Berühmt, lohnt sich das? Mitunter hilft ein Bekanntheitsgrad

Berühmt, lohnt sich das? Mitunter hilft ein Bekanntheitsgrad

Wie wäre es mit authentischem Selbstmarketing statt oberflächlicher...
Berühmt oder berüchtigt? Oberflächlicher Ruhm ist besonders schnell vergänglich

Der Nutzen eines höheren Bekanntheitsgrads

 

Jiddu Krishnamurti meint; „Wir alle möchten berühmte Menschen sein und in dem Moment, indem wir etwas sein wollen, sind wir nicht mehr frei.“ Tatsächlich ist die Sehnsucht weit verbreitet. Um jeden Preis berühmt werden, scheint für viele Menschen das höchste Ziel zu sein. Was steckt dahinter und welchen Wert hat Bekanntheit tatsächlich?

 

 

 

Überblick

 

 

 

 

Berühmtheit, lohnt das?

 

Die Sehnsucht nach Aufmerksamkeit ist riesig und nimmt weiter zu. Im Artikel 9 Strategien, wie Sie garantiert berühmt werden, gibt es Tipps zu Methoden, die auch in der Praxis zu finden sind. Andy Warhol prophezeite es schon 1968: „In the future everyone will be world famous for 15 minutes“. Recht hatte er und die Rolle der Medien ist seitdem noch größer, die Möglichkeiten vielfältiger geworden. Eine echte Bereicherung resultiert allerdings nicht daraus. Im Gegenteil; es kann einem schon ziemlich auf die Nerven gehen, wenn von Talent unbelastete Personen anstreben über Talk-Unfug, Fernseh-Talent-Superstar-Shows, Twitter oder YouTube bekannt zu werden. Viele Menschen wollen wenigstens einmal in ihrem Leben im Rampenlicht stehen, um jeden Preis. Woher kommt nur dieser Drang zum Sternchendasein?

Ich schweife etwas ab, denn in diesem Artikel geht es um die Frage, wann und wofür ein höherer Bekanntheitsgrad nützlich sein kann.

 

 

 

Der Wert von Bekanntheit an sich?

 

Fragen zum Bekanntheitsgrad und dessen Förderung kommen immer wieder auf den Tisch. Nur, welchen Wert hat Bekanntheit an sich überhaupt?

Nun ja, das Bedürfnis danach ist in unserer heutigen Zeit nicht geringer geworden. Und auch der Preis, den manche dafür zu bezahlen bereit sind, steigt stetig. Nur, auf welchen Kriterien basiert der Kurspreis für Bekanntheit? Müsste nicht auch hier zuerst das Verhältnis von Preis (Aufwand, langfristigen Folgen) und realistischem Ergebnis – als Investition – betrachtet werden?

Viele versprechen sich durch die Aufmerksamkeit und Prominenz ein Ausbrechen aus der zugehörigen Bevölkerungsschicht, einen sozialen Aufstieg. Das scheint besonders dann attraktiv, wenn andere Wege nicht verfügbar, zu anstrengend oder unsicher erscheinen. Die vielen Glücksritter wirken auf mich nicht sehr erbaulich.

 

 

 

Ungenutzte Chancen

 

Mindestens genauso verblüffend ist für mich, wie unterschiedlich die oft wenigen Minuten der Aufmerksamkeit genutzt werden. Meist ist es schon wieder vorbei, bevor es richtig angefangen hat. Seltener werden wir als Publikum positiv überrascht und jenseits des flüchtigen Augenblicks zeichnet sich ab, dass da noch mehr auf Erkundung wartet. Mitunter ist es erstaunlich, dass Tiefe zu entdecken ist, die so nur selten an solchen Orten zu finden ist, wo Oberflächlichkeit dominiert. Und dann erwächst etwas Größeres daraus; Menschen nutzen die Aufmerksamkeit, die sie für etwas eigentlich nicht Erwähnenswertes erhalten, um für etwas Beachtliches einzutreten. Sie nutzen die Bühne für etwas Größeres, ergreifen die Chance und wachsen dabei über sich hinaus. Das Publikum ist nachhaltig positiv überrascht, die Aufmerksamkeit wohlverdient. Doch das ist selten!

 

 

 

Wenn du die Gelegenheit hast, nutzen die Gelegenheit weise

 

Wozu Aufmerksamkeit, wenn sie nicht dazu genutzt wird, einen positiven Beitrag zu leisten? Wenn du Publikum hast, dann ergreife die Gelegenheit für eine Botschaft, die Aufmerksamkeit verdient hat.

 

 

 

Viele interessante Beiträge bekommen nie eine Bühne

 

Viel zu oft sind die Menschen, die etwas zu sagen haben, dass es auch verdient hat, gehört zu werden, außerhalb der Aufmerksamkeit. Wieso?

  • Weil sie zu introvertiert sind und das Publikum scheuen.
  • Weil sie nicht wissen, wie sie ihrer Botschaft Geltung verschaffen.
  • Weil sie nicht mit diesen Schaumschlägern in einen Topf geworfen werden wollen.
  • Weil sie meinen, es sei, mit Anstand und Respekt zu schwer gehört zu werden.

 


Gerade diese Zeitgenossen haben die Bühne verdient, denn sie verwenden solch eine Gelegenheit oft mit besonderem Respekt. Deshalb ist es so wichtig immer wieder darauf hinzuweisen, dass es auch authentisch ans Werk gehen kann. Ich zeige dir gerne, wie es geht. Bei authentischem Selbstmarketing geht es nicht darum, von allen beachtet zu werden, sondern von denen, die relevant sind. Und das in einer geeigneten Form.

Nachteile eines hohen Bekanntheitsgrades

 

Ein hoher Bekanntheitsgrad bringt neben vielen Vorteilen auch verschiedene Nachteile mit sich. Hier einige der häufigsten Nachteile:

 

 

1. Verlust der Privatsphäre

 

Berühmte Personen leben oft unter ständiger Beobachtung der Öffentlichkeit. Jeder Aspekt ihres Lebens, einschließlich persönlicher und manchmal sensibler Momente, kann Gegenstand öffentlicher Diskussionen und Spekulationen werden.

 

 

 

2. Medialer Druck und Kritik

 

Die Medien können unerbittlich sein, besonders wenn es um Skandale oder Kontroversen geht. Negative Berichterstattung kann Stress auslösen und das persönliche Wohlbefinden beeinträchtigen.

 

 

 

3. Unrealistische Erwartungen

 

Prominente werden oft auf ein Podest gestellt, was zu unrealistischen Erwartungen an ihr Verhalten, ihre Leistungen und ihr Aussehen führt. Das Scheitern, diesen Erwartungen gerecht zu werden, kann zu öffentlicher Kritik und persönlicher Unsicherheit führen.

 

 

 

4. Einschränkung der Freiheit

 

Die ständige Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit kann es schwierig machen, normale Aktivitäten ohne Unterbrechungen oder Belästigungen durch Fans oder Paparazzi zu genießen.

 

 

 

5. Sicherheitsrisiken

 

Ein hoher Bekanntheitsgrad kann auch Sicherheitsrisiken mit sich bringen, da Prominente potenzielle Ziele für Stalking, Belästigung oder sogar physische Bedrohung sein können.

 

 

 

6. Auswirkungen auf persönliche Beziehungen

 

Freundschaften und Liebesbeziehungen können unter dem Druck des öffentlichen Lebens leiden, insbesondere wenn Vertrauen und Privatsphäre durch die ständige öffentliche Aufmerksamkeit beeinträchtigt werden.

 

 

 

7. Typcasting oder Schubladendenken

 

In bestimmten Berufen, z. B. in der Schauspielerei, kann ein hoher Bekanntheitsgrad dazu führen, dass eine Person ständig für ähnliche Rollen oder Charaktere ausgewählt wird, was ihre künstlerische Entfaltung einschränken kann.

 

 

 

8. Psychische Belastungen

 

Der Druck, ständig im Rampenlicht zu stehen und den Erwartungen gerecht zu werden, kann zu psychischen Belastungen wie Angstzuständen, Depressionen oder Substanzmissbrauch führen.

 

 

 

Fazit

 

Der Umgang mit diesen Herausforderungen gelingt Prominenten sehr unterschiedlich. Es wird weitgehend unterschätzt, was es bedeutet, mit den negativen Aspekten der Berühmtheit umzugehen und ein erfülltes Leben zu führen.

 

Der nächste Schritt

 

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Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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P.S.

 

Unter welchen Umständen ist ein höherer Bekanntheitsgrad aus deiner Sicht erstrebenswert?

Antworten auf häufige Fragen

Was bedeutet Berühmtheit?

Der Begriff Berühmtheit bezieht sich auf den Zustand, sehr bekannt und weithin anerkannt zu sein. Das kann sich auf Personen beziehen, die in verschiedenen Bereichen wie Unterhaltung, Sport, Kunst, Politik oder Wissenschaft aus Sicht zahlreicher Menschen herausragende Leistungen erbracht haben oder die durch ihre Taten, Talente oder Ereignisse große öffentliche Aufmerksamkeit erregt haben. Berühmte Personen, die oft als „Prominente“ oder „Stars“ bezeichnet werden, können einen bedeutenden Einfluss auf die Medien, die Kultur und die Gesellschaft haben. Ihre Handlungen, Meinungen und Lebensstile werden häufig von einer breiten Öffentlichkeit verfolgt und können Trends setzen oder öffentliche Diskussionen anregen. Berühmtheit kann sowohl positive als auch negative Aspekte haben, da sie oft mit einer intensiven Beobachtung durch die Medien und einem Mangel an Privatsphäre einhergeht.

Was ist der Nachteil eines hohen Bekanntheitsgrades?

Ein hoher Bekanntheitsgrad bringt neben vielen Vorteilen auch verschiedene Nachteile mit sich. Hier einige der häufigsten Nachteile:

1. Verlust der Privatsphäre:

Berühmte Personen leben oft unter ständiger Beobachtung der Öffentlichkeit. Jeder Aspekt ihres Lebens, einschließlich persönlicher und manchmal sensibler Momente, kann Gegenstand öffentlicher Diskussionen und Spekulationen werden.

 

2. Medialer Druck und Kritik

Die Medien können unerbittlich sein, besonders wenn es um Skandale oder Kontroversen geht. Negative Berichterstattung kann Stress auslösen und das persönliche Wohlbefinden beeinträchtigen.

3. Unrealistische Erwartungen

Prominente werden oft auf ein Podest gestellt, was zu unrealistischen Erwartungen an ihr Verhalten, ihre Leistungen und ihr Aussehen führt. Das Scheitern, diesen Erwartungen gerecht zu werden, kann zu öffentlicher Kritik und persönlicher Unsicherheit führen.

4. Einschränkung der Freiheit

Die ständige Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit kann es schwierig machen, normale Aktivitäten ohne Unterbrechungen oder Belästigungen durch Fans oder Paparazzi zu genießen.

5. Sicherheitsbedenken

Ein hoher Bekanntheitsgrad kann auch Sicherheitsrisiken mit sich bringen, da Prominente potenzielle Ziele für Stalking, Belästigung oder sogar physische Bedrohung sein können.

6. Auswirkungen auf persönliche Beziehungen

Freundschaften und Liebesbeziehungen können unter dem Druck des öffentlichen Lebens leiden, insbesondere wenn Vertrauen und Privatsphäre durch die ständige öffentliche Aufmerksamkeit beeinträchtigt werden.

7. Typcasting oder Schubladendenken

In bestimmten Berufen, z. B. in der Schauspielerei, kann ein hoher Bekanntheitsgrad dazu führen, dass eine Person ständig für ähnliche Rollen oder Charaktere ausgewählt wird, was ihre künstlerische Entfaltung einschränken kann.

 

8. Psychische Belastungen

Der Druck, ständig im Rampenlicht zu stehen und den Erwartungen gerecht zu werden, kann zu psychischen Belastungen wie Angstzuständen, Depressionen oder Substanzmissbrauch führen.

Der Umgang mit diesen Herausforderungen gelingt Prominenten sehr unterschiedlich. Es wird weitgehend unterschätzt, was es bedeutet, mit den negativen Aspekten der Berühmtheit umzugehen und ein erfülltes Leben zu führen.

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 15. Januar 2015
Überarbeitung: 27. Februar 2024
AN: #895
K: CNB
Ü:

19 Tipps für erfolgreiche Radiointerviews

19 Tipps für erfolgreiche Radiointerviews.

Radiointerview: Live on air! Sich und Ihre Botschaft überzeugend präsentieren, auch in den Medien
Radiointerview

Radiointerviews

 

Damit Sie sich und Ihr Angebot überzeugend präsentieren, auch vor dem Mikrofon. Korrekte Tipps für deine Medienkompetenz bei Radiointerviews. Öffentlichkeit zu bekommen ist eine willkommene Gelegenheit, sich so zu präsentieren, wie Sie gesehen werden wollen. Und ein Radiointerview liefert Ihnen diese Gelegenheit. Erfahren Sie, was zu beachten ist.

Sie wurden um ein Radiointerview gebeten?

 

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen am Schreibtisch und sind in Ihre Arbeit vertieft. Dann klingelt das Telefon und eine freundliche Stimme bittet Sie um ein Interview für einen Radiosender. Es handelt sich um ein kurzes Interview und das Thema liegt auch in Ihrem Bereich. Was tun Sie?

