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Was jemand denkt, erkennen wir weniger an den Worten, als vielmehr am Verhalten.
Körpersprache wirkt.
Im Gespräch.
In Präsentationen.
In Meetings.
Vor Publikum.
Vor der Kamera.
Dabei geht es weniger darum, einzelne Gesten wie ein Wörterbuch zu übersetzen.
Ein verschränkter Arm bedeutet keineswegs automatisch Ablehnung.
Ein ausweichender Blick beweist keine Unsicherheit.
Und eine bestimmte Haltung verrät weniger zuverlässig, was ein Mensch denkt.
Körpersprache bekommt ihre Bedeutung im Zusammenspiel von Kontext, Situation, Person und weiteren Signalen.
Trotzdem gibt es Gewohnheiten, die deine Wirkung unnötig schwächen können.
Vor allem dann, wenn sie sich häufig wiederholen oder im Widerspruch zu deiner Botschaft stehen.
Hier sind 15 davon.
Bevor wir auf einzelne Verhaltensweisen schauen, ein wichtiger Grundsatz:
Ein einzelnes körpersprachliches Signal liefert selten eine zuverlässige Interpretation.
Interessant wird das Gesamtbild:
Mimik.
Blick.
Gestik.
Stimme.
Haltung.
Bewegung.
Abstand.
Situation.
Und die Frage, was für diese Person normalerweise typisch ist.
Deshalb geht es in diesem Beitrag weniger darum:
„Diese Geste bedeutet immer …“
Sondern:
„Welche Wirkung könnte dieses Verhalten in dieser Situation erzeugen?“
Blickkontakt hilft, Verbindung herzustellen.
Wenn du dein Gegenüber fast nie ansiehst, kann das je nach Situation als Unsicherheit, Desinteresse oder fehlende Verbindung wahrgenommen werden.
Das bedeutet weniger:
Du musst Menschen anstarren.
Hilfreicher ist natürlicher Blickkontakt mit Unterbrechungen.
Gerade bei Präsentationen kannst du den Blick bewusst im Raum verteilen.
An Schmuck spielen.
Den Kugelschreiber drehen.
Die Brille ständig anfassen.
Finger kneten.
Solche Bewegungen können Aufmerksamkeit von deiner Botschaft wegziehen.
Vor allem dann, wenn sie sich ständig wiederholen.
Deine Hände dürfen sichtbar sein. Sie brauchen weniger Dauerbeschäftigung.
Gestik kann Aussagen lebendiger und verständlicher machen.
Problematisch wird sie, wenn Hände ständig irgendetwas tun, ohne die Botschaft zu unterstützen.
Dann entsteht Bewegung ohne Bedeutung.
Besser:
Gesten dürfen Gedanken sichtbar machen.
Das Gegenteil kann ebenfalls Wirkung kosten.
Wenn Arme und Hände fast vollständig still bleiben, kann ein Auftritt zurückhaltender oder angespannter wirken, als du beabsichtigst.
Natürlich gibt es Menschen mit ruhigerer Gestik.
Das ist vollkommen in Ordnung.
Entscheidend ist:
Passt deine Gestik zu deiner Persönlichkeit, deiner Botschaft und der Situation?
Bewegung kann Präsenz erzeugen.
Ungezieltes Auf-und-ab-Gehen kann dagegen Unruhe vermitteln und Aufmerksamkeit binden.
Gerade bei Präsentationen hilft:
Bewege dich mit einem Grund.
Wechsle beispielsweise die Position bei einem neuen Gedanken oder Abschnitt.
Dann bekommt Bewegung Bedeutung.
Auch völlige Bewegungslosigkeit kann einen Auftritt steif wirken lassen.
Ein stabiler Stand ist wertvoll.
Er bedeutet weniger, dass du dich kaum bewegen darfst.
Sicherheit und Beweglichkeit passen zusammen.
Zusammengesunkene Haltung.
Schultern nach vorn.
Kopf dauerhaft gesenkt.
Solche Haltungen können deine Präsenz reduzieren und zugleich deine Stimme weniger frei tragen lassen.
Es geht weniger um militärische Haltung.
Eher um:
Aufgerichtet, beweglich und gut im eigenen Körper stehen.
Mehr Raum bedeutet weniger automatisch mehr Autorität.
Sehr dominante Gesten, breit beanspruchter Raum oder demonstratives körperliches Überlegenheitsverhalten können je nach Kontext arrogant, aufgesetzt oder einschüchternd wirken.
Präsenz braucht weniger Inszenierung.
Nimm den Raum ein, der zu dir und zur Situation passt.
Du sprichst über etwas Wichtiges und lächelst gleichzeitig nervös.
Du willst Begeisterung vermitteln und dein Gesicht wirkt nahezu unbewegt.
Du hörst einer kritischen Frage zu und rollst mit den Augen.
Solche Widersprüche können die Botschaft schwächen.
Dabei gilt:
Mimik weniger kontrollieren – Botschaft und innere Haltung stärker miteinander verbinden.
Unter Druck spannen Menschen häufig unbewusst Kiefer, Stirn oder Gesichtsmuskeln an.
Das kann einen Auftritt härter oder angespannter wirken lassen.
Eine kurze körperliche Vorbereitung kann helfen:
Atmen.
Kiefer lösen.
Schultern bewegen.
Gesicht lockern.
Nicht für ein künstliches Lächeln.
Für mehr Beweglichkeit.
Lächeln kann Nähe, Offenheit und Wärme vermitteln.
Ein dauerhaftes Lächeln passt jedoch weniger zu jeder Botschaft.
Gerade bei ernsten Themen kann es irritieren.
Eine lebendige Mimik reagiert auf Inhalt und Situation.
Nähe beeinflusst Wirkung.
Wer Menschen sehr nahe kommt, kann Grenzen überschreiten.
Wer unnötig viel Abstand hält, kann distanziert wirken.
Die passende Distanz hängt von Kultur, Beziehung, Situation und persönlichem Empfinden ab.
Respektiere Raum – deinen und den der anderen.
Gesicht berühren.
Haare richten.
Kleidung korrigieren.
Hände am Hals oder Gesicht.
Solche Bewegungen können unter Anspannung häufiger werden.
Sie sind weniger ein eindeutiges „Nervositätssignal“.
Sie können jedoch die Aufmerksamkeit erhöhen, wenn sie ständig auftreten.
Video-Feedback hilft hier besonders gut.
Manche Körpersprachetipps empfehlen:
Spiegle exakt die Haltung.
Setze gezielt diese Geste.
Nimm jene „Power Pose“ ein.
Das kann schnell künstlich wirken.
Natürlich passen Menschen ihre Körpersprache im Kontakt ohnehin teilweise aneinander an.
Das braucht weniger mechanische Nachahmung.
Gute Körpersprache entsteht aus Aufmerksamkeit und echter Verbindung.
Das ist für mich der wichtigste Punkt.
Du sagst:
„Ich bin überzeugt davon.“
und wirkst gleichzeitig, als möchtest du möglichst schnell verschwinden.
Du sagst:
„Ihre Frage ist willkommen.“
und dein Gesicht signalisiert Ungeduld.
Du sagst:
„Wir schaffen das gemeinsam.“
und gehst körperlich auf Distanz.
Menschen registrieren solche Widersprüche häufig.
Dann hilft weniger kosmetische Korrektur.
Interessanter ist:
Was stimmt innerlich noch weniger mit meiner Botschaft überein?
Es gibt weniger die eine perfekte Körpersprache.
Ein guter Ausgangspunkt ist:
stimmig statt einstudiert.
Deine Körpersprache sollte zu deiner Persönlichkeit passen.
Zur Rolle.
Zur Situation.
Zum Publikum.
Und zu dem, was du tatsächlich sagen möchtest.
Dazu gehören häufig:
stabiler, beweglicher Stand
natürlicher Blickkontakt
Gestik, die Gedanken unterstützt
lebendige Mimik
bewusste Bewegung
passende Nähe und Distanz
eine Haltung, die freies Atmen und Sprechen ermöglicht
Selbstwahrnehmung hilft.
Sie reicht bei Körpersprache allerdings oft weniger weit.
Denn du erlebst dich von innen.
Andere sehen dich von außen.
Deshalb ist Video besonders wertvoll.
Nimm eine Präsentation oder Gesprächssituation auf.
Schau zunächst ohne Ton.
Was siehst du?
Wo wirkt etwas ruhig?
Wo unruhig?
Was unterstützt deine Botschaft?
Was zieht Aufmerksamkeit ab?
Dann schaue mit Ton.
Wie gut passen Inhalt und nonverbale Wirkung zusammen?
Genau daraus entstehen konkrete Ansatzpunkte.
Rund um Körpersprache kursieren viele einfache Regeln.
Verschränkte Arme = Ablehnung.
Blick nach rechts = Lüge.
Berühren der Nase = Täuschung.
Breiter Stand = Macht.
Solche Übersetzungen sind in dieser Form wenig belastbar.
Körpersprache ist kontextabhängig.
Menschen unterscheiden sich.
Und viele Bewegungen haben zahlreiche mögliche Ursachen.
Ein Signal ist ein Hinweis. Kein Beweis.
Das gilt besonders dort, wo aus Körpersprache Absichten, Charakter oder Wahrheit abgeleitet werden sollen.
Manchmal reicht schon ein gutes Video und etwas Aufmerksamkeit.
Bei wichtigen Auftritten kann professionelles Feedback deutlich mehr sichtbar machen.
Wie wirkst du?
Was trägt bereits?
Welche Gewohnheiten lenken ab?
Welche kleinen Veränderungen verbessern Präsenz und Verständlichkeit?
Dabei geht es weniger darum, eine fremde Körpersprache zu lernen.
Es geht darum, deine eigene Wirkung klarer und stimmiger werden zu lassen.
→ Persönliche Wirkung, Ausstrahlung und Präsenz
Wenn ein wichtiger Vortrag oder eine Präsentation bevorsteht, lässt sich Körpersprache direkt im realen Kontext trainieren.
Stand.
Blickkontakt.
Gestik.
Bewegung.
Stimme.
Umgang mit Raum und Publikum.
→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen
Dein Publikum braucht weniger die perfekte Geste.
Es braucht Zugang zu dir und deiner Botschaft.
Wenn du jede Handbewegung kontrollieren möchtest, verlierst du möglicherweise genau das, worum es geht:
Kontakt.
Gute Körpersprache ist weniger eine Choreografie.
Sie ist die sichtbare Seite einer klaren, präsenten Kommunikation.
Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?
Welche Botschaften kommen klar an?
Wo entsteht Präsenz?
Wo verliert die Wirkung an Kraft?
Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?
Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.
Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.
Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,
Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.
Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.
Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.
Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?
Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.
Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:
Ziel und Kernbotschaft
Struktur und Dramaturgie
Argumentation und Storytelling
Sprache und Formulierungen
Folien und Visualisierung
Stimme, Körpersprache und Präsenz
Lampenfieber und Auftrittssicherheit
kritische Fragen und Einwände
einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback
Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.
Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.
Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.
Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.
→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen
Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.
→ Executive Präsentationsvorbereitung
Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?
Ein Probelauf macht genau das sichtbar.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Zu diesen Verhaltensweisen, die als negative Körpersprache betrachtet werden, gehören: eine schlechte Haltung, unsicher Stand, Vermeiden von Blickkontakt, Schaffen von Barrieren, unangemessene Abstände zu anderen Personen, Schwitzen, Stirnrunzeln und der übermäßige Gebrauch von Geste, Inkongruenz.
Beispiele für positive Körpersprache:
Mehr im Beitrag So beruhigt gute Körpersprache, so schadet Ihnen Körpersprache
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 2. Januar 2002
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #656443
Ü:
K:
Wie gut und schnell durchschaust du andere Menschen? Es hat zahlreiche Vorteile, Menschen gut einzuschätzen. Hier erfährst du, wie du deine Menschenkenntnis trainieren kannst.
Als Menschenkenntnis wird die Fähigkeit bezeichnet, das Verhalten oder den Charakter von Menschen aufgrund eines ersten Eindrucks richtig einzuschätzen, ihre Denkweise zu beurteilen und ihr Verhalten vorherzusagen. Lebenserfahrung, Intuition, Intelligenz und Wissen sind die entscheidenden Faktoren, die zu dieser Fähigkeit beitragen.
Es ist wichtig, die menschliche Natur zu verstehen, denn das Wissen über die menschliche Natur kann uns helfen, bessere Entscheidungen zu treffen. Die menschliche Natur zu verstehen, ist auch der entscheidende Schlüssel zu einer guten Kommunikation.
Der Hauptunterschied liegt in der Neutralität des Ansatzes: Beobachten ist ein neutraler, objektiver Prozess der Informationssammlung, während Beurteilen ein nachfolgender Schritt ist, in dem diese Informationen bewertet und interpretiert werden. Die Beobachtung liefert die Grundlage für die Bewertung, indem sie die erforderlichen Informationen bereitstellt, auf die sich die Bewertung stützen kann.
Menschenkenntnis ist ein Fach,
in dem wir täglich unterrichtet werden.
Als Menschenkenntnis wird die Fähigkeit bezeichnet, das Verhalten oder den Charakter von Menschen aufgrund eines ersten Eindrucks richtig einzuschätzen, zu erkennen und zu beurteilen, und vorherzusagen, wie sie denken und wie sie handeln werden.
Entscheidende Faktoren für Menschenkenntnis sind Lebenserfahrung, Intuition, Intelligenz, Herzensbildung und Weisheit. Menschenkenntnis ist nicht angeboren, sondern kann im Umgang mit Menschen und durch Erfahrung mit vielen unterschiedlichen Menschen entwickelt werden. Erfahrungen sind eine wesentliche Quelle und doch sind sie keine Garantie für die Qualität der Menschenkenntnis. Es kommt auf die konstruktive Auswertung und Ableitung von Folgerungen an.
Die Qualität der Einschätzung von Menschen, ihren Wahrnehmungs-, Denk- und Verhaltensmustern hat einige Vorteile. Auf der Basis besserer Einschätzungen lassen sich auch bessere Entscheidungen treffen. Die kommen beispielsweise der privaten und professionellen Kommunikation zugute. So können wir besser auf uns acht geben und auch andere Menschen besser unterstützen. Wie so oft kann diese Fähigkeit missbraucht werden, um andere Menschen zu benachteiligen und einen einseitigen Vorteil für sich zu erreichen.
Mit der Menschenkenntnis ist es wie mit dem Autofahren, die meisten Menschen meinen darin besser zu sein als ihre Mitmenschen. Die Ursache dafür; unsere Filter und typischen Denkmuster, wie dem Bestätigungsfehler und den Attributionsfehler.
Mit diesen Empfehlungen verbessern Sie Ihre Menschenkenntnis:
1. Vorsicht vor zu schnellen Urteilen
2. Selbstreflexion. Kennen Sie sich selbst.
3. Lernen Sie, die Körpersprache zu lesen
4. Vorsicht vor Äußerlichkeiten.
5. Zwischentöne
6. Neutralität
7. Sympathie lenkt ab
8. Rapport
9. Ursachenforschung bei Aversion
10. Trigger
11. Haloeffekt
12. Menschen gehören nicht in Schubläden
13. Wir sind Individuen
14. Motive und Werte
15. Die projektive Täuschung
16. Hintergrundrecherchen
17. Besondere Aufmerksamkeit erfordern Narzissten
18. Lernen Sie sprachlich zwischen den Zeilen zu lesen
19. Nähe macht blinder
20. Attributionsfehler
21. Bestätigungsfehler
22. Kennen Sie typische Wahrnehmungs- und Denkfehler
23. Kulturelle Unterschiede
24. Trainieren Sie Ihre Menschenkenntnis
Menschenkenntnis unterliegt vielen Einflüssen und Irrtümern. Beurteile fremde Menschen nicht zu rasch. Nimm dir Zeit zum Kennenlernen und Beobachten, erst dann kannst du deine Menschenkenntnis individuell und fundiert einsetzen.
Was ist der Unterschied zwischen Beobachten und Bewerten?
Der Unterschied zwischen „Beobachten“ und „Bewerten“ liegt in der Art und Weise, wie wir Informationen aufnehmen und verarbeiten.
Jeder von uns sieht das in anderen Menschen, was er selbst im Herzen trägt.
Ralph Waldo Emerson
Wer sich selbst nicht richtig kennt und einschätzen kann, wird auch andere falsch einschätzen. Nicht nur Selbstüberschätzung steht der Entwicklung von Menschenkenntnis im Wege.
Auch wenn wir es nicht wollen, sind wir anderen Menschen gegenüber nicht wirklich objektiv. Wir betrachten die Welt vor dem Hintergrund unserer Erfahrungen, Sehnsüchte und Ängste. Deshalb ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass wir alle persönliche blinde Flecken haben. Sie beeinflussen unser Wahrnehmen, Denken und Handeln. Um andere besser einschätzen zu können, ist es wichtig, sich selbst zu kennen. Erkunde deine Eigenheiten, um zu verstehen, wie du tickst und inwiefern deine Denk- und Verhaltensweisen vielleicht anders sind als die deiner Mitmenschen.
Einige hilfreiche Fragen:
Schärfe deine Sinne. Beachte in Gesprächen aufmerksam die unbewussten Signale von Mimik, Gestik und Körperhaltung. Welche Körpersprache zeigen welche Personen in welchem Kontext?
Achtung:
Betrachte die Beobachtungen als Hinweise, nicht als absolute Wahrheiten. Hellsehen ist, wenn überhaupt, nur wenigen Menschen gegeben.
Egal wie groß meine Uhr ist, ich habe trotzdem nicht mehr Zeit. Bestimmte Accessoires haben jedoch einen Einfluss darauf, wie Menschen wahrgenommen werden. Das muss nicht unbedingt die teure Uhr sein.
Wir lassen uns von Äußerlichkeiten beeinflussen, das ist vielfach belegt, auch wenn viele Menschen behaupten, sich davon nicht beeinflussen zu lassen. Die Wahl der Kleidung, des Haarschnitts und anderer Äußerlichkeiten geben Auskunft über Menschen. Soweit sie selbst entscheiden konnten, sind sie Ausdruck persönlicher Entscheidungen. Aber ….
In vielen Situationen ist beispielsweise die Bereitschaft größer, Männern in Anzügen und Frauen in entsprechenden Hosenanzügen oder Kostümen einen Führungsanspruch zuzuschreiben und sie als kompetenter einzuschätzen. Bezüglich des Aussehens ist zum Beispiel auch der Warren-Harding-Effekt zu erwähnen.
Widerstehe der Versuchung, Äußerlichkeiten ungeprüft zu interpretieren und als Charaktereigenschaften auf andere Menschen zu übertragen. Allzu oft wird von äußeren Merkmalen auf das Innere der Person geschlossen.
Typische Rückschlüsse sind
Selbst aufgeklärte Menschen tragen diese Klischees in sich und entsprechende Aufmerksamkeit ist erforderlich, um diesem Unfug keinen Raum zu gewähren.
Lerne, Zwischentöne herauszuhören: worauf weisen Stimme und Sprechweise hin? Achte in Gesprächen nichtnur darauf, was, sondern auch wie etwas gesagt wird. So erfährst du mehr über die Sichtweise und damit über den Charakter anderer Menschen.
Vorurteile fließen mehr oder weniger bewusst in die Beurteilung anderer Menschen ein. Mache dich möglichst frei von Vorurteilen, indem du noch unbekannten Menschen zunächst neutral begegnest.
Häufige Vorurteile:
Es lohnt sich eigene Vorurteile hinterfragen, ja überhaupt erst einmal zu registrieren, dass jeder Mensch solche mit sich führt. Unbewusst beurteilen wir bestimmte Menschen- oder Altersgruppen oft kritischer als andere. Umso wichtiger ist es, darüber zu reflektieren.
Was ist Weisheit? Die Menschen kennen.
Was ist Menschenkenntnis? Die Menschen lieben.
Konfuzius
Eine gesunde Portion Wohlwollen macht es leichter offen für Menschen zubleiben und auch die Potenziale zu sehen.
Und, wenn ich schon beim Zitieren bin:
Ich halte es nicht für das größte Glück, einen Menschen ganz enträtselt zu haben, ein größeres noch ist, bei dem, den wir lieben, immer neue Tiefen zu entdecken, die uns immer mehr die Unergründlichkeit seiner Natur nach ihrer göttlichen Seite hin offenbaren.
Christian Morgenstern
Achte besonders darauf, wenn du jemanden sympathisch findest, weil du dann Gefahr läufst, durch einen entsprechenden Filter zu sehen. Diese rosarote Brille lässt alles noch freundlicher und sympathischer erscheinen. Wenn du Menschen besonders sympathisch findest, neigst du wahrscheinlich dazu, ihnen viele positive Eigenschaften zuzuschreiben. Der positive Eindruck überstrahlt dann oft alle anderen, wir sind auf einem Auge blind. Wir neigen zu der Annahme, dass Menschen, die sympathisch wirken, auch loyaler und ehrlicher sind, auch wenn es dafür keine ernsthaften Hinweise gibt.
