse für Storytelling sind gefragt. Es hat sich herumgesprochen, dass Geschichten einen größeren Eindruck bei den Zuhörern hinterlassen als pure Fakten, dass sie das Publikum zum Handeln bewegen und sich auch längerfristig einzusetzen.
Blick in die Praxis: Sehr viele Menschen zögern, den Empfehlungen zu folgen. Weshalb? Meistens liegt es an persönlichen Beobachtungen, dass an der positiven Wirkung von Geschichten gezweifelt wird. Zu häufig sind die negativen Beispiele. Wer selbst erlebt hat, wie andere in einer Präsentation, einem Verkaufsgespräch oder einer Besprechung Geschichten erzählt haben, die bei den Zuhörern keinerlei wünschenswerten Eindruck hinterließen oder sogar die Hauptaussage des Sprechers vernebelten, will sich davon lieber fernhalten.
Es ist eine gute Empfehlung, Geschichten zu erzählen, doch damit ist gemeint, relevante Geschichten gut zu erzählen. Es geht um die beabsichtigte Wirkung, nicht um eine Märchenstunde.
Um Ihnen dabei zu helfen, wirkungsvolle Geschichten zu erzählen, beleuchtet dieser Beitrag 8 der häufigsten Gründe, weshalb Geschichten in einem professionellen Umfeld oft nicht die gewünschte Wirkung entfalten. Und noch wichtiger; Sie erhalten Anregungen, wie es gelingt.
Ob Individuum oder Unternehmen: Es mag naheliegend sein, doch sich selbst zur Hauptperson und Helden zu machen ist selten eine gute Idee. Es ist möglich, wenn es richtig gemacht wird, doch voller Risiken. Viel besser ist es eine Geschichte zu erzählen, in der sich das Publikum wiederfindet. Geschichtenerzähler, die sich selbst als strahlende Helden präsentieren, die von Erfolg zu Erfolg durchmarschieren, wirken wenig sympathisch. Eitelkeit kommt nicht gut an.
Alles Sonnenschein bei Allzeithoch? Insbesondere, wenn Sie sich entscheiden, sich selbst zum Helden beziehungsweise Heldin zu machen, verzichten Sie lieber auf Hochglanz und Oberflächlichkeit. Es ist unmenschlich immer auf der Sonnenseite unterwegs zu sein und wenn jedes Vorhaben sofort funktioniert.
Was ist mit den blauen Flecken, die Sie sich auf der Reise geholt haben, was für Widerstände haben Sie zweifeln lassen, was für Tiefpunkte erlebt? Berichten Sie von Ihrer Menschlichkeit, machen Sie Mut dranzubleiben, auch wenn es schwierig wird. Denken Sie an die erfolgreichsten Helden Hollywoods; die sympathischsten sehen ziemlich lädiert aus, bevor sie den Showdown meistern.
Wie oft haben Sie schon erlebt, dass jemand eine Geschichte erzählt hat, und Sie sich im Anschluss gefragt haben, worum es ging? Die erstbeste Geschichte muss nicht die passendste sein.
Jede Geschichte, die Sie erzählen, sollte eine Pointe, eine Moral, eine Botschaft haben. Und die Botschaft sollte sich in eine hilfreiche Aussage verpacken lassen, die den Zuhörer zu einer hilfreichen Erkenntnis führt die nachwirkt.
Im Kern geht es in einer Geschichte um einen Helden beziehungsweise Heldin. Die Protagonisten streben ein Ziel an und überwinden dafür Hindernisse. Die drei Elemente — Held, Ziel und Hindernisse – sind die grundlegenden Elemente der Geschichte. Wenn Zuhörer Geschichten hören, sollen sie sich mit den Helden, den Zielen der Helden und den Hindernissen, die ihnen im Weg stehen, verbunden fühlen.
Zuhörer können sich in Helden hineinversetzen, deren Ziel als vertraut empfinden und wünschen das diese die Hindernisse überwinden. Wenn eine Geschichte nachvollziehbar ist, werden Zuhörer interessiert sein und eher mitfühlen. Wenn eine Geschichte nicht nachvollziehbar ist, fragen sich die Zuhörer, weshalb die Geschichte erzählt wurde. Was bleibt sind Fragezeichen. Solch eine Verwirrung lässt Botschafter und Botschaft nicht gerade überzeugender wirken.