Erst einmal durchatmen und Ruhe bewahren! Oft sind Journalisten unter Druck, doch lassen Sie sich dadurch nicht unter Zeitdruck setzen. Wenn Sie zusagen wollen, dann vereinbaren Sie einen Rahmen, der für alle Beteiligten in Ordnung ist. Verschaffen Sie sich Luft für eine gute Vorbereitung. Falls Sie mein Klient sind, rufen Sie mich an und wir meistern die Gelegenheit. Wenn Sie das noch sind, lesen Sie hier ruhig weiter:

Öffentlichkeit zu bekommen ist eine willkommene Gelegenheit, um sich so zu präsentieren, wie Sie wahrgenommen werden wollen. Und ein Radiointerview liefert Ihnen diese Gelegenheit. Interviews bieten eine ideale Möglichkeit, um sich als Meinungsführer zu profilieren oder sein Unternehmen in den Medien bekannt zu machen. Wer vor Mikrofon und Kamera wirklich überzeugen will, sollte gut vorbereitet sein. Denn wer ein gutes Interview gibt, bringt gezielt seine Botschaften zum Publikum, anstatt lediglich Reporterfragen zu beantworten. Und wer es gut macht, wird zukünftig öfter als Ansprechpartner geschätzt. In diesem Artikel bekommen Sie einige Tipps für dein Radiointerview.

 

 

 

Was macht Radiointerviews aus?

 

Video Killed The Radio Star.

The Buggles

 

„Video Killed The Radio Star?“ Von wegen! Während beim Fernsehen hin- und hergeschaltet wird, hören viele Radiohörer sehr genau zu, während sie mit etwas anderem beschäftigt sind, das weitgehend automatisiert abläuft, wie beispielsweise dem Autofahren. Also, von wegen „Video killed the radio star“; Radio ist weiterhin ein aktuelles Medium.

Öffentlichkeit zu bekommen ist eine willkommene Gelegenheit, sich so zu präsentieren, wie Sie gesehen werden wollen. Und ein Radiointerview liefert Ihnen diese Gelegenheit.

Sind Sie um ein Interview oder eine Stellungnahme für einen Radiosender gebeten worden? Hurra! Die Vorbereitung beim Selbstmarketing hat Früchte getragen; Zeit zu ernten.

So groß hoffentlich die Freude ist; der Presse ein Interview zu geben ist mit Chancen, aber auch mit Risiken verbunden, wenn Sie nicht ausreichend vorbereitet sind. Ein gut vorbereitetes und strukturiertes Interview ist hingegen eine hervorragende Plattform, Ihren Ruf und Ihre Außenwahrnehmung positiv zu beeinflussen. Nutzen Sie die Chance, Ärmel hochkrempeln und ran an die Vorbereitung.

Nur, Interview ist nicht gleich Interview. Worauf kommt es bei einem Radiointerview an? Neben der grundsätzlichen Vorbereitung ist es wichtig sich darüber im Klaren zu sein, dass jedes Medium seine Eigenarten hat. Hier folgen eine Reihe von Empfehlungen:

19 Tipps für überzeugende Radiointerviews

 

 

1. Seien Sie vorbereitet

 

Jeder Journalist achtet auf unterschiedliche Aspekte. Es ist daher gut, frühzeitig zu wissen, worum es im Interview geht. Bereiten Sie sich auf offensichtliche Fragen vor und seien Sie flexibel genug, um auch unerwartete Fragen zu handhaben. Nehmen Sie schwierige Fragen vorweg, üben Sie Antworten zu geben und gewinnen Sie so Sicherheit. Besonders wichtig: Kennen Sie Ihre Kernbotschaften!

 

Hilfreiche Fragen an Interviewer:

  • Was ist die Ausgangsmeldung, der Anlass für das Interview?
  • Wird das Interview direkt oder per Telefon geführt?
  • Wann und wo soll das Interview stattfinden?
  • Wie heißt der Interviewer und wie ist er für Rückfragen zu erreichen?
  • Ist das Interview live oder wird es aufgezeichnet?
  • Wie lang soll das Interview werden?
  • Welche Fragen sind geplant?
    Auf diese Frage erhalten Sie selten eine genaue Antwort, Journalisten wollen ihre Fragen selten vorher preisgeben. Mit den folgenden Fragen erhalten Sie weitere Hinweise, was Sie zu erwarten haben.
  • In welchem Zusammenhang, beispielsweise mit anderen Beiträgen, steht das Interview?
  • Was sollen die Hörer erfahren?
  • Wer wird noch befragt?

 

 

 

 

2. Kontroverse Themen

 

Der Zufall begünstigt nur den vorbereiteten Geist.

Louis Pasteur

 

Kontroverse Themen erfordern eine besonders fundierte Vorbereitung für eine entsprechende Strategie und Argumentation. Bei aller Schlagfertigkeit und Freude an der Improvisation ist schon bei der geringsten Wahrscheinlichkeit von Kontroversen etwas mehr Aufwand angeraten.

Klärung und Vorbereitung:

  • Überblick
    Ein Mindmap hilft sich schnell einen Überblick über die verschiedenen Aspekte des Themas zu verschaffen und vor Augen zu behalten.
  • Hintergrundinformationen
    Sammeln Sie Informationen und Sichtweisen durch Gespräche, Bücher, Zeitungen, im Internet oder anderen Quellen.
    Warum ist das Thema interessant für Sie, weshalb für die Hörer und worin besteht die Schnittmenge?
  • Gibt es Widersprüche?
  • Welche Positionen gibt es?
  • Thema eingrenzen! Welchen Aspekt finden Sie am wichtigsten bzw. am aktuellsten?
    Diskutieren Sie mit anderen! Bei kontroversen Sachverhalten ist es hilfreich, sich mit Argumenten der „Gegenseite“ vertraut zu machen.
  • Gibt es weitere Informationsquellen, die Sie nutzen können?

 

 

 

3. Seien Sie prägnant!

 

Wissen allein genügt nicht, es will auch vermittelt werden. Kommen Sie auf den Punkt. Verwenden Sie kurze Sätze, um Ihre Aussage deutlich zu machen. Medien werden die Antworten bearbeiten, um sie dem jeweiligen Format anzupassen. Die Presse konzentriert sich dabei auf die Aussagen, die deren Publikum interessiert. Neuigkeiten und unterhaltsame Beiträge haben die größten Chancen, veröffentlicht zu werden.

Wenn es sich nicht um ein Live-Interview handelt, haben die Journalisten bzw. diejenigen, die für die Nachbearbeitung verantwortlich sind, die Kontrolle darüber, wie die Beiträge genutzt werden. Passt es nicht in das Konzept, bleibt es ggf. auch unberücksichtigt und der Aufwand war umsonst.

Bei den Sendern sind enge Zeitpläne und Redaktionsschluss an der Tagesordnung. Machen Sie es für alle Beteiligten einfacher und halten Sie Ihre Antworten kürzer als 30 Sekunden. Kurze Antworten haben eine größere Chance, gesendet zu werden. Außerdem erhöhen Sie so die Chancen, als geschätzter Interviewpartner auch zukünftig wieder gefragt zu werden.

Marcus Tullius Cicero brachte es auf den Punkt: „Ein kluger Mensch wird genau bemerken, wie lange seine Unterhaltung dem anderen Vergnügen macht; und so wie er nicht ohne eine vernünftige Ursache angefangen hat zu reden, so wird er auch das Ziel wissen, wo er aufhören soll.“

 

 

 

4. Die Zielgruppe kennen

 

Fragen Sie den Journalisten was das Ziel des Interviews ist und richten Sie Ihre Antworten daran aus.

Je genauer Ihre Vorstellung von der Zielgruppe ist, desto einfacher ist es, die eigene Sprache anzupassen. Besser Sie vermeiden Fachjargon, auch damit die Journalisten nicht ständig nach deren Bedeutung fragen.

Machen Sie es Journalisten leichter zu verstehen, weshalb ein Aspekt so wichtig ist und warum die Zielgruppe sich dafür interessieren soll. Tun Sie das in einer einfachen und geradlinigen und lebendigen Sprache. Wenn Sie etwas beschreiben, sorgen Sie dafür, dass Sie es währenddessen selbst vor Ihrem geistigen Auge erleben.

 

 

 

5. Zuhören

 

Unsicherheit führt leider oft dazu, dass alle Aufmerksamkeit darauf konzentriert wird die nächste Antwort vorzubereiten, anstatt gut zuzuhören.  Gute Interviewpartner sind auch gute Zuhörer.

 

 

 

6. Bleiben Sie authentisch

 

Präsentieren Sie authentisch Ihre Persönlichkeit. Machen Sie Ihre Position klar und haben Sie dabei Ihre Selbstmarketingstrategie vor Augen. Verhalten Sie sich dabei professionell und bleiben Sie Sie selbst, auch wenn Ihnen die Situation anfangs noch fremd ist. Alles andere ist viel zu anstrengend!

Je besser Sie auf Medienauftritte vorbereitet sind, desto natürlicher werden Sie die Chance nutzen und sich und Ihre Botschaft so vermitteln, dass sie verstanden und angenommen werden kann.

 

 

 

7. Achten Sie auf Ihr Zustandsmanagement

 

Manche Menschen tauen vor dem Mikrofon auf, andere erstarren. Die meisten Menschen sind es nicht gewohnt, spontan vor einem Mikrofon zu reden.

Wer sich deswegen dabei verspannt, neigt dazu zu schnell zu reden, atmet schlecht, die Stimme klingt angespannt und wird höher. All das wirkt dann weniger kompetent und souverän. Wenn Sie allein vor dem Mikrofon sind, stellen Sie sich einen echten Menschen vor, mit dem Sie ein angeregtes Gespräch führen. Dann werden Sie auch nicht zu monoton reden. Ja, der Tipp mit dem Lächeln stimmt nicht nur am Telefon, sondern auch hier.

Eine natürliche Sprechweise bietet die größte Chance, erneut Sendezeit im Radio zu erhalten. Entspannt und authentisch liefern Sie am leichtesten interessante Antworten.

 

 

 

8. Lesen Sie keine Statements vor

 

Das Vorlesen von Antworten oder ganzen Pressemitteilungen wirkt wenig kompetent. Es gibt nur sehr wenige Situationen, in denen es als Option in Betracht gezogen werden sollte. Auch wenn es die Zuhörer nicht sehen; es gibt nur wenige Menschen, die beim Vorlesen so klingen, als, wenn sie frei reden.

Die Fähigkeit, auch komplexeste Aussagen verständlich zu vermitteln und dabei natürlich zu bleiben, ist eine Fähigkeit, die erlernt werden kann. Professionelles Training unterstützt Sie mit Feedback und dem erforderlichen Wissen, um in Ihrem persönlichen Stil zu antworten.

 

 

 

9. Eine Prise Fakten und Zahlen

 

Viele Journalisten mögen es, wenn Sie Ihre Aussagen mit einer angemessenen Prise Zahlen und Fakten untermauern können. Aber halten Sie diesen Bereich kurz und verständlich. Geschichten sind interessanter als Zahlensalven.

Verwenden Sie nachvollziehbare Analogien, um die Bedeutung von Zahlen zu vermitteln. Das gibt Ihren Daten eine größere Wahrscheinlichkeit, auch tatsächlich berücksichtigt zu werden.

10. Zeigen Sie Engagement

 

Wenn Sie ein Telefoninterview geben, schließen Sie Ihre Bürotür und schalten Sie Ihr Telefon aus, um nicht gestört zu werden.

Ihr Gesprächspartner ist ein Mensch, nicht das Mikrofon. Also halten Sie in persönlichen Interviews Augenkontakt. Das macht es Ihnen leichter natürlich zu klingen, löst Stress, weil Sie ganz im Gespräch sind. So wird es automatisch persönlicher und das bemerken auch die Zuhörer, selbst, wenn sie Ihre Mimik nicht sehen können.

Wenn es zum Thema passt, dürfen Sie Ihre Leidenschaft und Begeisterung dafür ruhig zeigen.

 

 

 

11. Vorsicht vor der Rumpelstilzchen-Falle

 

Ob journalistisch angeregt oder aus einem anderen Grund; in emotionale Schieflage zu geraten birgt Risiken. Wenn Sie sich zu sehr ereifern und die Kontrolle verlieren kann das sehr dramatisch erscheinen und ist gut für die Einschaltquote. Doch können Sie so leicht Ihren Ruf und Ihre Glaubwürdigkeit mindern. Ihre Interessen müssen Sie schon selbst vertreten, das nimmt Ihnen niemand ab, auch nicht der Journalist. Also immer schön souverän bleiben, denn GESAGT IST GESAGT!

 

 

 

12. Punkt statt Ähm

 

Wenn Sie  eine Antwort beenden betonen Sie auf den Punkt, um es zu signalisieren. So werden Sie nicht versehentlich unterbrochen und wirken kompetenter.

 

 

 

13. Finger weg vom Mikrofon

 

Solange Sie nicht deutlich dazu aufgefordert werden, das Mikrofon zu ergreifen, berühren Sie es nicht. Erstens;  Berührungen erzeugen nur unnötige Geräusche und zweitens; wenige Interviewer mögen es, das Mikrofon und damit die Kontrolle aus der Hand zu geben.

 

 

 

14. Achten Sie auf Ihre Stimme

 

Mit der Stimme erzeugen wir die Stimmung bei den Zuhörern. Und stimmig wollen Sie doch herüberkommen, oder?

Also bereiten Sie Ihre Stimme vor; denken Sie an das Aufwärmen und die anderen Tipps aus dem Stimmtraining. Entsprechende Empfehlungen finden Sie hier.