Wenn dir eine Person ähnlich scheint, du also glaubst, viele Gemeinsamkeiten mit ihr zu haben, dann ist sie dir noch sympathischer und deine Manipulationsanfälligkeit nimmt deutlich zu. Nicht nur Betrüger machen sich diese Mechanismen zunutze, indem sie zum Beispiel dein Verhalten spiegeln. Es gibt viele Techniken, die dazu dienen, den Rapport zu fördern, im Guten wie im Schlechten.
Unsympathische Personen erscheinen uns insgesamt negativer. Wenn du jemanden unsympathisch findest, kannst du die Person und deine persönlichen Reaktionen genau untersuchen, um herauszufinden, warum du so empfindest. So lernst du auch eine Menge über dich selbst.
Menschenkenntnis macht den Verständigen ebenso nachsichtig als bescheiden.
Fanny Lewald
Der Kontext beeinflusst die Wahrnehmung, das Denken und das Verhalten von Menschen. Das gilt für uns ebenso wie für andere Menschen. Es mischen sich Erwartungen und viele andere Faktoren ein, die Einfluss auf Ihre Menschenkenntnis nehmen können. Auch vermeintliche Kleinigkeiten können intensive emotionale Reaktionen hervorrufen, die mit der Person nichts oder nur sehr wenig zu tun haben müssen, die du gerade einschätzt.
Der Halo-Effekt sorgt dafür, dass wir von der bekannten Eigenschaft eines Menschen auf eine unbekannte Eigenschaft schließen, ohne dass es dafür einen Zusammenhang gibt. So verzerrt der Halo-Effekt die Wahrnehmung und führt zu schlechten Entscheidungen.
Es ist leichter, die Menschen zu kennen als einen Menschen.
François VI. Duc de La Rochefoucauld
Widerstehen Sie der Versuchung, in fremde Personen bestimmte Typen zu projizieren, denn dadurch wird Ihre Beurteilung zu stark vereinfacht.
Es existieren zahlreiche Persönlichkeitsmodelle, die suggerieren, es wäre einfach Menschen zu kategorisieren. Manche dieser Modelle können durchaus inspirierend wirken, wenn sie nicht als starres Muster und Wahrheit betrachtet werden. Doch genau das geschieht in der Praxis oft und richtet dann Schaden an. Die Nutzer halten sich für überdurchschnittlich gute Menschenkenner, senken dadurch allerdings real die Qualität ihrer Einschätzung. So ist das oft mit Patentrezepten; gut gemeint und doch schlecht gemacht.
Machen Sie sich klar, dass jeder Mensch ein individuelles Wesen mit unverwechselbaren Gefühlen und Eigenschaften ist, die sich normalerweise nicht auf den ersten Blick erfassen lassen.
„Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen; wir müssen zu ihnen gehen, um zu erfahren, wie es mit ihnen steht“, meinte Johann Wolfgang von Goethe. Ergründen Sie auch die Motive und Werte, die einen Menschen leiten und das Verhalten beeinflussen.
Eine sehr verbreitete Fehlerquelle bei der Einschätzung anderer Menschen ist die projektive Täuschung. Menschen neigen dazu, in eine Person, die einer bereits bekannten Person durch ihr Aussehen oder ihre soziale Position ähnelt, verwandte Eigenschaften zu projizieren.
Friedrich von Schiller meinte; „Ich weiß den Mann von seinem Amt zu unterscheiden.“ Clever!
Wenn Sie zusätzliche Informationen gewinnen, können Sie ein vollständigeres Bild nutzen. Welche Erfahrungen und Erlebnisse haben die Person geprägt? So können Sie ihr Weltbild und können ihr Verhalten besser einschätzen.
Narzissten machen oft einen hervorragenden ersten Eindruck und verstellen sich, wenn und solange es für sie von Vorteil ist. Mehr dazu finden Sie im Artikel 36 Hinweise, um Narzissten zu erkennen.
Es existieren zahlreiche sprachliche Hinweise auf die Persönlichkeitstendenzen einer Person. Sie können beispielsweise bei mir im Einzeltraining einige davon erkennen und nutzen lernen.
Bei uns näherstehenden Personen neigen wir dazu, mit speziellen Filtern zu beobachten. Es wird das Bauchgefühl eher ignoriert, weil wir etwas nicht wahrhaben wollen.
Eine weitere Ursache für die eingebildete Menschenkenntnis ist der sogenannte fundamentale Attributionsfehler. Er besagt, dass wir die jeweilige Situation und die Umstände, unter denen eine Person handelt, oft ignorieren und den Grund für ein Verhalten stattdessen in der Person selbst suchen.
Treffen wir beispielsweise Menschen, die uns gegenüber unfreundlich oder aggressiv scheinen, dann nehmen wir an, es läge an ihrem Charakter. Dass es an uns oder äußeren Umständen liegen könnte, wird dann tendenziell unterbewertet. Möglicherweise ist Person gerade unter Druck und fühlt sich gestresst. Oder, ja, auch das soll es ja geben; wir haben uns selbst missverständlich oder gar unangemessen verhalten. Haben wir uns selbst sozial ungünstig verhalten, dann neigen wir hingegen dazu, das durch eine für den Selbstwert dienliche Verzerrung auf die Umstände zu schieben.
Häufig haben wir das Gefühl einen Menschen bereits nach dem ersten Kontakt richtig eingeschätzt zu haben, weil wir bei weiteren Treffen Bestätigungen dafür finden.
Oft liegt das allerdings eher daran, dass wir nur die Beweise und nicht die davon abweichenden Hinweise beachten. Das Gehirn beziehungsweise unbewusste Prozesse laufen automatisiert ab. Neu beobachtete Verhaltensweisen werden mit den Erwartungen abgeglichen. Was nicht in die Erwartung hineinpasst, wird tendenziell ignoriert. Menschen wollen ihren ersten Eindruck nur äußerst widerwillig verändern. Deswegen halten wir an der anfänglichen Beurteilung anderer Menschen so lange wie möglich fest.
Nicht nur der genannte Bestätigungsfehler führt dazu, dass wir andere falsch einschätzen. Es gibt mehrere andere psychologische Fallgruben, in die wir fallen können. Neben den genannten, wie den Haloeffekt und dem Attribuierungsfehler existieren noch zahlreiche weitere. Im Artikel Lass das, ich hasse das: Die 11 häufigsten Manipulationstechniken erkennen, finden Sie weitere.
Wir beurteilen die Beobachtungen aufgrund unserer Erfahrungen, die von kulturellen Eigenarten beeinflusst werden. Nicht nur in unterschiedlichen geografisch Regionen, sondern auch in unterschiedlichen Gruppen gelten unterschiedliche kulturelle Konventionen.
Wer Menschen studieren will, der versäume nicht, sich unter Kinder zu mischen.
Adolph Freiherr von Knigge
Tagtäglich gibt es unzählige Anlässe Menschen zu beobachten und zu lernen, im Privatleben, im Büro, … Machen Sie die Beobachtung Ihrer Mitmenschen zur täglichen Routine. Analysieren Sie das Verhalten unterschiedlichster Menschen. Bleiben Sie interessiert!
Wenn viel von einer Entscheidung abhängt, kann eine zusätzliche unabhängige Perspektive wertvoll sein.
Wir können Möglichkeiten betrachten, Annahmen prüfen, Prioritäten klären und Konsequenzen aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken.
Die Entscheidung bleibt deine. Ziel ist eine bessere Grundlage, auf der du sie treffen kannst.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Ommm. Führt Selbsterkenntnis auf direkten Weg zur Erleuchtung oder was ist dran an Selbsterkenntnis und Selbstreflexion? Alles nur warme Luft?
Sanftmut ist ein Wort, das in den Debatten zu Werten oder Hitlisten attraktiver Persönlichkeitseigenschaften keinen der vordersten Plätze belegen würde. Viele meinen, dass Sanftmut einer Schwäche, Furchtsamkeit oder Passivität entspringt. Doch sie ist eine persönliche Stärke.
Charakterstärke bedeutet mehr als Durchsetzungsvermögen: Mut, Werte, Verantwortung, Selbstreflexion und die Fähigkeit, auch unter Druck bei sich zu bleiben.
Rücksichtnahme klingt gut, oder? Nur was genau bedeutet Rücksichtnahme?
Recht haben und trotzdem verlieren? Wie du Argumentation, Beziehung und Ziel eines Gesprächs abwägst und klar sowie respektvoll kommunizierst.
Jähzorn ist die Tendenz, dass jemand leicht und ohne großen Anlass sehr wütend werden kann. Das kann sehr unangenehm werden, für alle Beteiligten.
Das Publikum hält Redner, die sie als arrogant empfinden, für unglaubwürdig. Auch sonst richtet Hochmut einigen Schaden an. Es hat schon viele Unternehmen vom Markt verschwinden lassen.
Nevengift und Messer für ein jüngeres Gesicht? Das Leben hinterlässt Spuren im Gesicht. Etwas Einfluss darauf haben wir Menschen. Was sagt Ihr Gesicht?
Wer tatsächlich von sich überzeugt ist, braucht sich weder überheblich zu verhalten, noch die Abwertung anderer Menschen, um selbst besser dazustehen.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 18. Februar 2018
Überarbeitung: 29..Februar 2024
Englische Version:
AN: #47133
K: CNB
Ü:
Manche Menschen betreten einen Raum und werden wahrgenommen.
Sie müssen dafür weder besonders laut noch dominant auftreten.
Sie vermitteln Klarheit.
Präsenz.
Orientierung.
Und den Eindruck:
Diese Person weiß, wofür sie steht.
Executive Presence beschreibt die Fähigkeit, gerade in wichtigen Situationen glaubwürdig, klar und souverän zu wirken.
Im Gespräch.
Im Meeting.
Vor einem Gremium.
In einer Verhandlung.
Auf der Bühne.
Vor der Kamera.
Und besonders dann, wenn Druck entsteht.
Executive Presence wird gelegentlich auf Körpersprache, Kleidung, Stimme oder rhetorische Techniken reduziert.
Diese Aspekte können eine Rolle spielen.
Sie greifen jedoch zu kurz.
Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von:
Haltung.
Klarheit.
Kompetenz.
Kommunikation.
Präsenz.
Verhalten.
Wer äußerlich Souveränität darstellen möchte, die innerlich kaum getragen wird, wirkt schnell inszeniert.
Deshalb geht es weniger darum, eine Führungspersönlichkeit zu spielen.
Es geht darum, die eigene Kompetenz und Haltung sichtbar werden zu lassen.
Häufig fällt die eigene Wirkung gerade dann stärker ins Gewicht, wenn Verantwortung und Sichtbarkeit wachsen.
Zum Beispiel:
beim nächsten Karriereschritt
beim Einstieg in eine Führungsrolle
beim Wechsel ins Senior Management
auf C-Level
in Geschäftsführung oder Vorstand
bei wichtigen Präsentationen
vor Aufsichtsgremien
in anspruchsvollen Verhandlungen
bei kritischen Gesprächen
gegenüber Investoren oder wichtigen Kunden
bei Medienauftritten
in Krisen
bei Veränderungen im Unternehmen
Was in einer früheren Rolle hervorragend funktioniert hat, trägt in einer neuen Position möglicherweise weniger weit.
Mit der Rolle verändern sich auch die Erwartungen an Kommunikation und Wirkung.
Menschen wirken besonders überzeugend, wenn sie selbst klarer wissen:
Was ist hier wesentlich?
Wofür stehe ich?
Was möchte ich erreichen?
Welche Entscheidung vertrete ich?
Was brauche ich von meinem Gegenüber?
Welche Botschaft soll hängen bleiben?
Diese Klarheit verändert Kommunikation.
Sätze werden präziser.
Botschaften verständlicher.
Entscheidungen nachvollziehbarer.
Und unnötige Erklärungen verlieren an Bedeutung.
Wer innerlich klarer ist, kann nach außen klarer wirken.
Executive Presence wird leicht mit Dominanz verwechselt.
Laut sprechen.
Raum beanspruchen.
Andere unterbrechen.
Schnelle Antworten geben.
Stärke demonstrieren.
Das kann Eindruck machen.
Führung braucht jedoch mehr.
Ein Mensch kann ausgesprochen präsent sein und gleichzeitig ruhig sprechen.
Zuhören.
Fragen stellen.
Unsicherheit benennen.
Eine Entscheidung überdenken.
Oder sagen:
„Das weiß ich im Moment noch nicht.“
Souveränität zeigt sich weniger darin, jederzeit überlegen zu erscheinen.
Sie zeigt sich darin, auch unter Druck Zugang zur eigenen Klarheit und Haltung zu behalten.
Natürlich spielt der Körper eine Rolle.
Wie stehst oder sitzt du?
Wie nutzt du Blickkontakt?
Wie bewegst du dich?
Was geschieht mit deiner Stimme unter Druck?
Wie setzt du Pausen?
Wie viel Raum gibst du deinen Aussagen?
Passt deine nonverbale Kommunikation zu deiner Botschaft?
Dabei geht es weniger um einstudierte Gesten.
Glaubwürdige Körpersprache unterstützt das, was du tatsächlich meinst.
Deshalb arbeite ich bei Bedarf sehr konkret mit Stimme, Körpersprache, Raumwirkung und Präsenz.
Mit wachsender Verantwortung verändert sich häufig die Kommunikation.
Weniger Zeit.
Mehr Interessen.
Größere Konsequenzen.
Komplexere Zusammenhänge.
Mehr Sichtbarkeit.
Eine zentrale Fähigkeit besteht deshalb darin, Komplexität zu reduzieren, ohne Wesentliches zu verlieren.
Was muss dein Gegenüber wissen?
Was gehört in diesen Moment?
Was gehört später?
Welche Botschaft braucht Klarheit?
Welche Information braucht Kontext?
Und wann ist ein kurzer Satz stärker als eine lange Erklärung?
Executive Presence zeigt sich besonders deutlich, wenn etwas anders läuft als geplant.
Eine kritische Frage.
Widerspruch.
Ein Angriff.
Eine schlechte Nachricht.
Ein Konflikt.
Eine Entscheidung unter Unsicherheit.
Dann wird sichtbar, wie gut jemand Zugang zu seiner eigenen Haltung behält.
Wir können solche Situationen konkret vorbereiten und simulieren.
Was könnte geschehen?
Wie möchtest du reagieren?
Wo liegen deine Grenzen?
Welche Botschaft möchtest du auch unter Druck vertreten?
Souveränität lässt sich vorbereiten.
Eine wichtige Präsentation ist weit mehr als die Übertragung von Informationen.
Menschen erleben gleichzeitig:
deine Botschaft,
deine Struktur,
deine Stimme,
deine Körpersprache,
deine Haltung,
deinen Umgang mit Fragen
und deine Fähigkeit, einen Raum zu führen.
Gerade bei wichtigen Präsentationen kann ein professioneller Probelauf erheblichen Unterschied machen.
→ Executive Präsentationsvorbereitung
Eine besondere Situation entsteht beim Wechsel in eine deutlich verantwortungsvollere Position.
Die fachliche Kompetenz ist vorhanden.
Gleichzeitig verändern sich Erwartungen.
Menschen beobachten genauer.
Kommunikation bekommt mehr Gewicht.
Entscheidungen werden sichtbarer.
Beziehungen verändern sich.
Vielleicht werden aus Kollegen Mitarbeiter.
Oder aus bisherigen Vorgesetzten Gesprächspartner auf Augenhöhe.
Dann lohnt sich die Frage:
Wie möchte ich diese Rolle ausfüllen?
Weniger als Schauspiel.
Mehr als bewusste Entwicklung der eigenen Führungspersönlichkeit.
Executive Presence ist keine geheimnisvolle Eigenschaft, die manche Menschen besitzen und andere eben weniger.
Viele Aspekte lassen sich gezielt entwickeln.
Zum Beispiel:
Klarheit und Prägnanz
persönliche Wirkung
Stimme und Sprechweise
Körpersprache
Gesprächsführung
Umgang mit Widerstand
schwierige Fragen
Präsenz vor Gruppen
Präsentationen
Medienauftritte
Selbstführung unter Druck
Rollenverständnis
strategische Kommunikation
Entscheidend ist, welcher Hebel bei dir tatsächlich relevant ist.
Bei Wirkung ist Feedback besonders wertvoll.
Denn zwischen der eigenen Absicht und der tatsächlichen Wirkung kann ein Unterschied liegen.
Deshalb arbeite ich gern mit konkreten Situationen.
Eine Präsentation.
Ein wichtiges Gespräch.
Eine Vorstandssitzung.
Ein Interview.
Eine Verhandlung.
Eine Ansprache.
Wir simulieren die Situation.
Du erhältst klares, differenziertes Feedback.
Dann verändern wir gezielt, was deine Wirkung verbessert.
So entsteht Entwicklung an der Realität statt am Lehrbuch.
Wenn du deine persönliche Wirkung, Kommunikation oder Präsenz gezielt weiterentwickeln möchtest.
Zum Beispiel für eine neue Führungsrolle, einen Karriereschritt oder wiederkehrende berufliche Situationen.
Wenn deine Wirkung mit einer konkreten Situation von hoher Tragweite verbunden ist.
Zum Beispiel:
eine Vorstandspräsentation,
eine wichtige Verhandlung,
eine C-Level-Entscheidung,
eine Krise,
ein entscheidendes Gespräch,
eine neue Geschäftsführungsrolle
oder ein Auftritt mit erheblicher interner oder öffentlicher Wirkung.
Dann kann EXECUTIVE SPARRING der passende Rahmen sein.
Executive Presence bedeutet für mich weniger, möglichst eindrucksvoll aufzutreten.
Es geht darum, dass andere Menschen erleben können:
Da ist jemand klar.
Da ist jemand präsent.
Da ist jemand ansprechbar.
Da ist jemand, der Verantwortung tragen kann.
Und:
Das, was diese Person sagt, passt zu der Art, wie sie es vertritt.
Das ist Wirkung mit Substanz.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Executive Presence (Führungspräsenz) setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen: Sie ist die Fähigkeit, einen Raum einzunehmen, eine Führungsrolle vor verschiedenen Menschen einzunehmen, die eigene Meinung selbstbewusst mitzuteilen und ein Gleichgewicht zwischen Reden und Zuhören zu finden, sodass der Kommunikationsstil sowohl überzeugend als auch wirkungsvoll ist.
Viele Aspekte lassen sich gezielt entwickeln.
Dazu gehören beispielsweise Klarheit und Prägnanz, Gesprächsführung, Stimme, Körpersprache, Präsentationsfähigkeit und der souveräne Umgang mit schwierigen Situationen.
Entscheidend ist weniger ein allgemeines Trainingsprogramm als die Frage, welche Faktoren deine persönliche Wirkung tatsächlich verbessern.
Executive Presence wird erreicht, indem wir
Charisma kann zur persönlichen Wirkung beitragen. Executive Presence geht weiter.
Gerade in Führungspositionen zählen auch Klarheit, Glaubwürdigkeit, Entscheidungsfähigkeit, Kommunikation, Selbstführung und der Umgang mit anspruchsvollen Situationen.
Führungspräsenz ist wichtig, denn sie positioniert Sie als Autoritätsperson und hilft Ihnen, Vertrauen bei Ihrer Zielgruppe aufzubauen. Es ist eine mächtige Kraft, die es Ihnen ermöglicht, Herzen zu gewinnen und sogar die Aufmerksamkeit derer zu gewinnen, die Sie nicht unbedingt unterstützen.
Zu einer kraftvollen Präsenz gehört, dass sich der eigenen Gefühle, Motive, Absicht und Wertschätzung für die beteiligten Menschen bewusst sein. Die äußere Form beruht auf einer entsprechenden inneren Haltung und ist authentisch.
Executive Presence braucht keine besonders laute oder dominante Persönlichkeit.
Auch ruhige Menschen können sehr präsent wirken.
Ziel ist, deine eigene Art so weiterzuentwickeln, dass Kompetenz, Haltung und Persönlichkeit deutlicher erkennbar werden.
Körpersprache beeinflusst, wie Botschaften wahrgenommen werden.
Relevant sind beispielsweise Haltung, Blickkontakt, Gestik, Mimik, Stimme, Sprechtempo und Pausen.
Dabei arbeite ich weniger mit vermeintlichen Universalregeln. Entscheidend sind Gesamtwirkung, Kontext und die Übereinstimmung zwischen Botschaft und Auftreten.