All das bedeutet nicht, dass Helden, Ziele und Hindernisse absolut identisch mit den Zuhörern sein müssen. Doch es ist erforderlich, dass es an Hauptfigur, ihren Wünschen und Herausforderungen etwas gibt, das Zuhörern vertraut vorkommt. Erst, wenn sich die Zuhörenden mit den Protagonisten identifizieren, fühlen sie intensiv mit.
Wenn Sie sich entschließen, eine Geschichte in einem professionellen Umfeld zu erzählen, dann denken Sie zuerst an Ihr Publikum, bevor Sie sich überlegen, welche Geschichte Sie erzählen wollen. Was für Eigenarten hat Ihr Publikum? Was will es? Mit welchen Herausforderungen ist es konfrontiert? Machen Sie sich mit den Menschen und deren Situation vertraut. Was für Analogien kommen Ihnen in den Sinn? Finden Sie dann eine Geschichte aus, in der diese sich wiedererkennen, weil sie sich mit dem Helden, dem Ziel oder den Hindernissen identifizieren können.
Wenn Sie mit potenziellen Kunden sprechen, denken Sie an andere Kunden, die vor ähnlichen Herausforderungen standen und wie Ihr Angebot dort geholfen hat. Sprechen Sie mit einem Projektteam, das mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat, können Sie ein Beispiel anführen, bei dem ein anderes Projekt, an dem Sie beteiligt waren, ähnliche Hindernisse überwunden hat. Wollen Sie jemanden davon überzeugen, dass Sie vertrauenswürdig sind, erzählen Sie, wie Sie sich in einer ähnlichen Situation bewährt haben. Ist eine Geschichte nachvollziehbar ist, fühlen sich die Zuhörer mehr verbunden und engagiert.
Geschichten sind vor allem deshalb so wirkungsvoll, weil sie die Gefühle der Zuhörer ansprechen. Wenn es um Entscheidungen geht, dominieren unsere Gefühle eindeutig unsere Ratio. Menschen sind emotionale Wesen, die von ihren Bedürfnissen und Wünschen beeinflusst werden.
Menschen werden zum Handeln bewegt, wenn sowohl die logische Seite ihres Gehirns als auch die emotionale Seite angesprochen wird. Emotionen setzen Energie frei, geben Kraft und liefern die Ausdauer, was nötig sind, um von einer ersten Einsicht zu einer praktischen Handlung zu gelangen.
Wirksame Geschichten sprechen intensiv die emotionale Seite der Zuhörer an. Doch viele sprechen vor allem über Dinge anstatt von Menschen. Da wird jedes Detail des Produkts beschrieben, was es für die Zuhörer bedeutet kommt oft zu kurz. Das sollen die selbst erkennen, die Zahlen sprechen für sich, meinen viele Redner und irren sich.
Oft höre ich, dass Klienten aus ihrer Sicht ein Angebot machen, das zwar gut, doch weder sensationell noch einzigartig ist. Zumindest nicht so aufregend, dass sich jemand daran erinnern wird, sobald er einmal davon gehört hat. Die Angebote meisten haben viele Wettbewerber, die ein ganz ähnliches Angebot machen. Wer da in Erinnerung bleiben will, kann etwas erzählen, mit dem sich die Zuhörer emotional identifizieren können. So gut wie jedes Thema hat Aspekte, die begeistern können. Das übersehen auch Anbieter oft, doch wer selbst nicht begeistert ist, wird kaum andere Menschen begeistern. Gerade, wer schon eine Weile mit einem Thema in Berührung ist kennt mit hoher Wahrscheinlichkeit Geschichten, wie das Angebot einen positiven Unterschied im Leben eines Menschen gemacht hat.
Auch bei Geschichten gilt KISS: Keep it short and simple! Erfahrene Geschichtenerzähler wissen, dass gute Geschichten fesseln und auf dem Höhepunkt beendet werden. Wenn sie zu lange dauern, werden selbst engagierte Zuhörer ungeduldig.
Viel beschäftigtes Publikum will schnell Informationen erhalten, sonst wird es unruhig. Kaum jemand ist zwar gegen den Charme einer gut erzählten Geschichte immun, doch gerade bei ungeduldigem Publikum funktioniert Storytelling am besten, wenn es prägnant ist. Sorgen Sie dafür, dass der Nutzen möglichst schnell deutlich wird. Wenn das Publikum nicht darauf vertraut, dass es für sie von wert ist, wird es nicht lange aufmerksam bleiben.