 

 

 

15. Dynamik

 

Behalten Sie möglichst die Lautstärke bei. Variieren Sie stattdessen die Sprechgeschwindigkeit und betonen Sie durch gezielte Pausen.

Wie in einem angeregten Gespräch schaffen unterschiedliche Antwortlängen Abwechslung.

 

 

 

16. Machen Sie es Ihrem Interviewer leicht

 

Behalten Sie im Kopf, dass Journalisten oft einen engen Zeitplan haben.

Rufen Sie so schnell wie möglich zurück oder beantworten Sie E-Mails. Wenn Journalisten keine Antwort erhalten – manchmal schon nach wenigen Minuten – suchen sie sich einen anderen Interviewpartner.

Entscheiden Sie frühzeitig, worüber Sie mit den Medien zu sprechen bereit sind. Wenn Sie Ihre Ziele kennen, können Sie schneller entscheiden, ob Sie ein Interview geben wollen oder auch nicht.

Auch wenn Sie ein Interview nicht geben wollen, teilen Sie es dem Anfrager mit und auch, dass Sie in der Zukunft gerne zu Ihren Themen Interviews geben.

 

 

 

17. Nach dem Interview ist vor dem Interview

 

Bedanken Sie sich im Anschluss nochmals für die Gelegenheit. Erklären Sie ggf. Ihre Bereitschaft, zu bestimmten Themen auch in Zukunft Interviews zu geben. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, erneut gefragt zu werden. Überhaupt vergrößert jeder Auftritt in den Medien die Nachfrage. Bringen Sie die Dinge ins Rollen.

 

 

 

18. Nutzen Sie die Chance

 

Trainieren Sie frühzeitig Ihre Medienkompetenz und bereiten Sie konkrete Gelegenheiten individuell vor. Wenn Sie erfahren wollen, wie das geht, klicken Sie hier.

 

 

 

19. Hörspiel statt Interview

 

Die Anfrage für das Radiointerview kam recht spontan oder aus anderen Gründen sind Sie zum Zeitpunkt des Live Interviews nicht im Büro oder an einem anderen geeigneten Ort? Ja und? Das macht doch nichts, genau dafür gibt es doch Mobiltelefone, oder? Doch, das macht etwas! Verbindungsabbrüche, Straßen- oder andere Umgebungsgeräusche, Stimmen im Hintergrund machen keinen guten Eindruck auf die Zuhörer. Das kann leicht daneben gehen und die Lacher gehen auf Ihre Kosten.

Man kann unmöglich in der Welt leben, ohne von Zeit zu Zeit Komödie zu spielen.
Es nur im Notfalle zu tun, unterscheidet den anständigen vom unanständigen Menschen.

Nicholas Chamfort

 

 

 

a. Besser keine Radiointerviews mit dem Handy

 

Sicher, haben heute auch Gespräche mit dem Mobilfunktelefon eine gute Qualität. Gelegentlich sogar eine bessere als Festnetz-Gespräche. Und trotzdem ist dringend davon abzuraten, unbedacht vom Handy aus ein Interview zu geben.

Heutzutage sind wir immer und überall erreichbar. Und deshalb können Sie auch immer und überall ein Interview geben. Auch für das Radio. Das Mobiltelefon macht es möglich. Aber nicht selten endet ein solches Interview eher nicht so vorteilhaft.

 

 

 

b. Störungen

 

Wer für ein Interview das Handy am falschen Ort verwendet, bekommt auch unerwünschte Kommentare oder Hintergrundgeräusche, die nicht im eigenen Interesse sind.

 

 

 

b. Verbindung

 

Jede Brücke wird zum Beziehungstest, zur Verbindungsprobe. Jeder Tunnel kann das Gespräch unterbrechen, hinein ins nächste Funkloch. Und an öffentlichen Orten wie auf Bahnhöfen oder auf Flughäfen können Sie jederzeit durch lautstarke Durchsagen oder durch kreischende Kinder oder Feiernde unterbrochen werden. Die Zuhörer darauf hinweisen, das hätte nichts mit einem zu tun, macht es dann auch nicht besser. Und selbst in geschlossenen Räumen kann das Handy zu Problemen führen. Gerade in großen Gebäuden wie auf Messen und Kongressen etwa ist der Empfang an vielen Stellen kritisch.

 

 

 

c. Fazit

 

Vermeiden Sie deshalb unnötige Risiken, um sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Lassen Sie Radiointerviews mit dem Mobiltelefon lieber sein oder beherzigen Sie zumindest ein paar Empfehlungen für den Notfall.

Liebeserklärung an das Radio

 

Ich liebe Radio. Radio kann sehr nah gehen, kann mich an Orte begleiten, die sehr privat sind. Es macht lange Autofahrten erträglicher, es überrascht, liefert Schönes und Schreckliches. Und all das, ohne dass ich hinsehen müsste. Meine Augen sind sowieso schon viel zu viel im Einsatz. Eine Pause tut ihnen gut. Außerdem sind die Bilder, die ich mir selbst mache oft viel spannender und lebendiger als die einer Fernsehkamera: Kopfkino. Das nutze ich vor dem Radio und auch vor dem Mikrofon. Die Räume, in den die Aufzeichnungen stattfinden, sind oft recht spartanisch. Dann mache ich einfach die Augen zu und stelle mir meine Zuhörer vor.

 

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Antworten auf häufige Fragen

Woher kommt die Bezeichnung Radio?

Das Wort „Radio“ stammt aus dem lateinischen Wort „radius“, was „Strahl“ oder „Streustrahl“ bedeutet. Der Begriff „Radio“ wurde im späten 19. Jahrhundert von dem italienischen Physiker und Erfinder Guglielmo Marconi geprägt, der damit das drahtlose Übertragungssystem bezeichnete, das er entwickelt hatte. Der Name „Radio“ passte gut zu dieser Technologie, da die elektromagnetischen Wellen, die das Signal tragen, wie Strahlen durch die Luft ausgestrahlt werden und sich in alle Richtungen ausbreiten, ähnlich wie das Licht von einer Glühbirne ausgestrahlt wird.

Guglielmo Marconi wird oft als der Vater des Radios bezeichnet, da er wesentlich zur Entwicklung der drahtlosen Telegrafie und später des Radios beigetragen hat. Obwohl das Radio seit seiner Erfindung viele technologische Fortschritte gemacht hat, bleibt der Name „Radio“ bis heute als gebräuchliche Bezeichnung für dieses wichtige Kommunikationsmedium erhalten.

Ist Radio heute noch aktuell oder ein Relikt der Vergangenheit?

Ja, das Radio ist auch heute noch ein aktuelles und wichtiges Kommunikationsmedium. Obwohl es in den letzten Jahren von anderen Medien wie Fernsehen und Internet herausgefordert wurde, hat das Radio immer noch eine große Reichweite und Bedeutung.

Radio ist ein sehr zugängliches Medium, das in fast jedem Haushalt, Auto oder Arbeitsplatz verfügbar ist. Es kann auch auf tragbaren Geräten wie Smartphones oder Tablets empfangen werden. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Radiosendungen, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten und verschiedene Themen behandeln, wie Musik, Nachrichten, Sport, Unterhaltung, Bildung und mehr.

Radio ist auch ein wichtiges Medium für die Verbreitung von Notfallwarnungen, da es in der Lage ist, schnell und zuverlässig wichtige Informationen an eine breite Öffentlichkeit zu senden. In Krisensituationen wie Naturkatastrophen oder terroristischen Anschlägen kann das Radio Leben retten, indem es Menschen frühzeitig informiert und warnt.

Insgesamt ist das Radio auch heute noch ein wichtiges Medium für Unterhaltung, Information und Kommunikation. Es hat eine lange Geschichte und wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

Wer nutzt das Radio am häufigsten?

Das Radio wird von vielen verschiedenen Zielgruppen genutzt. Die Nutzung variiert jedoch je nach Alter, Geschlecht, Bildungsniveau und Standort.

Einige der Gruppen, die das Radio am häufigsten nutzen, sind:

  • Ältere Menschen
    Ältere Menschen hören oft Radio und machen einen großen Teil des Publikums aus. Das liegt zum Teil daran, dass das Radio ein Medium ist, das seit vielen Jahrzehnten existiert und von älteren Generationen gewohnt ist.
  • Pendler
    Pendler, die mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren, hören oft Radio, um sich über die neuesten Nachrichten und Verkehrsinformationen zu informieren oder Musik zu hören.
  • Menschen mit begrenztem Zugang zu anderen Medien
    Menschen, die keinen Zugang zu anderen Medien wie Fernsehen oder Internet haben, nutzen oft das Radio als Hauptinformationsquelle.
  • Menschen mit niedrigem Einkommen
    Menschen mit niedrigem Einkommen nutzen oft das Radio als kostengünstige Unterhaltungs- und Informationsquelle, da es im Vergleich zu anderen Medien wie Fernsehen oder Internet weniger teuer ist.
  • Sportfans:
    Sportfans hören oft Radio, um Live-Übertragungen von Spielen oder Sportnachrichten zu hören.

Wie klingen beliebte Radiostimmen?

Jede Radiostimme ist einzigartig und die Zuhörerinnen und Zuhörer haben ihre Vorlieben und Meinungen darüber, was eine gute Radiostimme ausmacht. Beliebte Radiostimmen zeichnen sich oft durch ihre Klangfarbe, ihre Intonation, ihre Betonung und ihre Artikulation aus. Eine gute Radiostimme ist normalerweise angenehm und klar zu hören, sodass die Zuhörerinnen und Zuhörer leicht folgen können.

Einige der Merkmale einer beliebten Radiostimme sind:

  • Warme und angenehme Klangfarbe
    Eine angenehme Klangfarbe der Stimme kann dazu beitragen, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer gerne zuhören und eine Verbindung zur Moderatorin oder zum Moderator aufbauen.
  • Klares und deutliches Sprechen
    Eine klare und deutliche Aussprache und Artikulation ist wichtig, um sicherzustellen, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer das Gesagte verstehen können.
  • Intonation und Betonung
    Eine gute Radiostimme nutzt eine angemessene Intonation und Betonung, um wichtige Informationen hervorzuheben und dem Inhalt mehr Ausdruckskraft zu verleihen.
  • Geschwindigkeit und Rhythmus
    Eine angemessene Geschwindigkeit und ein guter Rhythmus sind wichtig, um sicherzustellen, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer dem Gespräch oder der Sendung gut folgen können.
  • Flexibilität
    Eine gute Radiostimme ist flexibel und kann sich an verschiedene Sendungen, Themen und Zuhörergruppen anpassen.

P.S.

 

Was ist aus Ihrer Sicht für erfolgreiche Radiointerviews erforderlich?

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 3. Mai 2015
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #43391
K:CNB
Ü:

Starkes Lampenfieber und Redeangst sind schlecht für die Karriere

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Lampenfieber, Redeangst oder Karriere?

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Reden vor Publikum: Gründe für Lampenfieber und Redeangst

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Lampenfieber, Redeangst und die Folgen für die Karriere

 

Wenn Sie unter einer Angst vor öffentlichem Reden leiden, sind Sie definitiv nicht allein. Das kennen sehr viele Menschen.

Während manche Menschen es schaffen, durch das Leben zu kommen, ohne jemals vor Menschen zu stehen und eine Rede zu halten, haben insbesondere karriereorientierte Menschen, die vorankommen wollen, wenig Alternativen. Menschen haben ihren Job aufgegeben, die Universität abgebrochen, sich selbst degradieren lassen, weil sie Angst vor dem Sprechen vor Publikum hatten.

Es schadet Ihrer Karriere und macht ein Vorankommen nahezu unmöglich, wenn Sie zulassen, dass Ihre Angst vor öffentlichen Reden Ihre Handlungen beziehungsweise Unterlassungen kontrolliert. Überzeugend zu reden, zu präsentieren ist zu einer notwendigen Fähigkeit in der heutigen Welt geworden. Je höher Sie in einer Organisation aufsteigen, desto mehr professionelle Redebeiträge werden von Ihnen erwartet.

Die gute Nachricht ist, dass es einige Möglichkeiten gibt, die Ihnen helfen werden, eine gute Rednerin, ein guter Redner zu werden. So erreichen souverän und überzeugende sich und Ihre Botschaft zu präsentieren.

 

 

 

Seien Sie wohlwollend mit sich selbst

 

Als wenn heftiges Lampenfieber nicht schon schlimm genug wäre, bestrafen sich viele Menschen noch für die Angst. Die inneren Dialoge sind oft alles andere als freundlich und verschlimmern die Situation zusätzlich. Besser: akzeptieren Sie einfach, dass Nervosität ein normaler Teil des Redens ist und gehen Sie freundlich mit sich um. Druck schadet!

 

 

 

Seien Sie Sie selbst

 

Viele Rednerinnen und Redner sind nervös, weil sie denken, dass ihr Publikum von ihnen erwartet, dass sie etwas Bestimmtes zu sein haben. Die vermuteten Erwartungen sind oft unrealistisch. Das Publikum erwartet mit Recht, dass Sie über Ihr Thema Bescheid wissen und es mit Leidenschaft präsentieren. Also; sein Sie Sie selbst und teilen Sie Ihr Wissen und die dazugehörige Leidenschaft auf authentische Weise zu teilen.

 

 

 

Realistische Erwartungen

 

Menschen setzen sich gerne selbst unter Druck und schaden sich damit. Der Versuch, Perfektion zu erreichen, ist ein vergebliches Ziel. Sobald Sie aufhören, sich darüber Gedanken zu machen, ob Sie Fehler machen werden oder nicht, nimmt der einschränkende Stress ab.