Besonders relevant kann sie werden, wenn Verantwortung oder Sichtbarkeit wachsen.
Zum Beispiel beim Wechsel in eine Führungsposition, auf C-Level, in Geschäftsführung oder Vorstand sowie vor wichtigen Präsentationen, Verhandlungen, Gremiensitzungen oder Medienauftritten.
Am liebsten anhand realer Situationen.
Wir können beispielsweise ein wichtiges Gespräch, eine Präsentation, eine Verhandlung oder einen Auftritt simulieren.
Du erhältst differenziertes Feedback. Anschließend arbeiten wir gezielt an den Punkten, die für deine Wirkung den größten Unterschied machen.
BUSINESS 1:1 eignet sich für die gezielte Weiterentwicklung deiner Kommunikation, Präsenz und beruflichen Wirkung.
EXECUTIVE SPARRING passt besonders zu konkreten Situationen mit hoher beruflicher, strategischer oder wirtschaftlicher Tragweite.
Der passende Rahmen ergibt sich aus deinem Anliegen.
Veränderung beginnt im eigenen Einflussbereich: Muster erkennen, Handlungsspielräume nutzen und mit Selbstführung konkrete Veränderungen gestalten.
Rückzug aus der Geschäftsführung souverän kommunizieren: Botschaft, Reihenfolge, Nachfolge, Übergangsphase und Abschied bewusst gestalten.
Du musst einer Führungskraft sagen, dass sie nicht in die Geschäftsführung kommt? Hier erhältst du einen strukturierten Leitfaden für Vorbereitung, Gesprächsaufbau, Umgang mit Emotionen und saubere Kommunikation im System.
Gespräch mit dem „unantastbaren“ Top-Performer: Erfahre, wie du Leistung würdigst, toxisches Verhalten begrenzt und eine starke Unternehmenskultur sicherst.
Viele Geschäftsführer therapieren heimlich ihr Führungsteam, statt zu führen. Erfahre, wie du Konflikte zwischen Führungskräften strukturiert klärst, Verantwortung zuordnest und dein System stärkst.
Heikle Gespräche mit Gesellschaftern, Führungskräften oder Partnern: Erfahre, wie du dein Ziel klärst, starke Einstiegssätze findest und Konfliktgespräche mit innerer Ruhe führst.
Wertekonflikte als Geschäftsführer souverän lösen: Lerne, wie du klar „So mache ich das nicht mit“ sagst, deine Integrität schützt, Entscheidungen begründest und Beziehungen im Unternehmen trotzdem stark hältst.
Familiäres Drama im Familienunternehmen souverän meistern: Wie du als Geschäftsführer:in schwierige Gespräche mit Eltern, Geschwistern und Partner:innen führst, Rollen klärst, Grenzen setzt und gleichzeitig Familie und Unternehmen zukunftsfähig hältst.
Überlastung als Geschäftsführer sicher ansprechen: erfahre, mit wem du in welcher Tiefe sprichst, wie du Grenzen setzt und deine Führungsstärke gesund ausbaust.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 11. Juli 2016
Überarbeitung: 02. Mai 2026
AN: #767176
K: CNB
Ü: A
Englische Version:
One fits it all? Patentrezepte werden an vielen Stellen angeboten, auch in der Rhetorik. Sein Sie vorsichtig!
One fits it all? Patentrezepte werden an vielen Stellen angeboten, auch in der Rhetorik. Niemals die Arme verschränken! Immer lächeln! Bauch rein, Brust raus!
An vielerlei Stellen, wie Rhetorikseminaren, werden regelmäßig solche stereotypen Handlungsempfehlungen als rhetorische Patentrezepte ausgerollt. So geht es garantiert, wird behauptet. Besonders die Empfehlungen für die Körpersprache in Reden und Präsentationen sind oft hanebüchen. So soll angeblich Souveränität und hohe Präsenz vermittelt sollen. Und so übernehmen entsprechend viele Redner Handlungsempfehlungen unreflektiert von der Stange, ohne sie an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.
One fits it all? Nicht wirklich, denn wie bei schlecht sitzender Kleidung hat das unangenehme Folgen. Und so wirkt es dann auch, wie um mehrere Kleidergrößen verfehlt und verkleidet. Keine gute Idee. Wer andere Menschen überzeugen will, tut sich mit antrainierten Standardgesten keinen Gefallen. Was bei Barack Obama gut aussieht, muss nicht automatisch zum eigenen Stil passen.
Nicht jeder Mensch hat die Gelegenheit, eigenartige Verhaltensweisen so oft vor Publikum zu wiederholen, dass es zum Running Gag wird. Frau Angela Merkel hatte diese Gelegenheiten und so wurde aus der eigentümlich und nicht förderlichen Handhaltung die Merkel Raute. Ein Beispiel für solche Phänomene liefert an jedem Silvesterabend Dinner for One – Same procedure than every year (externer Link).
Probieren Sie Anregungen für Ihre rhetorische Praxis aus und entwickeln Sie Ihren eigenen Stil. Kein guter Redecoach wird versuchen, Ihnen etwas überzustülpen und sich zu verkleiden.
Du bereitest eine Rede, Präsentation, einen Vortrag oder einen anderen wichtigen Auftritt vor?
Dann können wir unmittelbar an deinem konkreten Auftritt arbeiten.
Je nach Anliegen geht es beispielsweise um:
Ziel und Kernbotschaft
Struktur und Dramaturgie
Argumentation und Storytelling
Sprache und Formulierungen
Folien und Visualisierung
Stimme, Körpersprache und Präsenz
Lampenfieber und Auftrittssicherheit
kritische Fragen und Einwände
einen realistischen Probelauf mit professionellem Feedback
Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Präsentationstechniken einzusetzen.
Entscheidend ist, was zu dir, deinem Publikum und deinem konkreten Ziel passt.
Seit vielen Jahren verbinde ich dabei Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing und persönlicher Wirkung.
Wir können deine tatsächliche Rede oder Präsentation gemeinsam vorbereiten und gezielt weiterentwickeln.
→ Vorbereitung wichtiger Reden und Präsentationen
Wenn von deinem Auftritt besonders viel abhängt – beispielsweise bei einer Vorstandspräsentation, einem wichtigen Pitch, einem Auftritt vor Investoren oder einer vergleichbaren Situation mit hoher Tragweite – gibt es dafür einen eigenen Rahmen.
→ Executive Präsentationsvorbereitung
Du möchtest vor dem tatsächlichen Auftritt erfahren, was bereits trägt und wo gezielte Veränderungen mehr Wirkung ermöglichen?
Ein Probelauf macht genau das sichtbar.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Wie wirkst du mit deiner Präsentation, Rede oder deinem Auftritt auf andere?
Welche Botschaften kommen klar an?
Wo entsteht Präsenz?
Wo verliert die Wirkung an Kraft?
Und welche Veränderungen würden den größten Unterschied machen?
Ein Probelauf mit professionellem Feedback schafft dafür eine gute Grundlage.
Seit 1998 analysiere ich Reden und Präsentationen. Dabei verbinde ich meine Erfahrungen aus Rhetorik und Kommunikation mit Psychologie, Marketing, Präsentationspraxis und persönlicher Wirkung.
Du erhältst eine klare Rückmeldung dazu,
Bei einer anstehenden Rede oder Präsentation arbeiten wir unmittelbar an deinem realen Auftritt.
Wir können beispielsweise Botschaft, Dramaturgie, Sprache, Körpersprache, Stimme, Präsenz, Folien sowie den Umgang mit Fragen und Einwänden betrachten.
Der Vorteil eines Probelaufs ist einfach: Du erfährst vorher, was einen Unterschied machen kann – und kannst es noch nutzen.
Auch eine einzelne konzentrierte Sitzung kann bereits wertvolle Hinweise liefern.
→ Feedback, Analyse und Optimierung für Reden und Präsentationen
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
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Manche Aussage müsste eigentlich doch einen Bart haben, oder? Dass die Bedeutung bei der Kommunikation vom Empfänger bestimmt wird, ist seit Jahrzehnten bis zum Abwinken wiederholt worden. Aber die Praxis zeigt etwas anderes; wir kommunizieren immer noch häufig aneinander vorbei.
Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.
Es ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, den Standpunkt anderer Menschen einzunehmen und so Kunden, Unterstützer, Mitstreiter etc. zu gewinnen.
Es geht um die Kunst der Überzeugung in Reden und Präsentationen. lerne von Aristoteles.
Was steckt hinter den Verwirrungstechniken in der Rhetorik und wie lässt sich davor schützen?
Ohne klare Vorstellung vom Ziel, keine Präsentation! Wozu auch? Es gibt sicher genug anderes zu tun. Also: Zuerst genauestens das Ziel definieren, erst dann die Rede planen.
Empathie ist die Fähigkeit sich in das Denken und die Einstellungen eines anderen Menschen hineinzuversetzen und so dessen Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen besser zu verstehen.
Ein Strohmann-Argument kann Redner und Rednerinnen aus dem rhetorischen Gleichgewicht bringen, wenn die Vorbereitung fehlt. Hier erfährst du, was du tun kannst..
Worauf lohnt es sich bei Reden und Präsentation hinsichtlich der Mimik zu achten? Mimik unterstützt oder schadet.
So fesselst du die Aufmerksamkeit deines Publikums bei Reden und Präsentationen mit Requisiten.
Kennst du diese raren Momente, in denen das Publikum merkt, dass es gerade an etwas ganz Besonderem teilnimmt? Es sind oft Augenblick, in denen völlige Stille im Raum herrscht und alle den Atem anhalten. Wie fesselst du die Aufmerksamkeit deines Publikums bei Reden und Präsentationen?
Ein Redebeitrag steht an. Wenn ich von einem Thema wirklich begeistert bin und das vermitteln will, dann möchte ich möglichst viel von meiner Begeisterung und meinem Wissen mit dem Publikum teilen. Deswegen wird in Präsentationen und Reden oft viel zu viel Wissen gepackt. So weit, so verständlich. Weshalb sollte das eine weniger gute Idee sein und was ist besser? Hier kommt die Antwort.
Welche Redegeschwindigkeit in Gesprächen, Reden und Präsentationen ist empfehlenswert? Je abwechslungsreicher du deine Sprechweise gestaltest, desto aufmerksamer hört das Publikum zu.
25 praktische Tipps für Körpersprache bei Präsentationen: Gestik, Blickkontakt, Haltung, Bewegung und persönliche Präsenz wirkungsvoll einsetzen.