Bei einer umfangreicheren Präsentation haben Sie vielleicht fünf oder zehn Minuten Zeit, um eine lange, fesselnde Geschichte zu erzählen. Bei einem kurzen Pitch wäre das keine gute Idee.
Wenn Sie nur von kurzer Aufmerksamkeit ausgehen, dann erzählen Sie Ihre Geschichte lieber in einer verkürzten, gestrafften Version, konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche.
Sie nehmen das Publikum mit einer Geschichte auf eine Reise. Und die will interessant gestaltet sein.
Es ist wichtig, dass Ihr Publikum Ihnen vertraut, dass Sie als Reiseführer wissen, was Sie tun.
Mitunter verlaufen sich Geschichtenerzähler und das nimmt der Geschichte selbst dann Wirkung, wenn der Pfad wieder gefunden wird.
Nutzen Sie bewährte Strukturen für Geschichten oder erfinden Sie eine neue. Sie finden dazu einige Beiträge von mir.
Die besten Tipps und Trainings verändern wenig, wenn die Geschichte dann nicht auch erzählt wird. Neue Wege zu beschreiten fällt nicht jedem Menschen leicht. Veränderung ist schwer. Wir alle haben Gewohnheiten, die für uns bequem sind. Wagen Sie sich doch langsam heran; erzählen Sie anfangs im sicheren Umfeld Geschichten und machen Sie Erfahrungen damit.
Steve Jobs wusste; „Der mächtigste Mensch auf der Welt ist der Geschichtenerzähler“ und hat so eine Menge bewegt.
Wenn Sie aus Ihrer Komfortzone heraustreten und die Rolle des Geschichtenerzählers übernehmen — in einem Verkaufsgespräch, einer Teambesprechung, einem Update, einem Vieraugengespräch mit Vorgesetzten —, dann trainieren Sie Ihre Kommunikationskompetenz und pflegen Ihre Überzeugungskraft.
Ja, es ist möglich, beim Erzählen einer Geschichte Fehler zu machen. Das ist wahr. Aber lassen Sie sich nicht von der Angst vor diesen Fehlern davon abhalten, Risiken einzugehen, die richtige Geschichte für Ihr Publikum zu finden, sich in diese Geschichte hineinzuversetzen und sie so zu erzählen, dass Ihr Publikum zum Handeln angeregt wird.
Langfristig werden Ihre Zuhörer es Ihnen danken, wenn Sie eine Geschichte gut erzählen. Und es wird Ihnen selbst gut tun.
Wenn Sie von professionellem Storytelling profitieren wollen, dann können Sie das im Gruppen- und Einzeltraining erlernen. Und, wenn Sie an einem konkreten Thema arbeiten wollen, umso besser.
Wer etwas zu sagen hat, verdient es, gehört zu werden.
Gute Inhalte entfalten ihre Wirkung dann vollständig, wenn Botschaft, Struktur, Sprache und Präsenz zusammenpassen. Eine überzeugende Rede oder Präsentation braucht Klarheit, innere Ausrichtung und ein gutes Gespür für das Publikum.
Du willst mit deiner Botschaft überzeugen – und zugleich als Persönlichkeit glaubwürdig wirken?
Ich unterstütze dich bei der Vorbereitung deiner Reden, Präsentationen, Vorträge und Auftritte vor Publikum, Kamera oder Gremien. Besonders geeignet ist diese Unterstützung für Führungskräfte, Selbstständige, Expertinnen und Experten sowie Menschen, deren Botschaft in einem wichtigen Moment klar, glaubwürdig und wirksam ankommen soll.
Dabei verbinde ich Erfahrung aus Kommunikation, Psychologie, Marketing, Rhetorik und Auftrittswirkung.
Es geht um mehr als Technik: Es geht um die stimmige Verbindung von Inhalt, Haltung, Sprache und Präsenz.
Gemeinsam klären wir:
Was ist deine zentrale Botschaft?
Wer ist dein Publikum?
Welche Struktur trägt deinen Inhalt?
Welche Beispiele und Geschichten machen deine Botschaft lebendig?
Wie wirkst du mit Stimme, Körpersprache und Präsenz?
Wie gehst du mit kritischen Fragen, Einwänden oder Auftrittsdruck um?
Zuerst klären wir Anlass, Ziel, Publikum und Botschaft.
Dann entwickeln wir Struktur, Dramaturgie, Formulierungen und geeignete Beispiele. Bei Bedarf arbeiten wir an Storytelling, Folien, Medien und visueller Unterstützung.