Niemand außer Ihnen erwartet, dass Sie perfekt sind. Niemand außer Ihnen wird es bemerken, wenn Sie versehentlich etwas Inhalt vertauschen. Keiner wird bemerken, dass Sie eine Pause gemacht haben, um sich zu erinnern, was Sie gerade gesagt haben.

 

 

 

Inspirieren

 

Anstatt Ihrem Publikum möglichst viele Zahlen, Daten und Fakten zu vermitteln, setzen Sie lieber darauf es zu inspirieren. Das ist es, woran sie sich am meisten erinnern werden.

 

 

 

Gute Vorbereitung

 

Die meisten Redner sind nervös, wenn sie nicht vorbereitet sind. Es ist wichtig, dass Sie sich Zeit nehmen, um Ihre Rede zu entwickeln und sie dann auf geeignete Weise zu proben. Das übersehen leider viele Menschen. Es reicht nicht aus, sie ein paar Mal im Kopf durchzugehen. Machen Sie sich mit Ihrem Redebeitrag vertraut. Wenn Sie genau wissen, was Sie sagen werden, fühlen Sie sich selbstbewusster und können gerade dadurch natürlicher sprechen.

Sicherheitshalber: Eine Rede wortwörtlich auswendig zu lernen ist keine gute Idee. Deswegen widmet sich ein eigener Beitrag dem Thema Proben von Reden und Präsentationen.

 

 

 

Konstruktive innere Dialoge

 

Ein Großteil der Angst, die vor und während einer Präsentation erlebt wird, resultiert aus mangelnder Vorbereitung und übertriebenem Anspruchsdenken. Eine wesentliche Quelle für Lampenfieber sind destruktive innere Dialoge. Die sind oft sehr kritisch und sorgen dafür, dass der Fokus auf mehr oder weniger wahrscheinliche Gefahren und vermeintliche Schwächen gerichtet ist. Das bleibt nicht ohne Folgen, denn es beeinflusst Wahrnehmung, Denken und Handeln negativ. Lernen Sie stattdessen konstruktive innere Dialoge zu führen. Auch dazu finden Sie eigene Beiträge und Unterstützung, wie beispielsweise im Artikel So nehmen Sie Einfluss auf Ihre Selbstgespräche und inneren Dialoge.

 

 

 

Beziehen Sie das Publikum mit ein

 

Wenn Sie das Publikum in Ihre Redebeiträge einbeziehen, dann ähnelt Ihr Auftritt einem Dialog und das dürfte für Sie vertrauter sein. Gestalten Sie Ihre Reden und Präsentationen interaktiv. Stellen Sie Fragen, beteiligen Sie ihr Publikum. Je mehr Ihre Rede zu einem Gespräch wird, desto engagierter wird das Publikum sein und desto entspannter werden Sie sich fühlen. Schauen Sie sich die Tipps hierzu an.

 

 

 

Lampenfieber und Redeangst auflösen

 

Es gibt es zahlreiche Wege, das Lampenfieber zu mindern und sogar abzulegen. Wer unter Lampenfieber leidet, verschwendet zu viel Zeit und Energie darauf, nur nicht in die unangenehme Situation zu kommen. Vermeidungsverhalten lässt die Angst größer und größer werden. Das kann bis hin zu einer Phobie führen, wie der Redeangst und der Auftrittsangst.

 

 

 

Unterstützung

 

Lassen Sie sich helfen, anstatt sich unnötig zu belasten und auszubremsen. Viele Menschen vor Ihnen haben den Schritt gewagt und sich vom Lampenfieber befreit. Die Angst vor öffentlichen Auftritten ist sehr weit verbreitet und es gibt viele Möglichkeiten sie aufzulösen, ob es sich nun um Lampenfieber oder Redeangst handelt. Es wird sich nicht nur auf Ihre Karriere positiv auswirken. Wenn Sie dabei Unterstützung wünschen …

 

Ist es Lampenfieber oder Redeangst?

 

Lampenfieber und Redeangst sind keine Synonyme. Das die Bezeichnungen so oft synonym verwendet werden hat Folgen. Was bei Lampenfieber gut funktioniert, wirkt bei Redeangst kaum und kann sie sogar noch verschlimmern. Hinweis finden Sie im Artikel Redeangst: Wenn das Lampenfieber keines ist.

 

Unterstützung bei Lampenfieber, Redeangst und Auftrittsdruck

 

Wer beruflich oder öffentlich sichtbar wird, ist immer wieder gefordert, klar zu sprechen, überzeugend zu präsentieren und für die eigenen Ideen einzustehen.

Lampenfieber kann dabei eine hilfreiche Kraft sein.
Es weckt Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz.

Manchmal wird aus dieser Auftrittsenergie eine starke innere Belastung.

Die Stimme wird enger.
Der Körper spannt sich an.
Der Kopf wird schneller.
Der Zugang zu Wissen, Erfahrung und Ausdruck fühlt sich erschwert an.

Dann halten sich Menschen zurück, obwohl sie etwas Wertvolles beizutragen haben.

Das ist besonders schade, wenn Fachwissen, Erfahrung und gute Gedanken vorhanden sind und im entscheidenden Moment zu wenig sichtbar werden.

Wenn Lampenfieber, Redeangst oder Leistungsdruck die eigene Wirkung beeinträchtigen, lohnt sich gezielte Unterstützung.

Seit 1998 begleite ich Menschen dabei, sich und ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren. Dabei habe ich viele Rednerinnen, Redner, Führungskräfte, Selbstständige und Fachleute unterstützt, die vor Auftritten, Präsentationen, Gesprächen oder Medienmomenten starke innere Anspannung erlebt haben.

In meiner Arbeit verbinden sich Erfahrungen aus Kommunikation, Psychologie, Coaching, Rhetorik, Marketing und Auftrittsvorbereitung.

Da Lampenfieber manchmal tiefer reicht als reine Auftrittsunsicherheit, bringe ich zusätzlich die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie mit. So kann im gemeinsamen Gespräch geklärt werden, welcher Rahmen passt: Coaching, Auftrittsvorbereitung, Mentaltraining oder ein therapeutischer Weg.

Ziel ist ein Auftritt, bei dem vorhandene Fähigkeiten wieder leichter zugänglich werden.

Klarer denken.
Ruhiger sprechen.
Präsenter wirken.
Die eigene Botschaft überzeugender vermitteln.

Termine sind in Berlin und online per Video möglich.

Die aktuellen Honorare stehen auf der Honorarseite.

Mehr über mich steht in meinem Profil.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

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Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

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Die Hinweise zum Datenschutz habe ich gelesen und bin einverstanden. Soweit relevant habe ich mich mit den Honoraren und organisatorischen Hinweisen vertraut gemacht.

P.S.​

 

Und selbst? Wie sorgen Sie dafür, dass Sie sich vor Publikum wohlfühlen und Ihre Redebeiträge überzeugen?

Artikel zum Thema Lampenfieber und Redeangst

22+ Tipps für gesundes Selbstvertrauen

Echtes Selbstvertrauen kommt von innen, ist auch dann verfügbar, wenn es darauf ankommt. Ich unterstütze dich dabei, den Zugang zu deine eigenen Ressourcen zu nutzen, für mehr Selbstsicherheit und mehr Durchsetzungsvermögen.

Vermeidungsverhalten bei Ängsten

Vermeidungsverhalten bei Ängsten

Eine typische Reaktion auf unangenehme Empfindungen ist es all das zu vermeiden, was sie vermutlich auslöst beziehungsweise verstärkt. Solch ein Vorgehen hat durchaus seine Berechtigung. In Situationen, die mit Gefahr verbunden sind, hat es das Überleben der Menschheit durchaus begünstigt sich nicht unnötig in lebensbedrohliche Situationen zu begeben.

Die Absicht ist gut, die Folgen eines solchen Verhaltens nicht. Weshalb?

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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 22. Mai 2019
Überarbeitung: 18. Juni 2020
Englische Version:
AN: #288
K: CNB
Ü:

Pecha Kucha in 8 Schritten vorbereiten und 9+ Tipps: Schluss mit Death by PowerPoint

Pecha Kucha in 8 Schritten vorbereiten und 9+ Tipps

Schluss mit Death by PowerPoint
Pecha Kucha

Pecha Kucha

 

Pecha Kucha bedeutet laut Übersetzer so viel wie wirres Geplauder, Stimmengewirr. Doch das ist nicht das beabsichtigte Ziel dieser Vortragsform. Hier finden Sie Informationen und Tipps.

Video

Pecha Kucha – Bessere Präsentationen mit PowerPoint & Co.

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Pecha Kucha*, ja und?

 

Die Bezeichnung klingt nach japanischem Essen. Pecha Kucha ausgesprochen „petscha-kutscha“ und in Japanisch geschrieben ペチャクチャ bedeutet laut Übersetzer allerdings so viel wie wirres Geplauder, Stimmengewirr. Doch das ist nicht das beabsichtigte Ziel dieser Vortragsform.

Pecha Kucha ist eine Vortragstechnik, bei der zu einem Vortrag 20 passende Präsentationsfolien mit Bildern gezeigt werden. Die Bilder werden jeweils für 20 Sekunden gezeigt. Taschenrechner raus: 20 Folien mal 20 Sekunden ergeben eine Gesamtdauer der Präsentation von 6 Minuten und 40 Sekunden. Das Format soll der menschlichen Aufnahmefähigkeit entgegenkommen.

 

Pecha Kucha auf den Punkt:

  • 20 Folien
  • 1 Bild pro Folie
  • 20 Sekunden pro Folie
  • Dauer des gesamten Vortrags: 6 Minuten und 40 Sekunden
  • Keinerlei Text

 

 

*Anmerkung:
Pecha Kucha ist in Deutschland und Österreich eine auf PechaKucha, Inc., Chicago Ill. eingetragene Wortmarke.

 

 

 

Schluss mit Death by PowerPoint

 

Möglicherweise bin ich nicht ganz unparteiisch; ich liebe solche Formate, wie Pecha Kucha, für das Training von Präsentationskompetenz. Diese Technik fördert bewegende, prägnante Präsentationen. Die strikte Zeitvorgabe soll von vornherein langatmige Vorträge und die damit verbundene Ermüdung der Zuhörenden unmöglich machen. Und bei etwas Vorbereitung funktioniert das recht gut!

 

 

 

So wird eine Pecha Kucha Präsentation in 8 Schritten vorbereitet

 

Die Schritte:

 

1. Thema wählen

 

Anstatt etwas Zufälliges zu wählen, darf es ruhig ein Anliegen sein, dass tatsächlich mit persönlichem Interesse verbunden ist. Es darf auch ruhig ein Stück anspruchsvoller sein. Weshalb solltest du die Gelegenheit versäumen, die Welt ein Stück besser zu machen?

Behalten Sie die Kernaussage im Auge!

 

 

 

2. Anfang

 

Wählen Sie einen guten Anfang. Bereiten Sie mit einem gelungenen Einstieg den Weg.

Beispiele:

  • Eine provokative These
  • Ein Zitat
  • Eine Geschichte
  • Eine Frage mit Abstimmung

 

Anregungen finden Sie im Artikel Mit diesen 11 Tipps fesseln Sie die Aufmerksamkeit des Publikums in Reden.

 

 

 

3. Ende

 

Wählen Sie einen guten Abschluss, der Ihr Publikum nochmals wachrüttelt und vorzugsweise zu einer Handlung animiert.

 

 

 

4. Inhalt

 

Legen Sie einen Inhalt fest, der dem Ziel des Themas und den Zeitvorgaben entspricht. Sammeln Sie, was Ihnen in die Finger kommt. Ich persönlich nutze dafür gerne Mindmaps.

Meist ist weit mehr Material vorhanden, als benötigt wird. Anstatt das als Last zu empfinden ist es doch wunderschön aus dem Vollen zu schöpfen und die besten Elemente nutzen zu können.

 

 

 

5. Struktur

 

Wählen Sie eine geeignete Redestruktur. Das macht Ihnen die Erstellung leichter und gibt allen Beteiligten Orientierung.

 

 

 

6. Bilder finden

 

Beginnen Sie nicht mit den Bildern, sondern erledigen Sie erst die vorhergehenden Schritte. Wer diese Empfehlung missachtet, braucht oft deutlich länger oder verschenkt Chancen. Anstatt mit Krampf anhand der schon gewählten Bilder eine Geschichte zu erzählen oder zumindest einen Spannungsbogen zu erzeugen, legen Sie lieber erst den Inhalt fest und lassen sich dann von den Bildern unterstützen.

Ich ziehe es vor meine eigenen Bilder zu nutzen, doch nicht jeder hat eine solch umfangreiche Sammlung zur Verfügung. Im Internet gibt es zahlreiche Fotodienste, die Bilder anbieten, die entweder lizenzfreie sind oder gegen Bezahlung in einem vorgegebenen Rahmen verwendet werden dürfen. Hier empfiehlt sich lieber zweimal nachzufragen.

Sicherheitshalber: Achten Sie auf die Auflösung der Bilder! Ein pixeliges Bild mit 640 x 480 Punkten sieht bei einem 4K-Beamer wie ein Mosaik aus.

 

 

 

7. Proben und optimieren

 

Machen Sie Probedurchläufe, um herauszufinden, ob Ihre Planung aufgeht und was es noch zu optimieren gibt. Es dauert oft eine Weile, bis die Zeitvorgabe eingehalten wird und die gewünschte Wirkung absehbar ist.

 

 

 

8. Üben, üben, üben!