Welche Erkenntnisse gewinnen wir aus Wissen zur Wahrnehmung und den menschlichen Sinnen? Wie lässt sich die Kommunikation fördern? Genügen 5 Sinne? Lerne mit allen Sinnen sinnlich zu kommunizieren, um in Gesprächen und Präsentationen zu überzeugen.
Du gibst ein Interview? Kennst du den Kuleschow-Effekt? Tipps für Medienkompetenz bei Medienauftritten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 13. Juni 2017
Überarbeitung: 14. August 2020
AN: #679
K: CNC
Ü:
Was ist bei der Körpersprache während Krisen zu beachten? Was Sie sagen, ist nur ein Teil dessen, was Ihr Publikum von Ihrer Kommunikation mitnimmt. Was schadet, was hilft?
Körpersprache spielt grundsätzlich eine große Rolle bei der Kommunikation. Steht die Körpersprache nicht im Einklang zu den Aussagen, dann sorgt die Inkongruenz dafür, dass die Glaubwürdigkeit verloren geht. In Krisenzeiten können die Folgen inkongruenter Botschaften Wellen schlagen.
Die Körpersprache spricht für diejenigen, die Sie ansprechen, Bände, sodass die sorgfältige Berücksichtigung des Eindrucks, den Sie erwecken, gerade für das Krisenmanagement von entscheidender Bedeutung ist.
Bei der Krisenkommunikation ist darauf zu achten, dass verbale und nonverbale Botschaften kongruent, also stimmig wahrgenommen werden. Ist das nicht der Fall, leidet die Glaubwürdigkeit bis hin zur Unterstellung von Unwahrheiten. Deswegen sind Medientraining und die konkrete Vorbereitung auf Medienauftritte so wesentlich, um möglichen Missinterpretationen vorzubeugen. Das wird leider immer wieder unterschätzt.
Redende verschränken oft ihre Arme oder lehnen sich vom Interviewer weg und wirken defensiv. Das Lecken der Lippen oder das Hin- und Herwandern der Augen sind weitere häufige Fehler, die Menschen viel nervöser wirken lassen, als es wünschenswert ist. Ich hab schon erlebt, dass Kameraleute mit eigenem Interesse herangezoomt haben, um sicherzustellen, dass der Schweiß klar und deutlich heraussticht.
Ein extrem schädlicher und oft übersehener Fehler in der Körpersprache ist das ansteckende Nicken. Es ist für viele von uns natürlich, zu nicken, wenn jemand spricht, um zu zeigen, dass wir folgen. Die Sache ist die: Wenn jemand eine Liste von Anschuldigungen gegen etwas vorträgt, dass Ihnen am Herzen liegt, dann, ist das Letzte, was Sie tun wollen; bei jedem Satz mit zunicken.
In eigenen Beitragen finden Sie Hinweise, welche Faktoren Ihnen und Ihrer Botschaft schaden können. Einer dieser Artikel ist Körpersprache, die Ihnen schadet: 17 Gesten, die Sie lieber vermeiden sollten.
Bevor Sie jemals versuchen, Krisenkommunikation in der Öffentlichkeit zu betreiben, machen Sie einen Probelauf. Das geschieht am besten mit einem qualifizierten Medientrainer. Notfalls können Sie einen Auftritt proben, indem Sie eine Kamera aufstellen und Ihren Beitrag aufnehmen, um sich dann wenigstens von vertrauten Menschen Rückmeldungen geben zu lassen. Die haben dann zwar eigene Interessen und Filter, doch das ist besser als überhaupt keine Rückmeldung vor dem eigentlichen Auftritt.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
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→ Häufige organisatorische Fragen
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Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Tipps für die Stimmpflege, nicht nur für professionelle Redner. Pflege die Stimme, es lohnt sich. Der Eindruck, den sich dein Publikum von dir macht, hat eine Menge damit zu tun, wie du klingst. Nutze die Macht deiner Stimme. So kannst du deine stimmlichen Fähigkeiten ausbauen.
Was lässt sich tatsächlich von den Augen ablesen? Mehr als Wünsche! Körpersprache deuten und zwischen den Zeilen lesen.
Körpersprache: welche Gesten schaden und sollte lieber unterlassen werden?
Wie gut und schnell durchschaust du andere Menschen? Es hat zahlreiche Vorteile, Menschen gut einzuschätzen. So lässt sich die Menschenkenntnis trainieren. 24+ Tipps!
Welche Gründe haben Missverständnisse?
Executive Presence verbindet Klarheit, Haltung, Kommunikation und persönliche Wirkung. Individuelles Sparring für Führungskräfte und Entscheider in Berlin und online.
One fits it all? Patentrezepte werden an vielen Stellen angeboten, auch in der Rhetorik. Sein Sie vorsichtig bei Reden und Präsentationen!
Was ist bei der Körpersprache während Krisen zu beachten? Was Sie sagen, ist nur ein Teil dessen, was Ihr Publikum von Ihrer Kommunikation mitnimmt. Was schadet, was hilft?
Diese 16 Eigenschaften zeichnen extrem sympathische Menschen aus. Was können wir von welchen Personen lernen, was Menschen besonders sympathisch macht?
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
Du suchst einen bestimmten Begriff oder eine passende Vertiefung?
Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 17. Mai 2007
Überarbeitung: 11. Mai 2021
AN: #43327
K:
Ü:B
Was macht Menschen sympathisch? Haben wir darauf Einfluss? Diese 16 Eigenschaften zeichnen extrem sympathische Menschen aus. Was können wir von welchen Personen lernen, was Menschen besonders sympathisch macht?
Sympathie: Zuneigung, beruhend auf gefühlsmäßiger Übereinstimmung; Gegenteil von Antipathie.
Täglich treffen wir mit unzähligen Menschen zusammen. Innerhalb kürzester Zeit entscheiden wir, wen wir sympathisch finden und wen nicht. Das hat sehr viel mit der Körpersprache zu tun und wie wir sie deuten. Das alles findet in den ersten Sekunden des Zusammentreffens statt und schon ist der erste Eindruck entstanden. Interessiert uns jemand, dann schauen wir genauer hin, festigen das Bild.
Woran liegt es, wenn wir jemanden sympathisch finden?
Um sympathisch zu wirken, helfen Attraktivität, Intelligenz und Geselligkeit. Während an einigen Stellen Gene eine größere Rolle spielen, sind es weitgehend gestaltbare Faktoren, die Einfluss darauf haben, wie sympathisch wir wirken.
Hier sind die wichtigsten Faktoren:
Sympathische Menschen interessieren sich für andere Menschen. Jenseits oberflächlicher Fragetechniken zur Gesprächslenkung wollen sie wirklich etwas über die Menschen erfahren, mit denen sie in Berührung kommen.
Wir wollen wissen, mit wem wir es zu tun haben. Je mehr wir uns in die Gefühle, Gedanken und Handlungen eines anderen Menschen hineinversetzen und diese nachfühlen können, umso sympathischer ist er für uns. Deswegen ist es so wichtig sich zu zeigen, sich zu offenbaren.
Sympathische Menschen lassen das Smartphone in der Tasche und widmen sich voll und ganz dem Gesprächspartner. Sie sind präsent und Gesprächspartnern wird die vollständige Aufmerksamkeit gewidmet.
Wirklich emphatisch zu sein und zuzuhören erfordert mehr als die meisten Menschen bereit zu leisten und fähig sind.
Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit sind Grundvoraussetzungen sympathischer Menschen. Wer mag schon hinterlistige oder unechte Personen? Wer viel verspricht und wenig hält, verliert an Glaubwürdigkeit. Schlecht über andere Menschen zu reden, geht ebenfalls nach hinten los. Fehlt das Vertrauen, fehlt die Basis für Beziehungen. Wo Misstrauen im Spiel ist, bleibt kein Raum für Sympathie.
Wir mögen Menschen, die unserer Meinung sind und wir bewundern diejenigen, die für eine Meinung gegebenenfalls auch mutig einstehen.
Die gesamte Körpersprache ist kongruent und offen. Und weil die Körpersprache so wesentlich ist, habe ich entsprechende Beiträge dazu vorbereitet. Ein eigener Beitrag widmet sich den Elementen der Körpersprache, die unsympathisch machen. Viele Menschen sind sich ihrer Wirkung nicht bewusst und unterschätzen die Bedeutung des ersten Eindrucks.
Ein echtes Lächeln wirkt Wunder. Überall auf der Welt wird dieses mimische Signal verstanden und besitzt positive Attribute.
Zur Erinnerung: ein echtes Lächeln — auch als Duchenne-Lächeln bezeichnet — bezieht ganz automatisch auch die Augen ein. Es kommt von innen, von Herzen. Und es ist ansteckend!
Die Augen gelten als Tor zur Seele. Blickkontakt verbindet. Bei Sympathie zeigen sich zusätzlich zum Blickkontakt mit mimischen Untermauerungen um die Augen und den Mund. Feine Muskelanspannungen rund um die Augen sorgen dafür, dass ein Gesicht freundliche und wohlwollende Signale aussendet.
Jeder Mensch hat eine bestimmte Intimzone. Wenn uns jemand zu nahe kommt, fühlen wir uns unbehaglich. Eine Fahrstuhlfahrt ist für viele eine Herausforderung. Menschen, die wir mögen, deren Nähe suchen wir. Was wir mögen, lassen wir ganz nahe an uns heran, alles, was wir nicht mögen, halten wir auf möglichst großem Abstand.
Sanfte Stimmen lösen bei anderen Menschen Wohlgefühl und positive Gefühle aus. Die Stimme wird weicher, vermittelt einen warmen Unterton.
Die Pupillenvergrößerung ist eine unbewusste Reaktion auf positive Assoziationen bei Wohlwollen und Zuneigung. Beim Anblick von Mensch, die wir mögen, vergrößern sich die Pupillen. Daraus resultiert keine Empfehlung, sich nun den Saft der giftigen Tollkirsche in die Augen zu träufeln, wie das in früheren Zeiten getan wurde.
Wir genießen Zuwendung. Eine offene und zugewandte Körperhaltung ist in den meisten Situationen am sympathischsten.
Jemanden während einer Unterhaltung zu berühren, setzt Oxytocin frei, wenn nichts dagegen spricht. Dieser Botenstoff ist unter anderem für Vertrauen und einige weitere positive Gefühle zuständig. Schon eine kleine Berührung an der Schulter, eine Umarmung oder ein freundlicher Handschlag, wirken mitunter Wunder. Auch hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, damit Missverständnisse vermieden werden.