Anschließend geht es um Wirkung, Präsenz und Sicherheit im Auftritt: Stimme, Körpersprache, Blickkontakt, Pausen, Umgang mit Fragen und die Fähigkeit, im entscheidenden Moment klar zu bleiben.
Besonders wertvoll ist ein Probelauf mit professionellem Feedback. Dann erlebst du vor dem eigentlichen Auftritt, wie deine Botschaft wirkt, wo sie bereits überzeugt und wo sich Verständlichkeit, Präsenz oder Dramaturgie weiter schärfen lassen.
So gehst du vorbereitet in den Moment, in dem es zählt.
Meine Definition von Glück:
Vorbereitung trifft auf Gelegenheit.
Der passende Aufwand richtet sich nach Bedeutung, Ziel und Wirkung deines Auftritts.
Geht es um eine interne Präsentation?
Ein wichtiges Kundengespräch?
Eine Keynote?
Eine Verhandlung?
Einen Medienauftritt?
Eine Rede, die lange in Erinnerung bleiben soll?
Je wichtiger der Anlass, desto mehr lohnt sich sorgfältige Vorbereitung.
Eine gute Vorbereitung zahlt sich aus, wenn sie deutlich mehr Klarheit, Sicherheit und Wirkung ermöglicht, als der Aufwand zunächst erwarten lässt.
Mögliche Schwerpunkte sind:
Du kannst mit mir in Berlin arbeiten oder online.
Für viele Anliegen sind Videotermine sehr gut geeignet: zur Strukturierung deiner Botschaft, zur Arbeit an Formulierungen, zum Feinschliff deiner Präsentation und zur Vorbereitung auf konkrete Situationen.
Für bestimmte Themen kann ein Termin vor Ort in Berlin besonders sinnvoll sein, zum Beispiel bei Körpersprache, Raumwirkung, Präsenz, Stimme und realitätsnahen Probeläufen.
Lampenfieber zeigt häufig, dass etwas bedeutsam ist.
Vor Publikum, vor der Kamera oder in wichtigen Gesprächssituationen kann diese innere Anspannung deutlich spürbar werden. Die Gedanken werden schneller, die Stimme verändert sich, der Körper meldet sich.
Entscheidend ist, wie du mit dieser Energie umgehst.
Mit guter Vorbereitung, innerer Sammlung und klarer Struktur kannst du präsenter bleiben. Du findest leichter zurück zu deiner Botschaft, hältst Kontakt zum Publikum und bewahrst deine Haltung auch in anspruchsvollen Momenten.
So wird aus Auftrittsdruck mehr Selbstführung.
Wenn du eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen wichtigen Auftritt vorbereitest, unterstütze ich dich gern.
In Berlin und online.
Gemeinsam arbeiten wir daran, dass du gesehen wirst, gehört wirst und mit deiner Botschaft klar, glaubwürdig und wirksam einen Unterschied machst.
Grundsätzlich oder für einen anstehenden Redebeitrag: Wie wäre es zu erfahren, wie du und dein Redebeitrag wirken und was sich verbessern lässt?
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Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 23. Oktober 2019
AN: #43312
K: CNB
Ü:
Erfahre, wie die 10-20-30-Regel dabei helfen kann, effektiv zu präsentieren. Und das nicht nur beim Pitch vor Kapitalgebern, sondern auch bei vielen anderen Präsentationen.
Die 10-20-30-Regel besagt, dass Präsentationen nicht mehr als 10 Folien umfassen, maximal 20 Minuten dauern und die Schriftgröße 30 Punkt nicht unterschreiten sollten. Diese Regel, von Guy Kawasaki formuliert, diente ursprünglich für Pitches vor Kapitalgebern. Sie ist darüber hinaus für Verkaufspräsentationen, Pressekonferenzen, die Vorstellung der Geschäftszahlen und viele weitere Präsentationen anwendbar.
Die menschliche Aufnahmefähigkeit hat ihre Grenzen. Und weil es gilt je Folie maximal einen wesentlichen Gedanken unterzubringen, dienen 10 Folien als Maximalanzahl.
Doch das ist nicht der einzige Grund, warum maximal zehn Powerpoint-Folien pro Präsentation empfohlen werden. Wer beispielsweise bei einem Pitch mehr als zehn Folien braucht, um die geniale Geschäftsidee zu beschreiben, ist vermutlich noch nicht bereit für die Präsentation. Klare Gedanken sind die Voraussetzung, die Dinge auf den Punkt zu bringen und eine klare Aussage zu liefern.