 

Stellen Sie Ihr Präsentationsprogramm so ein, dass jeder Folie genau 20 Sekunden lang erscheint und losgeht es mit dem Üben. Das können Sie übrigens auch mit meiner Unterstützung.

Manche Veranstalter bieten sogar vorherige Probedurchläufe vor Ort an. So können Sie sich mit der Umgebung und der Technik vertraut machen. Und da kommen wir auch schon zu den Tipps:

 

 

 

9+ Tipps für Pecha Kucha

 

 

1. Vorbereitung

 

Es ist eine ganz ziemliche Herausforderung, 20 Folien für jeweils 20 Sekunden zu präsentieren. Es erfordert eine gute Vorbereitung, um genau 20 Sekunden einzuhalten. Gelingt es nicht, ist entweder eine unwillkommene Pause oder es fehlt ein wichtiger Hinweis, wenn die nächste Folie ins Bild springt.

 

 

 

2. Gesprächston

 

Es empfiehlt sich einen Gesprächston zu pflegen, um die entspannte Atmosphäre zu fördern, der zu einem solchen Ereignis passt. Das dient auch der Beziehung zum Publikum.

 

 

 

3. Spaßfaktor

 

Zu den wichtigsten Regeln gehört es, Spaß zu haben und sich zu begeistern.

 

 

 

4. Inhalt vor Verpackung

 

Keine noch so gute Folie rettet einen schlechten Vortrag!

 

 

 

5. Gesagt ist gesagt

 

Folie weg und weiter geht es. Unterlassen Sie das Nachreichen von Informationen, wenn sie nicht sicher anderorts, bei einer folgenden Folie unterzubringen sind.

 

 

 

6. Freie Rede

 

Reden Sie frei und ohne Notizen.

 

 

 

4. Lampenfieber

 

Eine Vielzahl von Tipps zur Reduzierung von Lampenfieber finden Sie bei den Artikeln auf www.karstennoack.de.

Artikel zur Reduzierung und dem Umgang mit Lampenfieber:

 

 

 

5. Ohmmm

 

Sorgen Sie für einen guten Einstieg, indem Sie in einem möglichst angenehmen körperlichen und seelischen Zustand sind.

Beispiele:

 

 

 

6. Storytelling

 

Pecha Kucha ist gut geeignet, um eine spannende Geschichte zu erzählen, die Wirkung hinterlässt. So haben Sie auch gleich einen schönen Spannungsbogen und das Publikum hängt an Ihren Lippen, statt am Smartphone.

Mehr im Artikel Tipps für das Storytelling: „Es war einmal…“. So nutzen Sie die Macht von Geschichten

 

 

 

7. An die Grundlagen erinnern

 

Es gelten auch bei Pecha Kucha die wesentlichen Empfehlungen für Präsentationen. Einige der Empfehlungen sind schon so alt, wie unsere Zeitrechnung und sind doch so hilfreich.

Zur Erinnerung:

 

 

 

8. Pecha Kucha Modus

 

Hier die Einstellung bei Microsoft PowerPoint™ und Apple Keynote™:

Entfernen Sie in der Rubrik Übergänge bei alles markierten Folien bei der Anzeigendauer die Einstellung „per Mausklick“ und geben Sie im Feld für die Dauer nach 20 Sekunden ein. Nun kann es losgehen!

 

 

 

9. Vorsicht

 

Nicht jedes Thema ist gleichermaßen für das Format geeignet. So kann das flotte Tempo bei einem heiklen Thema als unangemessen empfunden werden.

 

 

 

Ursprung

 

Pecha Kucha wurde in Tokio im Februar 2003 von den Architekten Astrid Klein und Mark Dytham erstmals im Rahmen einer Designveranstaltung verwendet.

 

 

 

Pecha Kucha Nights

 

In sogenannten Pecha Kucha Nights (PKN) gibt es mehrere dieser Vorträge hintereinander. Oft sind es rund 14 Präsentationen. Beliebte Themen sind bei solchen Veranstaltungen Design, Kunst, Mode und Architektur. Es können wunderbare Zusammenkünfte kreativer Menschen sein. Um eine offizielle Pecha-Kucha-Nacht zu organisieren, müssen die Organisatoren einen informellen Bewerbungsprozess durchlaufen und ein sogenanntes „Handshake Agreement“ austauschen. Pecha-Kucha-Nächte müssen ehrenamtlich, ohne Gewinnabsichten veranstaltet werden.

 

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Was halten Sie von diesem Präsentationsformat? Sind Sie schon damit in Berührung gekommen?

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Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

Artikel zu PowerPoint™, Keynote™ and Co.

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Von wegen wirres Geplapper:
 Pecha Kucha kommt auf den Punkt!

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. Mai 2017
Überarbeitung: 6. September 2019
Englische Version:
AN: #2465
K: CNB
Ü:

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Storytelling

 

An so vielen Stellen wird für die Wirkung von Geschichten geworben. Bücher und Kurse für Storytelling sind gefragt. Es hat sich herumgesprochen, dass Geschichten einen größeren Eindruck bei den Zuhörern hinterlassen als pure Fakten, dass sie das Publikum zum Handeln bewegen und sich auch längerfristig einzusetzen.

 

 

 

Aber …

 

Blick in die Praxis: Sehr viele Menschen zögern, den Empfehlungen zu folgen. Weshalb? Meistens liegt es an persönlichen Beobachtungen, dass an der positiven Wirkung von Geschichten gezweifelt wird. Zu häufig sind die negativen Beispiele. Wer selbst erlebt hat, wie andere in einer Präsentation, einem Verkaufsgespräch oder einer Besprechung Geschichten erzählt haben, die bei den Zuhörern keinerlei wünschenswerten Eindruck hinterließen oder sogar die Hauptaussage des Sprechers vernebelten, will sich davon lieber fernhalten.

 

 

 

Wenn, dann richtig

 

Es ist eine gute Empfehlung, Geschichten zu erzählen, doch damit ist gemeint, relevante Geschichten gut zu erzählen. Es geht um die beabsichtigte Wirkung, nicht um eine Märchenstunde.

Die häufigsten Fehler beim Storytelling

 

Um Ihnen dabei zu helfen, wirkungsvolle Geschichten zu erzählen, beleuchtet dieser Beitrag 8 der häufigsten Gründe, weshalb Geschichten in einem professionellen Umfeld oft nicht die gewünschte Wirkung entfalten. Und noch wichtiger; Sie erhalten Anregungen, wie es gelingt.

 

 

 

1. Sie machen sich zum Helden, zur Heldin

 

Ob Individuum oder Unternehmen: Es mag naheliegend sein, doch sich selbst zur Hauptperson und Helden zu machen ist selten eine gute Idee. Es ist möglich, wenn es richtig gemacht wird, doch voller Risiken. Viel besser ist es eine Geschichte zu erzählen, in der sich das Publikum wiederfindet. Geschichtenerzähler, die sich selbst als strahlende Helden präsentieren, die von Erfolg zu Erfolg durchmarschieren, wirken wenig sympathisch. Eitelkeit kommt nicht gut an.

 

 

 

2. Fehlende Verletzlichkeit

 

Alles Sonnenschein bei Allzeithoch? Insbesondere, wenn Sie sich entscheiden, sich selbst zum Helden beziehungsweise Heldin zu machen, verzichten Sie lieber auf Hochglanz und Oberflächlichkeit. Es ist unmenschlich immer auf der Sonnenseite unterwegs zu sein und wenn jedes Vorhaben sofort funktioniert.

Was ist mit den blauen Flecken, die Sie sich auf der Reise geholt haben, was für Widerstände haben Sie zweifeln lassen, was für Tiefpunkte erlebt? Berichten Sie von Ihrer Menschlichkeit, machen Sie Mut dranzubleiben, auch wenn es schwierig wird. Denken Sie an die erfolgreichsten Helden Hollywoods; die sympathischsten sehen ziemlich lädiert aus, bevor sie den Showdown meistern.

 

 

 

3. Die Geschichte hat keine Botschaft

 

Wie oft haben Sie schon erlebt, dass jemand eine Geschichte erzählt hat, und Sie sich im Anschluss gefragt haben, worum es ging? Die erstbeste Geschichte muss nicht die passendste sein.

Jede Geschichte, die Sie erzählen, sollte eine Pointe, eine Moral, eine Botschaft haben. Und die Botschaft sollte sich in eine hilfreiche Aussage verpacken lassen, die den Zuhörer zu einer hilfreichen Erkenntnis führt die nachwirkt.

 

 

 

4. Die Zuhörer können sich nicht mit der Geschichte identifizieren

 

Im Kern geht es in einer Geschichte um einen Helden beziehungsweise Heldin. Die Protagonisten streben ein Ziel an und überwinden dafür Hindernisse. Die drei Elemente — Held, Ziel und Hindernisse – sind die grundlegenden Elemente der Geschichte. Wenn Zuhörer Geschichten hören, sollen sie sich mit den Helden, den Zielen der Helden und den Hindernissen, die ihnen im Weg stehen, verbunden fühlen.

Zuhörer können sich in Helden hineinversetzen, deren Ziel als vertraut empfinden und wünschen das diese die Hindernisse überwinden. Wenn eine Geschichte nachvollziehbar ist, werden Zuhörer interessiert sein und eher mitfühlen. Wenn eine Geschichte nicht nachvollziehbar ist, fragen sich die Zuhörer, weshalb die Geschichte erzählt wurde. Was bleibt sind Fragezeichen. Solch eine Verwirrung lässt Botschafter und Botschaft nicht gerade überzeugender wirken.

All das bedeutet nicht, dass Helden, Ziele und Hindernisse absolut identisch mit den Zuhörern sein müssen. Doch es ist erforderlich, dass es an Hauptfigur, ihren Wünschen und Herausforderungen etwas gibt, das Zuhörern vertraut vorkommt. Erst, wenn sich die Zuhörenden mit den Protagonisten identifizieren, fühlen sie intensiv mit.

 

 

 

Wie nah dran?

 

Wenn Sie sich entschließen, eine Geschichte in einem professionellen Umfeld zu erzählen, dann denken Sie zuerst an Ihr Publikum, bevor Sie sich überlegen, welche Geschichte Sie erzählen wollen. Was für Eigenarten hat Ihr Publikum? Was will es? Mit welchen Herausforderungen ist es konfrontiert? Machen Sie sich mit den Menschen und deren Situation vertraut. Was für Analogien kommen Ihnen in den Sinn? Finden Sie dann eine Geschichte aus, in der diese sich wiedererkennen, weil sie sich mit dem Helden, dem Ziel oder den Hindernissen identifizieren können.

 

 

 

Beispiele

 

Wenn Sie mit potenziellen Kunden sprechen, denken Sie an andere Kunden, die vor ähnlichen Herausforderungen standen und wie Ihr Angebot dort geholfen hat. Sprechen Sie mit einem Projektteam, das mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat, können Sie ein Beispiel anführen, bei dem ein anderes Projekt, an dem Sie beteiligt waren, ähnliche Hindernisse überwunden hat. Wollen Sie jemanden davon überzeugen, dass Sie vertrauenswürdig sind, erzählen Sie, wie Sie sich in einer ähnlichen Situation bewährt haben. Ist eine Geschichte nachvollziehbar ist, fühlen sich die Zuhörer mehr verbunden und engagiert.

 

 

 

5. Der Geschichte fehlt es an Emotionen

 

Geschichten sind vor allem deshalb so wirkungsvoll, weil sie die Gefühle der Zuhörer ansprechen. Wenn es um Entscheidungen geht, dominieren unsere Gefühle eindeutig unsere Ratio. Menschen sind emotionale Wesen, die von ihren Bedürfnissen und Wünschen beeinflusst werden.

Menschen werden zum Handeln bewegt, wenn sowohl die logische Seite ihres Gehirns als auch die emotionale Seite angesprochen wird. Emotionen setzen Energie frei, geben Kraft und liefern die Ausdauer, was nötig sind, um von einer ersten Einsicht zu einer praktischen Handlung zu gelangen.

Wirksame Geschichten sprechen intensiv die emotionale Seite der Zuhörer an. Doch viele sprechen vor allem über Dinge anstatt von Menschen. Da wird jedes Detail des Produkts beschrieben, was es für die Zuhörer bedeutet kommt oft zu kurz. Das sollen die selbst erkennen, die Zahlen sprechen für sich, meinen viele Redner und irren sich.

 

 

 

Aber, mein Thema ist langweilig

 

Oft höre ich, dass Klienten aus ihrer Sicht ein Angebot machen, das zwar gut, doch weder sensationell noch einzigartig ist. Zumindest nicht so aufregend, dass sich jemand daran erinnern wird, sobald er einmal davon gehört hat. Die Angebote meisten haben viele Wettbewerber, die ein ganz ähnliches Angebot machen. Wer da in Erinnerung bleiben will, kann etwas erzählen, mit dem sich die Zuhörer emotional identifizieren können. So gut wie jedes Thema hat Aspekte, die begeistern können. Das übersehen auch Anbieter oft, doch wer selbst nicht begeistert ist, wird kaum andere Menschen begeistern. Gerade, wer schon eine Weile mit einem Thema in Berührung ist kennt mit hoher Wahrscheinlichkeit Geschichten, wie das Angebot einen positiven Unterschied im Leben eines Menschen gemacht hat.

 

 

 

6. Die Geschichte ist zu lang

 

Auch bei Geschichten gilt KISS: Keep it short and simple! Erfahrene Geschichtenerzähler wissen, dass gute Geschichten fesseln und auf dem Höhepunkt beendet werden. Wenn sie zu lange dauern, werden selbst engagierte Zuhörer ungeduldig.