Sympathische Menschen sind aufmerksam. Deswegen merken sie sich auch die Namen von Gesprächspartnern und sprechen diese mit Namen an. Das kann erfordern, möglichst frühzeitig nochmals den Namen und die korrekte Betonung zu erfragen und abzuspeichern.
Nörgler werden gemieden, es ist zu belastend in ihrer Nähe zu sein. Begeisterung und der Blick auf Möglichkeiten fühlen sich gut am. Leidenschaftliche Menschen wirken anziehend. Leidenschaft ist mitreißend, ist ansteckend. Sympathische Menschen ziehen sympathische Menschen an.
Soweit wir es anderen Menschen zugestehen, sind Gemeinsamkeiten ganz besonders wichtige Faktoren dabei, welche Menschen uns sympathisch sind: Aussehen, Interessen, Verhalten, Überzeugungen, Sprache … Menschen, die uns ähnlich sind, mögen wir mit höherer Wahrscheinlichkeit. Besonders offensichtlich wird das bei einem Flirt; da nähern sich die Beteiligten einander ganz automatisch an, wie bei einem Schwanentanz.
Dieses Phänomen lässt sich im Guten, wie im Schlechten nutzen, um sympathischer zu wirken. Deswegen habe ich dazu, also rund um das Thema Rapport, eigene Beiträge erstellt.
Zuneigung, Wohlwollen, Verbundenheit, Einheit, Gefallen, Gleichheit, Interesse, Hang, Neigung, Resonanz, Vorliebe, Vertrautheit, Begeisterung, Gefühl, Wohlgefühl, Schwäche (nicht abwertend). Ähnlich: Empathie Fremdwörter: Affinität, Konformität, Disposition, Faible, Inklination, Präferenz. Gegensatz: Antipathie
Das Wort Sympathie wird unterschiedlich gedeutet und abgeleitet: aus lateinisch „sympathia“ oder aus altgriechisch „sympátheia“ und wird erstmals im 17. Jahrhundert im Deutschen verwendet. Es wird zusammengesetzt aus (griechisch) „sým“ (auch „sýn“) = „mit“, „zusammen“ und „páthos“ = „Leid“, „Schmerz“, „Leidenschaft“ oder insbesondere „starkes Fühlen“, „Gemütsbewegung“, „Seelenstimmung“ und auch „Zustand“, „Affekt“.
Blick in die Runde. Welche Person ist besonders vielen Menschen sympatisch?
Aus Anlass der Berlinale habe ich in einem Beitrag für den RBB die Körpersprache von George Clooney analysiert. Es ging darum, wie er diese Ausstrahlung, diese Wirkung auf das Publikum zustande bringt.
Und weil es diesmal kein persönliches Treffen mit Herrn Clooney gab — er wollte ja lieber zu Frau Merkel, eigentlich schade, schließlich ist der Zoopalast gleich gegenüber meines Büros — nutzte ich für meine Thesen Anschauungsmaterial aus dem Internet. Da gibt es ja einige Videos mit ihm; darunter Interviews und Besuche bei ihm zuhause. Im Artikel finden Sie meine Interpretationen.
Hier können Sie den kompletten Artikel lesen: Was wir von George Clooney lernen können.
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Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 18. Februar 2018
Überarbeitung: 27. Januar 2021
AN: #43370
Absichtliches Spiegeln ist das bewusste Nachahmen anderer Menschen, damit diese sich wohlfühlen. Es dient der Förderung von Rapport und kann auch gegen die Interessen des Gespiegelten eingesetzt werden. Was ist zu beachten?
Gleich und gleich gesellt sich gern.
Erstaunlich schnell sind einem manche Menschen sympathisch, ohne dass einem so richtig klar ist, weshalb. In der Gegenwart solcher Menschen fühlen wir uns einfach wohl, sodass wir deren Gegenwart suchen. In kürzerer Zeit, als normalerweise, fassen wir Vertrauen. Doch es kann sein, dass wir uns böse täuschen. Vielleicht liegt es an entsprechenden Techniken, wie dem absichtlichen Spiegeln.
Wenn Menschen einer Meinung sind, zeigen sie eine ähnliche Körperhaltung, ähnliche Gestik und auch ihr Verhalten ähnelt sich erstaunlich an.
Absichtliches Spiegeln ist das bewusste Nachahmen anderer Menschen, damit diese sich wohlfühlen. Es dient der Förderung von Rapport und kann im Sinne des Gespiegelten und auch gegen seine Interessen eingesetzt werden. Es handelt sich also um eine Technik mit der Absicht der Manipulation. Manche Zeitgenossen nutzen diesen Umstand dafür auch aus, um andere Menschen arglistig zu täuschen, zu manipulieren und für auszunutzen. Sie studieren und kopieren die Eigenarten, wie die Sprache, Meinungen, die Körpersprache, spiegeln das Verhalten. Sprechgeschwindigkeit, Gestik, Körperposition, Mimik, Lautstärke oder Atmung werden gespiegelt und auf diese Weise wird dafür gesorgt, dass sich ihre Opfer wohlfühlen. Die sind dann leichter zu beeinflussen.
Im Neurolinguistischen Programmieren wird das Spiegeln als Pacing bezeichnet. Diese Technik ist im Grunde recht einfach und nachdem es in der Grundausbildung gelehrt wurde, werden zur Übung Gesprächspartner nachgeahmt. Damit es funktioniert, muss die Anwendung recht subtil erfolgen. Im Eifer und bei fehlendem Feingefühl werden jedoch viele Gesprächspartner so offensichtlich gespiegelt, dass sie sich nachgeäfft und veralbert fühlen. Dann bewirkt es genau das Gegenteil, erzeugt Aggression und führt zur Verschlechterung oder sogar zum Abbruch der Kommunikation.
Diese Techniken können auch dazu verwendet werden, damit trotz schwierigen Ausgangsbedingungen ausreichend Rapport gefördert wird und so positive Entwicklungen ermöglicht werden. Es ist, wie mit allen Werkzeugen, ein zweischneidiges Schwert. Chancen und Risiken liegen nahe beieinander. Ohne moralische Eignung verkommt die beste Technik zu etwas Schlechtem.
In der Körpersprache wird dabei vom „Spiegeln“ gesprochen; im Englischen wird es als „Mirroring“ bezeichnet. Bei der unbewussten Variante handelt es sich um ein natürliches Verhalten von Menschen. Sich zugeneigte und vertraute Menschen machen das ganz von allein.
Unter Spiegeln (engl. Mirroring) wird im Sinne des NLP das Wiedergeben (Kopieren) von Verhalten oder die Physiologie des Gegenübers zu einer anderen Person verstanden, so als ob deren Bewegungen, Aussagen etc. zurückgespiegelt werden. Geschieht es mit Respekt und Maß, erzeugt das Spiegeln ein positives Gefühl, fördert den Rapport.
Matching ist die Fähigkeit, sich genau auf die Physiologie des Klienten einzustellen, um Rapport herzustellen. Es ist eine natürliche Fähigkeit, sich mit wichtigen Personen zu synchronisieren. Der Unterschied zwischen Matching und Spiegeln (Mirroring) ist derselbe, wie wenn Sie in einen Spiegel schauen (die Person spiegeln, wie in Spiegelbild) und direkt hinter jemandem sitzen (ihre Physiologie mit der Ihren abgleichen).
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
Wir können gemeinsam beispielsweise:
Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.
Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.
Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.
PRIVAT 1:1
Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.
BUSINESS 1:1
Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.
EXECUTIVE SPARRING
Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.
Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.
Meiner Bestimmung als Schreiber nach bin ich fürs Schreiben da und du als Leserin oder Leser bist zuständig fürs Lesen. Wenn du nun auch schreibst und ich lesen muss, bringst du hier alles durcheinander. Nur mal so.
Fühle dich gerade dazu ermuntert, ich mag das!
Ein wichtiges Gespräch lässt sich selten vollständig planen.
Du kannst dich jedoch so vorbereiten, dass du mit Klarheit, Orientierung und Handlungsspielraum hineingehst.
Wir können gemeinsam beispielsweise:
Dabei geht es weniger um ein auswendig gelerntes Gesprächsskript.
Du sollst wissen, was du erreichen möchtest, worauf es ankommt und wie du auch bei unerwarteten Entwicklungen beweglich bleiben kannst.
Je nach Anliegen verbinde ich Coaching, Beratung, Einzeltraining und Sparring.
PRIVAT 1:1
Für wichtige Gespräche im persönlichen Kontext, beispielsweise in Partnerschaft, Familie oder im Umgang mit schwierigen Personen.
BUSINESS 1:1
Für berufliche Gesprächssituationen und die gezielte Entwicklung deiner Gesprächs- und Verhandlungskompetenz.
EXECUTIVE SPARRING
Für konkrete Gespräche und Verhandlungen mit hoher wirtschaftlicher, beruflicher oder strategischer Tragweite.
Aktuelle Honorare und Rahmenbedingungen findest du jeweils auf den entsprechenden Angebotsseiten.
Auf meinem YouTube-Kanal @karsten-noack „Narzissmus & Selbstschutz“ findest du eine umfangreiche Fachmediathek zu narzisstischen Dynamiken, toxischen Beziehungsmustern, emotionaler Manipulation und den Folgen für Betroffene.
Die Videos sind aus meiner langjährigen Arbeit als Therapeut, Coach und Berater entstanden.
Sie geben Orientierung, ordnen typische Muster ein und vermitteln konkrete Impulse für mehr Klarheit, Selbstschutz und innere Stabilität.
Im Laufe der Zeit ist daraus eine große Sammlung mit mehreren hundert Beiträgen entstanden.
Viele Zuschauerinnen und Zuschauer nutzen den Kanal als Begleitung, zur Reflexion und zum Austausch mit anderen Betroffenen.
Die persönliche therapeutische und beratende Arbeit bleibt der Kern meiner Tätigkeit.
Die Videos ergänzen diese Arbeit als öffentlich zugängliche Fachmediathek.
Wo Wissen allein weniger weiterführt, beginnt die individuelle Arbeit.
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Nutze die Suche oder entdecke weitere Beiträge im Themenbereich.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 1. Februar 2018
Überarbeitung: 14. Juli 2022
AN: #412138
Ü:
K:
Fragen Sie sich manchmal wohin mit den Händen in Reden und Präsentationen? Hier kommt die Antwort.