Ein guter Elevator Pitch, dauert der Bezeichnung entsprechend, so lange, wie eine Fahrstuhlfahrt. Je nach Komplexität und Kontext darf eine Präsentation auch mal etwas länger sein. Als maximale Länge gelten bei der 10-20-30-Regel 20 Minuten.
Eine Präsentationsfolie ist kein Spickzettel, wie er in der Schulzeit bei Prüfungen zum Einsatz gekommen sein mag. Alles Wissen an einem Ort, dichtgedrängte und weitgehend unübersichtlich. Das versuchen Redner dann mehr oder weniger gekonnt dem Publikum zu präsentieren. Meist wird der Text stur vorgelesen und die erforderlichen Fähigkeiten für gutes Vorlesens unterschätzt. Das Publikum liest dann doch lieber selbst. Was für eine Verschwendung der Gelegenheit!
Aus dieser Beobachtung resultiert die Forderung, auf Folien Schriftgröße 30 zu verwenden. Das zwingt dazu, die wichtigsten Punkte herauszufinden und auf den Punkt zu bringen.
Präsentationen mit PowerPoint und Co. können für das Publikum zur Belastungsprobe werden. Da trösten auch Kaffee und Besprechungskekse nicht immer. Überschrittene Redezeit, unverständlich vorgelesene Zahlen und Buchstabenkombinationen von Präsentationsfolien, die Augenschmerzen verursachen und viele weitere Unarten lassen sich mithilfe der 10-20-30-Regel reduzieren. Sich an ihr zu orientieren, ist ein guter Anfang.
Diese Regel stets zu befolgen, dürfte oft schwierig sein und ist auch sicher nicht immer sinnvoll. Die 10-20-30-Regel kann dabei helfen, sich daran zu erinnern, dass es darum geht, Inhalte auf das Wesentliche zu reduzieren. Wer mich kennt, weiß, dass ich häufig noch striktere Prinzipien bei Präsentationen empfehle. Wobei es gilt, solche Angaben als Prinzipien und nicht als Gesetze zu betrachten.
Jedes Anliegen braucht einen passenden Rahmen. Häufig ist online genau der richtige Weg: diskret, flexibel und konzentriert. Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll erscheint, besprechen wir diese Möglichkeit persönlich in der ersten Onlinesitzung.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
Hinweise zum Datenschutz findest du hier. Transparenz ist wichtig. Antworten auf häufige Fragen befinden sich deswegen schon hier, wie beispielsweise zu mir (Profil), den Angeboten, den Honoraren und dem Kennenlernen. Wenn das passt, freue ich mich auf eine intensive Zusammenarbeit.
Um es uns beiden leicht zu machen, bitte ich dich dieses Formular zu nutzen. Bis auf die E-Mail-Anschrift ist dir überlassen, was du einträgst. Umso genauer du bist, desto einfacher folgt von mir eine qualifizierte Antwort. Mit dem Absenden erklärst du dich damit einverstanden, dass die im Kontaktformular eingegebenen Daten elektronisch gespeichert und zum Zweck der Kontaktaufnahme verarbeitet und genutzt werden. Dir ist bekannt, dass du deine Einwilligung jederzeit widerrufen kannst. Ich werde die Daten ausschließlich dafür verwenden und so bald wie möglich löschen. Ist die Nachricht unterwegs, erscheint an der Stelle des Kontaktformulars der Hinweis "Die Nachricht ist unterwegs!". Ich antworte üblicherweise innerhalb von 24 Stunden —meist sehr schnell.
Beim Pitch eines Produkts oder einer Dienstleistung, ist es sehr hilfreich die Idee greifbar zu machen. Eine sehr effektive Möglichkeit sind Prototypen.
In diesem Beitrag erfahren Sie, wie sich ein Pitch beginnen lässt, um Ihre Chance zu steigert ihn zu gewinnen.
Falls Sie sich noch nicht sicher sind, ob und wann es sich lohnt Geschichten dafür einzusetzen, um Ihre Zuhörer zu erreichen, sind hier einige gute Gründe.
Ob Produktpräsentation oder Angebotspräsentation für Beratung und andere Dienstleistungen, den Pitch für ein lohnenswertes Projekte,…
In diesem Beitrag geht es darum, was Redner und Rednerinnen von Comediens lernen können.