 

 

 

Ungeduldiges Publikum

 

Viel beschäftigtes Publikum will schnell Informationen erhalten, sonst wird es unruhig. Kaum jemand ist zwar gegen den Charme einer gut erzählten Geschichte immun, doch gerade bei ungeduldigem Publikum funktioniert Storytelling am besten, wenn es prägnant ist. Sorgen Sie dafür, dass der Nutzen möglichst schnell deutlich wird. Wenn das Publikum nicht darauf vertraut, dass es für sie von wert ist, wird es nicht lange aufmerksam bleiben.

 

 

 

Wie lang darf eine Geschichte sein?

 

Bei einer umfangreicheren Präsentation haben Sie vielleicht fünf oder zehn Minuten Zeit, um eine lange, fesselnde Geschichte zu erzählen. Bei einem kurzen Pitch wäre das keine gute Idee.

Wenn Sie nur von kurzer Aufmerksamkeit ausgehen, dann erzählen Sie Ihre Geschichte lieber in einer verkürzten, gestrafften Version, konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche.

 

 

 

7. Fehlende Struktur

 

Sie nehmen das Publikum mit einer Geschichte auf eine Reise. Und die will interessant gestaltet sein.
Es ist wichtig, dass Ihr Publikum Ihnen vertraut, dass Sie als Reiseführer wissen, was Sie tun.
Mitunter verlaufen sich Geschichtenerzähler und das nimmt der Geschichte selbst dann Wirkung, wenn der Pfad wieder gefunden wird.

Nutzen Sie bewährte Strukturen für Geschichten oder erfinden Sie eine neue. Sie finden dazu einige Beiträge von mir.

 

 

 

8. Die Geschichte wird nicht erzählt

 

Die besten Tipps und Trainings verändern wenig, wenn die Geschichte dann nicht auch erzählt wird. Neue Wege zu beschreiten fällt nicht jedem Menschen leicht. Veränderung ist schwer. Wir alle haben Gewohnheiten, die für uns bequem sind. Wagen Sie sich doch langsam heran; erzählen Sie anfangs im sicheren Umfeld Geschichten und machen Sie Erfahrungen damit.

Fazit

 

Steve Jobs wusste; „Der mächtigste Mensch auf der Welt ist der Geschichtenerzähler“ und hat so eine Menge bewegt.

Wenn Sie aus Ihrer Komfortzone heraustreten und die Rolle des Geschichtenerzählers übernehmen — in einem Verkaufsgespräch, einer Teambesprechung, einem Update, einem Vieraugengespräch mit Vorgesetzten —, dann trainieren Sie Ihre Kommunikationskompetenz und pflegen Ihre Überzeugungskraft.

Ja, es ist möglich, beim Erzählen einer Geschichte Fehler zu machen. Das ist wahr. Aber lassen Sie sich nicht von der Angst vor diesen Fehlern davon abhalten, Risiken einzugehen, die richtige Geschichte für Ihr Publikum zu finden, sich in diese Geschichte hineinzuversetzen und sie so zu erzählen, dass Ihr Publikum zum Handeln angeregt wird.

Langfristig werden Ihre Zuhörer es Ihnen danken, wenn Sie eine Geschichte gut erzählen. Und es wird Ihnen selbst gut tun.

Professionelles Storytelling

 

Wenn Sie von professionellem Storytelling profitieren wollen, dann können Sie das im Gruppen- und Einzeltraining erlernen. Und, wenn Sie an einem konkreten Thema arbeiten wollen, umso besser.

 

Unterstützung bei Reden und Präsentationen

 

Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?

Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.

Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:

  • Ziel und Kernbotschaft

  • Struktur und Dramaturgie

  • Argumentation und Storytelling

  • Sprache und Formulierungen

  • Folien und Visualisierung

  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

  • einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback

Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen

Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

→ Executive Präsentationsvorbereitung

 

 

 

Probelauf und professionelles Feedback

 

Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?

Ein Probelauf macht genau das sichtbar.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

P.S.

 

Nutzen Sie Storytelling?

Artikel zum Thema Storytelling

Storytelling hilft, einen Pitch zu gewinnen

Storytelling macht Pitches verständlicher, relevanter und einprägsamer. Erfahre, wie gute Geschichten Fakten mit Bedeutung verbinden und Entscheidungen erleichtern.

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Eine gute Geschichte verbindet faszinierende Welten mit dem eigenen Ich.

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Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 23. Oktober 2019
AN: #43312
K: CNB
Ü:

Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

Überzeugend präsentieren

Besser präsentieren mit der 10-20-30-Regel

10-20-30-Regel bei Präsentationen

 

Erfahre, wie die 10-20-30-Regel dabei helfen kann, effektiv zu präsentieren. Und das nicht nur beim Pitch vor Kapitalgebern, sondern auch bei vielen anderen Präsentationen.

Video

https://youtu.be/DWne7XQuyrQ

Die 10-20-30-Regel

 

Die 10-20-30-Regel besagt, dass Präsentationen nicht mehr als 10 Folien umfassen, maximal 20 Minu­ten dauern und die Schriftgröße 30 Punkt nicht unterschreiten sollten. Diese Regel, von Guy Kawasaki formuliert, diente ursprünglich für Pitches vor Kapitalgebern. Sie ist darüber hinaus für Verkaufspräsentationen, Pressekonferenzen, die Vorstellung der Geschäftszahlen und viele weitere Präsentationen anwendbar.

 

 

 

10 Folien

 

Die menschliche Aufnahmefähigkeit hat ihre Grenzen. Und weil es gilt je Folie maximal einen wesentlichen Gedanken unterzubringen, dienen 10 Folien als Maximalanzahl.

Doch das ist nicht der einzige Grund, warum maximal zehn Powerpoint-Folien pro Präsentation empfohlen werden. Wer beispielsweise bei einem Pitch mehr als zehn Folien braucht, um die geniale Geschäftsidee zu beschreiben, ist vermutlich noch nicht bereit für die Präsentation. Klare Gedanken sind die Voraussetzung, die Dinge auf den Punkt zu bringen und eine klare Aussage zu liefern.

 

 

 

20 Minuten

 

Ein guter Elevator Pitch, dauert der Bezeichnung entsprechend, so lange, wie eine Fahrstuhlfahrt. Je nach Komplexität und Kontext darf eine Präsentation auch mal etwas länger sein. Als maximale Länge gelten bei der 10-20-30-Regel 20 Minuten.

 

 

 

Schriftgröße 30 Punkt

 

Eine Präsentationsfolie ist kein Spickzettel, wie er in der Schulzeit bei Prüfungen zum Einsatz gekommen sein mag. Alles Wissen an einem Ort, dichtgedrängte und weitgehend unübersichtlich. Das versuchen Redner dann mehr oder weniger gekonnt dem Publikum zu präsentieren. Meist wird der Text stur vorgelesen und die erforderlichen Fähigkeiten für gutes Vorlesens unterschätzt. Das Publikum liest dann doch lieber selbst. Was für eine Verschwendung der Gelegenheit!
Aus dieser Beobachtung resultiert die Forderung, auf Folien Schriftgröße 30 zu verwenden. Das zwingt dazu, die wichtigsten Punkte herauszufinden und auf den Punkt zu bringen.

 

 

 

Bringt die Regel etwas?

 

Präsentationen mit PowerPoint und Co. können für das Publikum zur Belastungsprobe werden. Da trösten auch Kaffee und Besprechungskekse nicht immer. Überschrittene Redezeit, unverständlich vorgelesene Zahlen und Buchstabenkombinationen von Präsentationsfolien, die Augenschmerzen verursachen und viele weitere Unarten lassen sich mithilfe der 10-20-30-Regel reduzieren. Sich an ihr zu orientieren, ist ein guter Anfang.

 

 

 

Wie ernst ist diese Regel zu nehmen?

 

Diese Re­gel stets zu befolgen, dürfte oft schwierig sein und ist auch sicher nicht immer sinnvoll. Die 10-20-30-Regel kann dabei helfen, sich daran zu erinnern, dass es darum geht, Inhalte auf das Wesentliche zu reduzieren. Wer mich kennt, weiß, dass ich häufig noch striktere Prinzipien bei Präsentationen empfehle. Wobei es gilt, solche Angaben als Prinzipien und nicht als Gesetze zu betrachten.

P.S.​

 

Was für Gedanken kommen zum Thema? Kanntest du die 10-20-30-Regel schon?

 

Der nächste Schritt

 

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. März 2020
Überarbeitung: 11. August 2020
AN: #937
K: CNC
Ü:

Redestrukturen für deinen Redeaufbau: Gut für die Redner, gut für das Publikum

Redestrukturen für deinen Redeaufbau: Gut für Redner, gut für das Publikum

Roter Faden: Ein klarer Redeaufbau erfreut alle Beteiligten
Struktur für die Redevorbereitung

Redestrukturen für den Aufbau von Reden und Präsentationen

 

Mach es dir und deinem Publikum mit geeigneten Redestrukturen leichter. Deine Vorteile sind der für dich leichtere Aufbau einer wirksamen Rede oder Präsentation und auch die Zuhörer finden sich besser zurecht, Du und deine Botschaft überzeugen und wirken.

Ordnung machen ist nicht schwer, Ordnung halten jedoch sehr.

Video

https://youtu.be/_1BmpOa0Idg

Redeaufbau, Redestruktur, Redeformat, …

 

Entscheidend für eine gute Rede ist ein durchdachter Aufbau. Bewährte Redestrukturen helfen bei Ihrem Redeaufbau: Gut für Sie, gut für das Publikum

 

 

 

Roter Faden und Vorteile: Ein klarer Redeaufbau erfreut

 

Damit sich das Publikum zurechtfindet, braucht eine Rede einen roten Faden und eine klare Struktur. In der Schule lieferte die Einteilung mit Einleitung, Hauptteil und Schluss die Struktur für Referate. Gegen diese Struktur ist nichts zu sagen, es existieren jedoch weitere. Viele Wege führen nach Rom. Und jeder Weg hat seinen ganz eigenen Reiz, je nach Zielsetzung und Situation. Bei einer Rede ist das nicht anders. Während sich über die Auswahl einer passenden Struktur für eine Rede stundenlang diskutieren ließe, ist deren Notwendigkeit eindeutig.

 

 

a. Damit das Publikum sich zurechtfindet

 

Ein roter Faden beruhigt und macht flexibler!

 

Der Redeaufbau sorgt dafür, dass  sich das Publikum zurechtfindet. Viel zu viele Reden und Präsentation versanden auf dem Weg zur Handlungsaufforderung, weil Redner vom Weg abkommen. So geht meist früher als später die Aufmerksamkeit der Zuhörer verloren und der Aufwand entfaltet keine positive Wirkung, verpufft!

 

 

 

b. Orientierung für Redner

 

Für die systematische Entwicklung und Ausgestaltung einer Rede liefert die Redestruktur den roten Faden und eine klare Struktur. So lässt sich mit geringerem Aufwand mehr Wirkung erzielen.

 

 

 

c. Mit der Botschaft systematisch überzeugen

 

Redestrukturen liefern logisch nachvollziehbare und überzeugende Schritte, damit das Publikum der Argumentation folgt. Ein durchdachter Aufbau sorgt für Ordnung in den Gedanken und dem Gesagten, wichtige Informationen werden von unwichtigeren abgegrenzt. Mit einem guten Plan bauen Sie den Inhalt der Rede auf dem auf, was die Zuhörer von Ihnen und Ihrer Botschaft wissen, fühlen und glauben sollen, um der Handlungsaufforderung zu folgen. Gekonnt werden die wesentlichen Perspektiven eingenommen und mögliche Einwände entkräftet.

 

 

 

d. Die Botschaft verankern

 

Schön, wenn das Publikum die Rede inhaltlich versteht. Eine wirksame Rede geht weiter, berührt die Zuschauer, rüttelt sie wach und sorgt dafür, dass der Redebeitrag im Gedächtnis bleibt. Das lässt sich durch Redeformate fördern, die dem menschlichen Denken entgegenkommen.

 

 

 

Hier kommt Ordnung für deine Rede: Auswahl an Redestrukturen

 

Wenn Napoleon I. meinte „Ordnung marschiert mit gewichtigen und gemessenen Schritten, Unordnung ist immer in Eile.“, dann klingt das eventuell etwas eingeengt. Doch tatsächlich liefert gerade die Ordnung, die Struktur in einer Rede engagierten Rednern eine gute Portion Gelassenheit und Flexibilität. Der Rahmen einer geeigneten Redestruktur erlaubt es sich in ihm freier zu bewegen, als es ohne der Fall wäre. Wo sonst sowohl Redner als auch Publikum verwirrt die Orientierung verlieren, bleibt der sichere Pfad durch die Redestruktur im Blickfeld. Gerade so kann flexibler auf Angebote des Umfeldes eingegangen werden, ohne zu weit vom Weg abzukommen.

 

Diese Strukturen liefern die Ordnung für deine Rede:

  • Antike Redegliederung
    Ideal, wenn die Glaubwürdigkeit des Redners besonders wichtig ist.
  • Dialektischer Fünfsatz
    In wenigen Sätzen den Standpunkt klarmachen und auf Angriffe reagieren.
  • Pro-und-Kontra-Redeformat
    Geeignet für kontrovers diskutierten Themen.
  • Drei-Punkte-Formel
    Ein schneller Weg, der Rede eine Struktur zu geben.
  • Fünf-Punkte-Gliederung
    Die klassische Redestruktur nimmt das Publikum Schritt für Schritt mit. Sie wird häufig für Überzeugungsvorträge verwendet, sie ist allerdings auch für Sachvorträge und Gelegenheitsreden einsetzbar.
  • AIDA-Redeformel
    Diese Redestruktur lernt von der Werbung.
  • Redeformel Gestern, Heute, Morgen
    Kurz und gut.
  • Problemlösungsformat
    Das Redeformat, wenn verschiedene Lösungen zur Auswahl stehen.
  • 5-Finger-Redestruktur.
    Jeder Finger steht für einen Schritt und ist besonders leicht zu erlernen und einzusetzen.
  • KaNo-Format
    Die fortgeschrittene Redeformel, die selbst bei heiklen Themen zum angestrebten Ziel führt. Mit diesem Redeaufbau lassen sich möglicherweise beim Publikum vorhandene Zweifel und Widerstände auflösen.

 

Jede Struktur hat ihre Eigenarten, Vor- und Nachteile. Wählen Sie die geeignetste Redeformel und passen Sie diese an Ihre Bedürfnisse, Ziele und Ihr Publikum an. Denken Sie daran, Redestrukturen sollen Ihnen helfen, sie dürfen sie verändern, weil sie sonst einengend wirken können. Weitere wirksame Redestrukturen lernen Sie beispielsweise in den Kursen Rhetorik & Präsentation I bis IV kennen.

 

 

 

Typischer Fehler bei der Redevorbereitung

 

Sehr oft wird sofort mit PowerPoint™ und Co. gestartet. Schnell rein mit den sofort greifbaren Elementen. So ist schon in kurzer Zeit eine Menge Material zusammengetragen. Doch, selbst wenn diese Elemente für sich eine gute Sache sind; die besten Strategien werden Sie so kaum wählen. Also machen Sie zuerst einen Schlachtplan, den Sie in eine Struktur bringen. Erst relativ spät solltest du mit der Umsetzung in PowerPoint beginnen. Werkzeuge sollen die Arbeit erleichtern und nicht einengen. Also; ein Schritt nach dem anderen.

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?

Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

 

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  • Stimme, Körpersprache und Präsenz

  • Lampenfieber und Auftrittssicherheit

  • kritische Fragen und Einwände

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Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.

Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.

Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.

 

 

 

Wenn ein konkreter Auftritt bevorsteht

 

Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.

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Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.

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Probelauf und professionelles Feedback

 

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Antworten auf häufige Fragen

Welche Redeformate gibt es?

Es gibt verschiedene Redeformate, die für verschiedene Zwecke und Zuhörerschaften geeignet sind. Hier sind einige der häufigsten Redeformate:

1. Informative Rede: Eine informative Rede ist darauf ausgelegt, dem Publikum neue Informationen zu vermitteln oder ihm Fakten und Hintergrundwissen zu einem bestimmten Thema zu vermitteln.
2. Persuasive Rede: Eine persuasive Rede ist darauf ausgelegt, das Publikum zu überzeugen, eine bestimmte Meinung oder Handlung zu unterstützen.
3. Begrüßungsrede: Eine Begrüßungsrede ist eine kurze Rede, die am Anfang einer Veranstaltung gehalten wird, um das Publikum zu begrüßen und das Thema oder den Zweck der Veranstaltung vorzustellen.
4. Abschlussrede: Eine Abschlussrede ist eine Rede, die am Ende einer Veranstaltung gehalten wird, um das Publikum zu verabschieden und die wichtigsten Punkte der Veranstaltung zusammenzufassen.
5. Trauerrede: Eine Trauerrede ist eine Rede, die anlässlich eines Todes oder eines anderen traurigen Ereignisses gehalten wird, um Trost zu spenden und Erinnerungen an den Verstorbenen zu teilen.
6. Ehrungsrede: Eine Ehrungsrede ist eine Rede, die gehalten wird, um jemanden zu ehren oder zu würdigen, zum Beispiel während einer Zeremonie zur Verleihung einer Auszeichnung.
Es gibt noch viele andere Redeformate, die für verschiedene Anlässe und Zwecke geeignet sind.

P.S.

 

Wie strukturieren Sie Ihre Redebeiträge? Kennen Sie weitere Redestrukturen, wie entscheiden Sie welche zum Einsatz kommt und worauf achten Sie?

Artikel

Gestern-Heute-Morgen-Redeformel: Einfach und gut für Stegreifreden, Reden und Präsentationen

Eine der leichtesten Möglichkeiten, einer Rede Struktur zu geben, ist die Redeformel Gestern – Heute – Morgen. Der einfache Aufbau eignet sich außerdem sehr gut für spontane Redegelegenheiten.

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Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.

Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Juni 2014
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #747112
K: CNB
Ü:

Humor in heiklen Situationen, wie Krisen: Nicht immer eine gute Idee!

Humor in heiklen Situationen, wie Krisen

Humor, ist nicht immer eine gute Idee!
Glossar Rhetorik und Kommunikation: Humor in Krisen

Nicht jeder findet das lustig!

 

Vorsicht bei Humor in Krisen. Etwas Humor kann das Eis brechen, doch auch das muss nicht hilfreich sein.

 

 

 

Überblick

 

Humor in Krisen

 

Zwei Kannibalen essen einen Clown, sagt der eine : „Schmeckt irgendwie komisch.“

 

Vorsicht bei Humor während Krisen. So wichtig es ist selbst auch in Krisen den Humor zu behalten, so gefährlich sind Missverständnisse durch Humor. Das Publikum deutet ihn leicht als negativ. Besonders allergisch reagieren viele Menschen, wenn sie sich und ihre Bedürfnisse nicht ernst genommen fühlen.

Video

https://youtu.be/ZjY1NpBEnL0

Wie wirkst du in Reden und Präsentationen, was sind deine Potenziale, was lässt sich optimieren?

 

Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
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Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.

Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.

 

 

 

P.S.

 

Wie sehen Sie Humor in Krisensituationen?

Vorsicht, Kommentare!

 

Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.

Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 21. Mai 2004
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #8340
K:
Ü:

Unangenehme Fragen in Interviews: Bridging bzw. Brückentechnik

Unangenehme Fragen in Interviews: Bridging bzw. Brückentechnik

Gezieltes Medientraining: Vorbereiten ist besser als sich nachher ärgern

Interviewkompetenz: Reagieren Sie souverän auf kritische Bemerkungen

Bridging bzw. Brückentechnik

 

Was tun bei unangenehmen Fragen in Interviews? Eine Technik in solchen Fällen ist das Bridging, die Brückentechnik

Interviewfragen

 

Es gibt keine dummen Fragen, wohl aber dumme Antworten.

Video

Auf unangenehme Fragen in Medieninterviews reagieren, mit Bridging & Co. - 7 Techniken

Erst, bei Start des Videos wird eine Verbindung zu YouTube™ hergestellt. Dann gelten die Datenschutzerklärungen von Google. Mehr bei den Hinweisen zum Datenschutz.

Unangenehme Fragen in Interviews

 

Nicht jede Frage in Interviews macht Freude. Bei unangenehmen Fragen in Interviews hilft die Technik des Bridging, die Brückentechnik, zum Überbrücken.

 

 

 

Vorbereitung

 

Grundsätzlich gilt: Ihre Botschaft sollte so einfach wie möglich formuliert sein, präzise und kraftvoll! Jede Botschaft sollte mit überzeugenden Beweisen untermauert werden. Die Botschaft muss so stabil sein, dass sie auch Einwänden von Kritikern standhält.

Deswegen ist es so wichtig, sich bei der Vorbereitung alle möglichen Fragen und Einwände anzuschauen und Reaktionen darauf vorzubereiten. Am besten so, dass sie selbst schon möglichen Einwänden zuvorkommen. Doch selbst bei guter Vorbereitung kann es anders kommen, als geplant.

 

 

 

Bridging

 

Haben Sie im Interview einer kritischen Frage faktisch nichts entgegenzusetzen, dann können Sie beispielsweise die Technik des Bridging anwenden.

So funktioniert sie: Gehen Sie kurz auf die Äußerungen von Journalisten ein, wenn sie faktisch richtig sind. Sie geben ihnen ganz kurz recht, packen eine Portion Empathie dazu. Und leiten schnellstens über zu einem Thema, das zu Ihrer Botschaft passt.

Achten Sie darauf, bei der Überleitung das Wort „und“ anstatt „aber“ zu verwenden. Ein „aber“ wirkt schnell selbstgerecht. Profis lernen im Medientraining mit mir entsprechende Handgriffe, die sich so einsetzen lassen, dass es passt.

 

 

Aber…

 

Und, weil oft gefragt wird, ob Journalisten den Trick nicht kennen: Ja, erfahrene Journalisten werden je nach Kontext bestrebt sein, dem auf den Grund zu gehen. Doch, weil das Publikum meist wenig Interesse an Wiederholungen hat, funktioniert das Bridging in den meisten Fällen, ohne aufzulaufen. Je cleverer und eleganter die Anknüpfung, desto besser.

 

Unterstützung für deinen Medienauftritt

 

Ein Interview, ein Statement oder ein anderer Medienauftritt kann weitreichende Wirkung haben. Eine gute Vorbereitung hilft dir, deine Botschaften zu schärfen, auch auf kritische Fragen klar zu antworten und vor Kamera oder Mikrofon präsent zu bleiben.

Ich unterstütze dich individuell bei der Vorbereitung deines konkreten Medienauftritts. Wir können mögliche Fragen und kritische Situationen durchspielen, Antworten präzisieren und den Auftritt realitätsnah simulieren.

Besonders wertvoll ist ein Probelauf mit professionellem Feedback. So erfährst du vor dem tatsächlichen Auftritt, wie deine Botschaften wirken, wo Missverständnisse entstehen können und welche Veränderungen deine Wirkung stärken.

Je nach Anlass können wir beispielsweise arbeiten an:

  • Kernbotschaften und Formulierungen
  • Interviews und kritischen Fragen
  • schwierigen oder überraschenden Nachfragen
  • kurzen Statements und O-Tönen
  • Stimme, Körpersprache und Kamerapräsenz
  • Umgang mit Anspannung und Auftrittsdruck
  • realitätsnahen Interviewsimulationen

Die Vorbereitung erfolgt individuell 1:1 in Berlin oder online. Umfang und Intensität richten sich nach Bedeutung, Ausgangssituation und Anforderungen des Medienauftritts.

→ Medienauftritt individuell vorbereiten

→ Honorare und Konditionen

 

Bei Lampenfieber

Starke Anspannung kann den Zugang zu Fähigkeiten erschweren, die dir sonst selbstverständlich zur Verfügung stehen. Wenn Lampenfieber bei deinem Medienauftritt eine größere Rolle spielt, können wir diesen Aspekt gezielt in die Vorbereitung einbeziehen.

→ Unterstützung bei Lampenfieber

 

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Autor: Karsten Noack 
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2009
Überarbeitung: 1. Juli 2020
AN: #4335

Erfolgreich pitchen: 12 Fehler, die Unternehmer machen, wenn sie sich an Investoren wenden

12 Fehler, die Unternehmer machen, wenn sie sich an Investoren wenden

Erfolgreich pitchen: Bereiten Sie sich gut vor, nutzen Sie die Chance
Bausteine Präsentation

Fehler, die Unternehmer machen, wenn sie sich an Investoren wenden

 

In diesem Beitrag geht es um die häufigsten Fehler, die Unternehmer machen, wenn sie sich an Investoren wenden.

Wenn Unternehmer sich an Investoren wenden

 

So weit, so gut. Ihre harte Arbeit und Ihr Engagement haben sich gelohnt, und Sie sind bereit, Ihr Start-up zu gründen oder sich als gestandene Unternehmerpersönlichkeit an ein herausforderndes Projekt zu machen. Zuvor brauchen Sie jedoch noch Investoren, die bereit sind, eine Anschubfinanzierung in Ihr neues Unternehmen zu stecken.

Bei der Suche nach Investoren haben Sie nur eine Chance, einen guten ersten Eindruck bei einem potenziellen Investoren zu hinterlassen. Bereiten Sie sich also mit einem Elevator Pitch vor, der Ihr Unternehmen in der Länge einer Fahrstuhlfahrt kurz und bündig beschreibt.

Sobald Sie das entscheidende erste Treffen mit einer Gruppe von Geschäftsinvestoren hinter sich gebracht haben, üben Sie Ihre Präsentation, damit Sie überzeugend, sicher und professionell wirken. Eine schlechte Präsentation führt dazu, dass die Investoren nach der Türklinke greifen, nicht nach dem Scheckbuch.

 

 

 

12 häufige Fehler, die Unternehmer machen, wenn sie sich an Investoren wenden

 

Seien wir ehrlich, so ein Pitch hat es in sich, schließlich geht er ja Konsequenzen. Und wenn Sie vor einem Publikum präsentieren, das schon unzählige solcher Präsentationen gesehen hat, ist es umso schwierig, einen guten Eindruck zu hinterlassen. Ihre Vorbereitung wird den Unterschied machen, ob Sie mit leeren Händen  nach Hause gehen, eine Zusage bekommen oder zumindest weiterhin im Spiel sind.

Wenn Sie die häufigsten Fehler vermeiden, sind Sie auf dem besten Weg, Ihr Publikum zu beeindrucken. Hier sind 12 häufige Fehler, die Unternehmer bei der Präsentation vor Investoren machen, und wie man sie korrigieren kann.