Rhetorische Stilmittel, die Ihre Reden und Präsentationen würzen. In diesem Beitrag geht es um die Hyperbel: Was ist das und wozu soll eine Hyperbel gut sein?
Irgendwie darf jede Rede unterhaltsam sein, es kommt auf Anlass und Publikum an. Bei einigen Reden steht der Unterhaltungswert jedoch im Mittelpunkt. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Ihnen unterhaltsame Redebeiträge gelingen und was dabei zu beachten ist.
In diesem Beitrag geht es darum, wie Ihr Redebeitrag in Debatten die besten Chancen hat zur Geltung zu kommen.
Fragen Sie sich manchmal wohin mit den Händen in Reden und Präsentationen? Hier kommt die Antwort.
Tipps, gezieltes Coaching und Hypnobalancing™ damit schüchterne Menschen auch vor Publikum in einem guten Zustand bleiben.
Nutzen Sie Grounding (Erdung) für Präsenz und Sicherheit bei Reden und Präsentationen. Mehr als nur ein Mittel gegen Lampenfieber.
Wenn Sie eine großartige Präsentation gehalten haben, werden Ihre Zuhörer wissen wollen, was sie als Nächstes tun sollen. Helfen Sie ihnen also – machen Sie einen aussagekräftigen Aufruf zum Handeln, damit sie sofort die besten nächsten Schritte unternehmen können. Welche Bedeutung hat die Handlungsaufforderung bei Reden und Präsentationen?
Coaching für die Überwindung von starkem Lampenfieber und sogar Redeangst.
Kennen Sie das Gefühl von Unbehagen bei Onlinesitzungen? Erleben Sie Lampenfieber vor der Kamera?
Hinweise für Besprechungen mit mir im Rahmen von Unternehmensberatung mit Ziel Pitch-Vorbereitung für Unternehmen, beispielsweise im wissenschaftlich-technischen Bereich.
Redner benötigen Übung und professionelles Feedback. Wie und wo gibt es dazu Gelegenheit?
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. März 2020
Überarbeitung: 11. August 2020
AN: #937
K: CNC
Ü:
Mach es dir und deinem Publikum mit geeigneten Redestrukturen leichter. Deine Vorteile sind der für dich leichtere Aufbau einer wirksamen Rede oder Präsentation und auch die Zuhörer finden sich besser zurecht, Du und deine Botschaft überzeugen und wirken.
Ordnung machen ist nicht schwer, Ordnung halten jedoch sehr.
Entscheidend für eine gute Rede ist ein durchdachter Aufbau. Bewährte Redestrukturen helfen bei Ihrem Redeaufbau: Gut für Sie, gut für das Publikum
Damit sich das Publikum zurechtfindet, braucht eine Rede einen roten Faden und eine klare Struktur. In der Schule lieferte die Einteilung mit Einleitung, Hauptteil und Schluss die Struktur für Referate. Gegen diese Struktur ist nichts zu sagen, es existieren jedoch weitere. Viele Wege führen nach Rom. Und jeder Weg hat seinen ganz eigenen Reiz, je nach Zielsetzung und Situation. Bei einer Rede ist das nicht anders. Während sich über die Auswahl einer passenden Struktur für eine Rede stundenlang diskutieren ließe, ist deren Notwendigkeit eindeutig.
Ein roter Faden beruhigt und macht flexibler!
Der Redeaufbau sorgt dafür, dass sich das Publikum zurechtfindet. Viel zu viele Reden und Präsentation versanden auf dem Weg zur Handlungsaufforderung, weil Redner vom Weg abkommen. So geht meist früher als später die Aufmerksamkeit der Zuhörer verloren und der Aufwand entfaltet keine positive Wirkung, verpufft!
Für die systematische Entwicklung und Ausgestaltung einer Rede liefert die Redestruktur den roten Faden und eine klare Struktur. So lässt sich mit geringerem Aufwand mehr Wirkung erzielen.
Redestrukturen liefern logisch nachvollziehbare und überzeugende Schritte, damit das Publikum der Argumentation folgt. Ein durchdachter Aufbau sorgt für Ordnung in den Gedanken und dem Gesagten, wichtige Informationen werden von unwichtigeren abgegrenzt. Mit einem guten Plan bauen Sie den Inhalt der Rede auf dem auf, was die Zuhörer von Ihnen und Ihrer Botschaft wissen, fühlen und glauben sollen, um der Handlungsaufforderung zu folgen. Gekonnt werden die wesentlichen Perspektiven eingenommen und mögliche Einwände entkräftet.