 

 

 

1. Keine Struktur für und Kontrolle über das Treffen

 

Investoren haben nicht den ganzen Tag Zeit, um sich Ihre Präsentation anzuhören. Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie maximal 30 Minuten Zeit bekommen, um Ihr Angebot zu präsentieren. Achten Sie auf die Uhr und verwenden Sie nicht zu viel Zeit auf Einführungen und Smalltalk. Vergewissern Sie sich, wie viel Zeit Sie für Ihre Präsentation eingeplant haben, und bleiben Sie im Zeitplan. Sie sollten sich auf die wichtigsten Punkte Ihrer Präsentation konzentrieren und danach Zeit für Diskussionen und Fragen einplanen.

 

 

 

2. Zu viele Details, keine Executive Summary vorbereitet

 

Die meisten Investoren haben keine Zeit, einen 100-seitigen Geschäftsplan zu lesen, um mehr über Ihr Unternehmen zu erfahren. Nehmen Sie sich etwas Zeit, um eine kurze Zusammenfassung und eine Präsentation mit PowerPoint & Co. zusammenzustellen, die unter anderem folgende Punkte enthält

  • Das Problem, das Ihr Unternehmen lösen wird
  • Der Zielmarkt
  • Die Marktgröße
  • Die Kosten für die Kundengewinnung
  • Die voraussichtlichen Einnahmen und Ausgaben
  • Die Ausstiegsstrategie
  • Unkenntnis des Publikums

 

Eine Überfrachtung mit Informationen ist nicht gut für Sie. Einer der größten Fehler, den Sie bei einer Präsentation machen können, ist, Ihr Publikum mit Informationen zu überhäufen. Sobald Sie Ihre Botschaft auf den Punkt gebracht haben, solltest du darauf achten, dass Ihre Folien visuell ansprechend sind. Diagramme und Datenvisualisierungen helfen Ihnen, Ihre Geschichte zu untermauern und Ihre Finanzprognosen zu vermitteln, ohne jemanden zu langweilen.

 

 

 

3. Fehlende Abstimmung auf die Investoren

 

Um Investoren zu finden, braucht es Ausdauer und ein bisschen Glück. Wenn Sie einen Investor finden, machen Sie frühzeitige Ihre Hausaufgaben. Machen Sie sich vor dem ersten Treffen ein Bild. Eine schnelle Online-Recherche ist ein guter Anfang.

Beantworten Sie die folgenden Fragen:

  • Um was für einen Investor handelt es sich?
  • Gehört er zu einem Netzwerk?
  • Was ist dessen Hintergrund?
  • Investiert dieser Investor in Ihrem Wirtschaftszweig?
  • Welche Unternehmensinvestitionen hat der Investor in der Vergangenheit getätigt?
  • Wie erfolgreich waren die Projekte des Investors bisher?
  • Wie viel Geld investieren sie?
  • Was bietet der Investor neben Geldmitteln?

 

 

 

4. Der eigentliche Pitch wird nicht gehalten

 

Allzu oft verbringen Unternehmer mehr Zeit damit, darüber zu sprechen, was ihr Produkt oder ihre Dienstleistung leistet, als darüber, wozu es gebraucht wird. Erzählen Sie eine fesselnde Geschichte, die das Problem anspricht, das Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung lösen soll, und stellen Sie, wenn möglich, einen Bezug zu Ihrem Publikum her.

Wenn Sie nicht klar darlegen können, wie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung ein Problem löst, werden Sie anschließend wahrscheinlich ohne ein Finanzierungsangebot dastehen.

 

 

 

5. Unkenntnis der Konkurrenz

 

Unternehmer versäumen es oft, bei ihrer Präsentation auf die Konkurrenz einzugehen, was den Investoren nur zeigt, dass sie ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Wahrscheinlich wissen die Investoren, mit denen Sie sich treffen, bereits, welche Konkurrenzprodukte oder -dienstleistungen es gibt.

Und was den Wettbewerb angeht: Jeder hat Konkurrenz, und wenn Sie etwas anderes behaupten, klingen Sie naiv. Wettbewerb gibt es überall, ob Sie ihn nun sehen oder nicht. Sie müssen in der Lage sein zu beweisen, dass Sie das berücksichtigt haben, und sich als das beste Team für die Aufgabe positionieren.

 

 

 

6. Unrealistische Erwartungen

 

Mit unrealistischen Erwarteung schießen Sie sich sehr schnell aus dem Rennen. Sie müssen unrealistische Prognosen und Annahmen vermeiden, die Sie nicht rechtfertigen können. Investoren wollen Ausagen hören, denen sie vertrauen können, und keine Schätzungen.

 

 

 

7. Kein Muster oder Prototyp, keine Demo

 

Halten Sie einen funktionierenden Prototyp Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung bereit, um ihn den Investoren zu zeigen. Wenn es sich einrichten lässt, solltest du ein paar Minuten früher zum Treffen kommen, um sich einzurichten und sicherzustellen, dass Ihre Demo funktioniert.

Wenn es während Ihrer Präsentation nicht funktioniert, verschwenden Sie keine Zeit damit, es zu reparieren. Bringen Sie außerdem Sicherungskopien Ihrer Präsentation auf Papier mit, für den Fall, dass Ihre Bildschirmpräsentation ausfällt.

 

 

 

8. Fehlende Ausstiegsstrategie

 

Investoren wollen wissen, wie ihr Geld investiert wird und wie sie letztendlich Geld verdienen, indem sie in Ihr Start-up oder ein anderes Vorhaben investieren.

Bereiten Sie sich darauf vor, zu erörtern, wie viel bereits investiert wurde und von wem, wie hoch die Eigentumsanteile sind und wie hoch die geplante Verbrennungsrate ist, also die Rate, mit der Sie mehr Geld ausgeben, als Sie einnehmen. Das ist wichtig, damit die Investoren wissen, wie viel Geld Sie benötigen, um die nächste Stufe zu erreichen, und wie sie ihre Investition zurückerhalten werden.

 

 

 

9. Überstürzte Fragen zur Bewertung und …

 

Wenn Ihr Unternehmen neu ist und bisher keine oder nur wenige Kunden hat, ist es schwierig, anfangs über die Bewertung zu sprechen. Am besten warten Sie, bis ein Investor diese Frage stellt.

 

 

 

10. Keine Zeit für Fragen eingeplant

 

Achten Sie darauf, dass Sie nach Ihrer Präsentation Zeit für Fragen und Antworten einplanen. Stellen Sie sich auf schwierige Fragen ein und bereiten Sie sich darauf vor, klare und präzise Antworten zu geben.

Fragen Sie sich selbst, was nachgefrag werden könnte. Investoren wollen nicht hören, dass Sie sich mit einer Antwort zurückmelden. Das zeugt von mangelnder Vorbereitung Ihrerseits und führt dazu, dass die Investoren an Ihnen und Ihrem Angebot zwifeln..

Sie haben eine Frage gessellt bekommen? Nehmen Sie sich die Zeit, über jede Frage nachzudenken, ohne sich in eine Antwort zu stürzen. Haben Sie Ihren Pitch mit professsioneller Hilfe vorbereitet wird es Ihnen leicht fallen jede Frage als Chance zu sehen, die Sie souverän nutzen. Für die Beantwortung von Fragen gibt es geeignete Antwortstrukturen, die sich bewährt haben.

 

 

 

11. Fehlende Vorbereitung der Darbietung

 

Die Erstellung der Präsentationsfolien bekommt oft einige Aufmersakmeit.In die Qualität der Darbietung wird selten ausreichend investiert. Das hat seinen Preis, denn auch, wenn Investoren investieren, bleibt der erste Eindruck hinter den Möglichkeiten zurück. Erst, wenn Sie und Ihr Angebot überzeugen, schöpfen Sie die Möglichkeiten aus. Die meisten Menschen sind sich nicht bewusst, wie Sie in Gesprächen und Präsentationen wirken. Gewohnheiten, insbesondere bei der Körpersprache, mischen sich ein. Viele Menschen sind sich nicht einmal bewusst, dass sie ungewollt Zweifel erzeugen und so sich und ihrem Anliegen schaden.

Wenn Sie gut vorbereitet sind, werden Sie Fragen und Einwänden zuvorkommen und Kritik gelassen als Chance nutzen. Ihre Fähigkeit, spontan zu denken und intelligente Antworten zu geben, wird Sie selbst schwierige Fragen meistern lassen.

 

 

 

12. Fehlende Nachbereitung nach dem Pitch

 

Verlassen Sie das Treffen nie, ohne zu wissen, was die nächsten Schritte im Prozess sind. Erwarten Sie jedoch keine sofortige Rückmeldung. Es kann ein paar Tage dauern, bis die Investoren verarbeitet haben, was Sie ihnen präsentiert haben.

Auch wenn es beängstigend sein kann, nach Feedback zu fragen, solltest du dies zu Ihrem Vorteil nutzen. Wenn die Präsentation gut gelaufen ist, finden Sie heraus, welche zusätzlichen Materialien gewünscht wird. Wenn nicht, lernen Sie aus Ihren Fehlern und machen Sie weiter.

Irgendwann werden Sie als Unternehmer vor einer Gruppe von Investoren eine Präsentation halten müssen, um Kapital für Ihr Unternehmen zu beschaffen. Es braucht Übung, um die Kunst zu pitchen zu beherrschen, also beginnen Sie mit der Vorbereitung, bevor Sie die Grundlagen für die Suche nach Investoren legen. Je nach Form der Beteiligung hat der Aufbau von Beziehungen großen oder sogar wesentliche Bedeutung.

 

 

 

Fazit

 

Wenn Sie sich die Zeit für die Vorbereitung nehmen und die oben beschriebenen Schritte befolgen, können Sie die häufigsten Fehler vermeiden, die Unternehmer bei der Präsentation vor Investoren machen. Denken Sie daran, Ihr Ruf steht auf dem Spiel oder positiv formuliert: Nutezn Sie die Gelegenheit, um den gewünschten Eindruck zu hinterlassen. Selbst, wenn es nicht zur Finanzierung kommt, … Die Welt ist klein!

Wie wirkst du – und was würde den größten Unterschied machen?

 

Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?

Welche Botschaften kommen klar an?

Wo entsteht Präsenz?

Wo verliert die Wirkung an Kraft?

Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?

Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.

Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.

Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,

  • was bereits gut funktioniert,
  • wie deine Botschaft beim Publikum ankommt,
  • wo Potenzial für mehr Klarheit und Wirkung liegt,
  • welche Veränderungen besonders lohnend sind
  • und wie du deinen Auftritt konkret weiterentwickeln kannst.

Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.

Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.

Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.

Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.

→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen

 

 

Unterstützung

 

Sie stehen im Wettbewerb und wollen die Gelegenheit nutzen und überzeugen? Bei der Vorbereitung Ihrer Präsentationen helfe ich Ihnen. Selbst erfahrene Pitch-Präsentatoren profitieren davon. Den Umfang bestimmen Sie.

 

 

 

1. Formen der Unterstützung

 

a. Pitch-Vorbereitung

 

Mit Erfahrungen aus Marketing, Psychologie und Kommunikation optimieren wir Ihren Pitch, machen ihn zu etwas besonderem.

 

 

b. Probelauf

 

Zumindest ein Probelauf mit professionellem Feedback solltest du sich und Ihrer Botschaft gönnen. Dann wissen Sie selbst, wie Sie und Ihr Angebot wirken, was Sie tun und was Sie besser lassen sollten, wo es Potenziale gibt. Wieso wollen Sie erst im Anschluss an Ihren echten Auftritt solche Rückmeldungen bekommen? Dann ist es für Korrekturen zu spät.

 

 

c. Begleitung

 

Ich steige mit meinen Erfahrungen auch gerne mit in Ihr Boot. Wenn Sie es wünschen, auch als Begleiter. Gegebenenfalls auch über die Pre-Pitch-Phase hinaus.

 

 

d. Zustandsmanagement

 

Übrigens leiden sehr viele Menschen bei ihren Auftritten vor Publikum unter so intensivem Lampenfieber, dass ihre Leistungen deutlich hinter den Möglichkeiten bleiben. Schade, weil das mit entsprechender Hilfe nicht notwendig ist. Nur, für den Fall…

 

 

e. Visualisierung

 

Mit der professionellen grafischen Aufbereitung durch erfahrene Grafikdesigner:innen wird Ihre Präsentation auch visuell Wirkung entfalten. Sicherheitshalber: Ich bin kein Grafikdesigner:innen und unterstütze sie in meinem Rahmen dabei. Für das Grafikdesign können wir gemeinsam das Briefing erarbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass Spezialisierung eine Menge Vorteile hat.

 

 

 

2. Investition

 

Eine solche professionelle Unterstützung ist eine gute Investition Sie wissen selbst am besten, wo sich der Aufwand im Verhältnis zum erwarteten Nutzen lohnt. Es ist, wie mit jeder Investition.

 

 

 

3. Wie, wann, wo? Berlin und online

 

Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.

 

Der nächste Schritt

 

Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.

Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:

  • worum es geht
  • was du erreichen möchtest
  • bis wann das Thema relevant ist
  • ob du eine Online-Sitzung oder Präsenz in Berlin bevorzugst

Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.

Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.

Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.

Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.

Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.

 

 

 

Gut informiert entscheiden

 

Transparenz ist mir wichtig.

Weitere Informationen findest du hier:

→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
Datenschutz

Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.

→ Kontakt aufnehmen

 

 

 

Kontaktformular

 

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P.S.​

 

Worauf sollten Unternehmer bei Präsentationen vor Investoren achten?

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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2015
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #4934
K:CNB
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