Schön, wenn das Publikum die Rede inhaltlich versteht. Eine wirksame Rede geht weiter, berührt die Zuschauer, rüttelt sie wach und sorgt dafür, dass der Redebeitrag im Gedächtnis bleibt. Das lässt sich durch Redeformate fördern, die dem menschlichen Denken entgegenkommen.
Wenn Napoleon I. meinte „Ordnung marschiert mit gewichtigen und gemessenen Schritten, Unordnung ist immer in Eile.“, dann klingt das eventuell etwas eingeengt. Doch tatsächlich liefert gerade die Ordnung, die Struktur in einer Rede engagierten Rednern eine gute Portion Gelassenheit und Flexibilität. Der Rahmen einer geeigneten Redestruktur erlaubt es sich in ihm freier zu bewegen, als es ohne der Fall wäre. Wo sonst sowohl Redner als auch Publikum verwirrt die Orientierung verlieren, bleibt der sichere Pfad durch die Redestruktur im Blickfeld. Gerade so kann flexibler auf Angebote des Umfeldes eingegangen werden, ohne zu weit vom Weg abzukommen.
Diese Strukturen liefern die Ordnung für deine Rede:
Jede Struktur hat ihre Eigenarten, Vor- und Nachteile. Wählen Sie die geeignetste Redeformel und passen Sie diese an Ihre Bedürfnisse, Ziele und Ihr Publikum an. Denken Sie daran, Redestrukturen sollen Ihnen helfen, sie dürfen sie verändern, weil sie sonst einengend wirken können. Weitere wirksame Redestrukturen lernen Sie beispielsweise in den Kursen Rhetorik & Präsentation I bis IV kennen.
Sehr oft wird sofort mit PowerPoint™ und Co. gestartet. Schnell rein mit den sofort greifbaren Elementen. So ist schon in kurzer Zeit eine Menge Material zusammengetragen. Doch, selbst wenn diese Elemente für sich eine gute Sache sind; die besten Strategien werden Sie so kaum wählen. Also machen Sie zuerst einen Schlachtplan, den Sie in eine Struktur bringen. Erst relativ spät solltest du mit der Umsetzung in PowerPoint beginnen. Werkzeuge sollen die Arbeit erleichtern und nicht einengen. Also; ein Schritt nach dem anderen.
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
Wer etwas zu sagen hat, verdient es, gehört zu werden.
Gute Inhalte entfalten ihre Wirkung dann vollständig, wenn Botschaft, Struktur, Sprache und Präsenz zusammenpassen. Eine überzeugende Rede oder Präsentation braucht Klarheit, innere Ausrichtung und ein gutes Gespür für das Publikum.
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Ich unterstütze dich bei der Vorbereitung deiner Reden, Präsentationen, Vorträge und Auftritte vor Publikum, Kamera oder Gremien. Besonders geeignet ist diese Unterstützung für Führungskräfte, Selbstständige, Expertinnen und Experten sowie Menschen, deren Botschaft in einem wichtigen Moment klar, glaubwürdig und wirksam ankommen soll.
Dabei verbinde ich Erfahrung aus Kommunikation, Psychologie, Marketing, Rhetorik und Auftrittswirkung.
Es geht um mehr als Technik: Es geht um die stimmige Verbindung von Inhalt, Haltung, Sprache und Präsenz.
Gemeinsam klären wir:
Was ist deine zentrale Botschaft?
Wer ist dein Publikum?
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Wie wirkst du mit Stimme, Körpersprache und Präsenz?
Wie gehst du mit kritischen Fragen, Einwänden oder Auftrittsdruck um?
Zuerst klären wir Anlass, Ziel, Publikum und Botschaft.
Dann entwickeln wir Struktur, Dramaturgie, Formulierungen und geeignete Beispiele. Bei Bedarf arbeiten wir an Storytelling, Folien, Medien und visueller Unterstützung.
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Geht es um eine interne Präsentation?
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Je wichtiger der Anlass, desto mehr lohnt sich sorgfältige Vorbereitung.
Eine gute Vorbereitung zahlt sich aus, wenn sie deutlich mehr Klarheit, Sicherheit und Wirkung ermöglicht, als der Aufwand zunächst erwarten lässt.
Mögliche Schwerpunkte sind:
Du kannst mit mir in Berlin arbeiten oder online.
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Lampenfieber zeigt häufig, dass etwas bedeutsam ist.
Vor Publikum, vor der Kamera oder in wichtigen Gesprächssituationen kann diese innere Anspannung deutlich spürbar werden. Die Gedanken werden schneller, die Stimme verändert sich, der Körper meldet sich.
Entscheidend ist, wie du mit dieser Energie umgehst.
Mit guter Vorbereitung, innerer Sammlung und klarer Struktur kannst du präsenter bleiben. Du findest leichter zurück zu deiner Botschaft, hältst Kontakt zum Publikum und bewahrst deine Haltung auch in anspruchsvollen Momenten.
So wird aus Auftrittsdruck mehr Selbstführung.
Wenn du eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen wichtigen Auftritt vorbereitest, unterstütze ich dich gern.
In Berlin und online.
Gemeinsam arbeiten wir daran, dass du gesehen wirst, gehört wirst und mit deiner Botschaft klar, glaubwürdig und wirksam einen Unterschied machst.
Jedes Anliegen braucht einen passenden Rahmen. Häufig ist online genau der richtige Weg: diskret, flexibel und konzentriert. Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll erscheint, besprechen wir diese Möglichkeit persönlich in der ersten Onlinesitzung.
Bei Interesse, für persönliche Fragen und Terminvereinbarungen, kommen wir am leichtesten über das nachfolgende Kontaktformular zusammen. Auch per E-Mail (mail@karstennoack.de) bin ich zu erreichen. Die Anzahl der Anrufe wurde so groß, dass ich nun ausschließlich auf diese Nachrichten reagiere. Klienten erhalten entsprechende Telefonnummern.
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Es gibt verschiedene Redeformate, die für verschiedene Zwecke und Zuhörerschaften geeignet sind. Hier sind einige der häufigsten Redeformate:
1. Informative Rede: Eine informative Rede ist darauf ausgelegt, dem Publikum neue Informationen zu vermitteln oder ihm Fakten und Hintergrundwissen zu einem bestimmten Thema zu vermitteln.
2. Persuasive Rede: Eine persuasive Rede ist darauf ausgelegt, das Publikum zu überzeugen, eine bestimmte Meinung oder Handlung zu unterstützen.
3. Begrüßungsrede: Eine Begrüßungsrede ist eine kurze Rede, die am Anfang einer Veranstaltung gehalten wird, um das Publikum zu begrüßen und das Thema oder den Zweck der Veranstaltung vorzustellen.
4. Abschlussrede: Eine Abschlussrede ist eine Rede, die am Ende einer Veranstaltung gehalten wird, um das Publikum zu verabschieden und die wichtigsten Punkte der Veranstaltung zusammenzufassen.
5. Trauerrede: Eine Trauerrede ist eine Rede, die anlässlich eines Todes oder eines anderen traurigen Ereignisses gehalten wird, um Trost zu spenden und Erinnerungen an den Verstorbenen zu teilen.
6. Ehrungsrede: Eine Ehrungsrede ist eine Rede, die gehalten wird, um jemanden zu ehren oder zu würdigen, zum Beispiel während einer Zeremonie zur Verleihung einer Auszeichnung.
Es gibt noch viele andere Redeformate, die für verschiedene Anlässe und Zwecke geeignet sind.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Juni 2014
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #747112
K: CNB
Ü:
Vorsicht bei Humor in Krisen. Etwas Humor kann das Eis brechen, doch auch das muss nicht hilfreich sein.
Zwei Kannibalen essen einen Clown, sagt der eine : „Schmeckt irgendwie komisch.“
Vorsicht bei Humor während Krisen. So wichtig es ist selbst auch in Krisen den Humor zu behalten, so gefährlich sind Missverständnisse durch Humor. Das Publikum deutet ihn leicht als negativ. Besonders allergisch reagieren viele Menschen, wenn sie sich und ihre Bedürfnisse nicht ernst genommen fühlen.
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
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Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Im Glossar warten Informationen zu gängigen und nicht so gängigen Begriffen rund um die strategische Rhetorik und Kommunikation. Rhetorik, Marketing und Psychologie ergänzen sich. Wo Glossar und Artikel aufhören, fängt die Arbeit mit mir an. Ich sorge dafür, dass du sowohl mit Persönlichkeit als auch Botschaft überzeugst –in Gesprächen und Präsentationen.
Frage ruhig! Wenn du trotz Suche zu einem interessanten Begriff nicht fündig geworden bist, sende mir doch eine Nachricht.
Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
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