Menschen tun eigenartige Dinge mit ihren Händen, wenn sie vor Publikum stehen. Der Botschaft dient das leider selten. Woran liegt das und wie geht es besser?
Wenn Sie mit Begeisterung etwas beschreiben, wie beispielsweise einen ganz besonderen Moment in Ihrem Leben, denken Sie dann darüber nach wohin mit den Händen? Die meisten Menschen setzen in solchen Situationen ganz natürlich Hände und Füße dafür ein Geschehnis und Eindrücke zu vermitteln, die ihnen nahe gegangen sind. Und das entfaltet seine Wirkung. So einfach, so gut!
Und sonst? Haben wir nichts zu sagen, dürfen die Arme neben dem Körper eine Pause machen. Wer würde sich daran stören? Das ist deutlich besser als eigenartige Verrenkungen, die nicht zu Redner oder Rednerin, Thema, Kontext und Publikum passen.
Doch kaum meinen Menschen sie wären herausgehoben und unter Beobachtung machen sie es sich kompliziert. Auf einmal wird über Dinge nachgedacht, die sonst ganz natürlich sind.
So wie auch sonst dürfen die Hände neben dem Körper sein. Für den Anfang ist es ein guter Ausgangspunkt, sich daran zu gewöhnen, die Arme in ihrer Ruheposition zu lassen. Und bitte lassen Sie die Hände im sichtbaren Bereich. Wer seine Hände versteckt wirkt unehrlich und das führt zu Misstrauen. Das ist auch einer der Gründe, weshalb die Hände nicht in die Hosentasche gehören.
Wo ist die Ruheposition? Für die meisten Menschen ist die beste Ruheposition auf der Höhe des Bauchnabels mit den Handflächen nach oben. Ohne individuelle Anpassung sieht das allerdings oft eigenartig aus.
Haben wir gerade nichts mitzuteilen, dann dürfen die Arme und Hände auch neben dem Körper eine Pause machen. Wer würde sich daran stören? Das ist deutlich besser als eigenartige Verrenkungen, die nicht zu Redner oder Rednerin, Thema, Kontext und Publikum passen.
Bitte lassen Sie die Hände stets im sichtbaren Bereich. Wer die Hände versteckt wirkt unehrlich und das führt zu Misstrauen. Das ist auch einer der Gründe, weshalb die Hände nicht in die Hosentasche gehören.
Tendenziell wirken Handflächen vertrauenerweckender als Handrücken. Das lässt sich nutzen.
Achten Sie auf eine offene Körperhaltung. Verschränkte Arme vor dem Körper oder der Versuch Sicherheit durch Gegenstände zu finden, die zwischen sich und dem Publikum zum Einsatz gebracht werden, schaffen Distanz. Dazu gleich mehr.
In den meisten Situationen ist das Quadrat vor dem Körper, zwischen Gürtel und Schultern für unterstützende Gesten geeignet.
Bewegen die Hände sich nach oben außerhalb des üblichen aktiven Bereichs, dann wird es dramatischer und emotionaler. Dafür kann es gute Gründe geben, die wohl gewählt sein sollten.
Rednerinnen und Redner suchen sich gerne etwas, an dem sie sich festhalten können. So ein Rettungsring ist nur bedingt eine gute Idee. Er schränkt beispielsweise die Gestik ein und lenkt leicht ab.
Nehmen Sie nur dann Gegenstände in die Hand, wenn das dem Redebeitrag dient. Beispielsweise haben Stifte, die nicht eingesetzt werden, nichts in den Händen zu suchen.
Wer über eine aussagekräftige Gestik verfügt, braucht sie nur zu erlauben. Mit der entsprechenden Ruheposition lässt sich das fördern.
Denken Sie in realen Situationen nicht krampfhaft über Ihre Handposition nach. Das würde nur Stress erzeugen und unnatürlich aussehen. Entsprechende Anregungen finden Sie im Beitrag 30+ Tipps für Gesten, die Ihre Botschaft bei Reden und Präsentationen unterstützen.
Körpersprache einschließlich Gestik lässt sich trainieren. Ungeeignetes Training erzeugt allerdings beim Publikum den Eindruck schlechte Schauspieler:innen vor sich zu haben. Gutes Training inspiriert und ermutigt den gesamten Körper authentisch einzusetzen, sodass er im Einklang mit der verbalen Botschaft steht.
Trainieren Sie Körpersprache so, dass Sie ganz automatisch dafür sorgt, dass Sie und Ihre Botschaft überzeugen, in Reden und Präsentationen. Am besten beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme und einem professionellen Feedback.
Wenn du dein Anliegen mit mir besprechen möchtest, nutze am besten das Kontaktformular.
Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
Viele Anliegen lassen sich online sehr effektiv bearbeiten. Das bietet einen diskreten, flexiblen und konzentrierten Rahmen.
Wenn Präsenz in Berlin sinnvoll ist, kann sie ebenfalls vereinbart werden.
Du kannst mich auch per E-Mail unter mail@karstennoack.de erreichen.
Telefonische Anfragen nehme ich aufgrund der hohen Zahl eingehender Kontakte weniger über eine öffentliche Telefonnummer entgegen. Klientinnen und Klienten erhalten die jeweils passenden Kontaktdaten für unsere Zusammenarbeit.
Transparenz ist mir wichtig.
Weitere Informationen findest du hier:
→ Profil und beruflicher Hintergrund
→ Angebote und Möglichkeiten der Zusammenarbeit
→ Honorare und Konditionen
→ Kennenlernen und erste Sitzung
→ Häufige organisatorische Fragen
→ Datenschutz
Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Auseinandersetzungen mit Fanatikern? Tipps für ideologische Debatten. Was geht und was ist Zeitverschwendung? Weshalb es trotzdem wichtig ist zu reden.
Was ist Poe’s Law? Erfahre, weshalb Ironie und Sarkasmus leicht anders verstanden werden und wie du Humor klar, souverän und wirkungsvoll einsetzt.
Storytelling macht Pitches verständlicher, relevanter und einprägsamer. Erfahre, wie gute Geschichten Fakten mit Bedeutung verbinden und Entscheidungen erleichtern.
Was ist gute Rhetorik? Gehört Rhetorik verehrt oder verdammt? Und bei der Antwort jetzt bitte nicht gleich an die weitverbreiteten PowerPoint-Präsentationen denken.
Nehmen Sie teil! Demokratien und erfolgreiche Unternehmen leben von Menschen, die sich einbringen und gestalten, statt den Kopf in den Sand zu stecken.
Viele Rednerinnen und Redner kennen dieses Kratzen, den Frosch im Hals. Was tun beziehungsweise was besser nicht?
Der Beitrag beschreibt 4 Schlüsselfaktoren für professionelles Storytelling in Präsentationen.
Manche Aussage müsste eigentlich doch einen Bart haben, oder? Dass die Bedeutung bei der Kommunikation vom Empfänger bestimmt wird, ist seit Jahrzehnten bis zum Abwinken wiederholt worden. Aber die Praxis zeigt etwas anderes; wir kommunizieren immer noch häufig aneinander vorbei.
Selbst, wenn wir einer Botschaft die entsprechend verdiente Chance verschaffen, es wird nicht immer fair kommuniziert. Dann helfen Ihnen die besten Techniken und immense Vorbereitung nur bedingt. Irgendein Haar lässt sich in jeder Suppe finden, oder hineinzaubern.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 12. März 2020
Überarbeitung: 31. Juli 2020
AN: #639
K: CNC
Ü:
Nutzen Sie Grounding (Erdung) für Präsenz und Sicherheit bei Reden und Präsentationen. Mehr als nur ein Mittel gegen Lampenfieber.
Als Grounding (Erdung) wird der sichere Stand von Rednern bezeichnet. In aufrechter Haltung, das Gewicht gleichmäßig verteilt, haben Redner und Rednerinnen den besten Stand. Der sorgt dann auch dafür sie sich sicherer fühlen, statt dadurch zusätzlich das Lampenfieber anzuheizen.
Stehen, ja und, kann doch jeder, oder? Tatsächlich klingt das leichter, als es für viele Menschen vor Publikum ist. Ein individuell optimaler Stand erfordert meist einige Korrekturen und Übung, um auch vor größeren Gruppen automatisch eingenommen zu werden. Es lohnt sich, dem Thema Aufmerksamkeit zu widmen. Auf einem sicheren Fundament lässt sich besser arbeiten.
Eine der wichtigsten Techniken, die Sie einsetzen können, um Ihr Selbstvertrauen beim öffentlichen Reden zu verbessern, ist das Grounding (Erdung). Sie kann dazu beitragen, Ihre Haltung zu verbessern. Darüber hinaus bewirkt Grounding noch etwas viel Wirkungsvolleres. Die innere und äußere Haltung steigert Ihre souveräne körperliche Präsenz.
Ein Teil ihrer Energie bei von der Erde kommt, oder im modernen Theater vom Bühnenboden. In den frühesten Formen des westlichen Theaters im antiken Griechenland traten die Schauspieler draußen auf dem Boden selbst auf. Stellen Sie sich den Sprung eines Balletttänzers nach oben vor, und Sie werden verstehen, woher die Kraft für alle Formen der persönlichen Darbietung kommt: von der Erde unter den Füßen.
Wenn Sie sich als Redner oder Rednerin erden, erlangen Sie die gleiche Kraft und Verbindung zur Erde wie die antiken Schauspieler. Die Standhaftigkeit und Zielstrebigkeit, die Sie dann an den Tag legen, ist für Ihr Publikum sofort spürbar. Mittels Mentaltraining wird die Wirkung deutlich gesteigert.
Hier sind die Schritte, um durch Grounding eine unerschütterliche körperliche Präsenz vor Publikum zu erlangen:
Stellen Sie Ihre Füße fest auf den Boden, etwas breiter als hüftbreit auseinander.
Stellen Sie sich vor, Sie wären eine 300 Jahre alte Eiche mit Wurzeln, die tief und weit in die Erde reichen. Wie dieser Baum sind Sie fest, sicher und unerschütterlich. V
Anmerkungen:
Vergleichen Sie diese starke Haltung mit der schwachen Haltung, die manche Redner einnehmen, indem sie die Beine überkreuzen, sich auf eine Hüfte stützen oder sogar mit den Füßen aneinander stoßen. Herausforderungen oder harsche Fragen aus dem Publikum könnten diese Redner einfach umhauen!
Probieren Sie die unterschiedlichen Haltungen aus. Vergleichen Sie Ihre stabile, geerdete Eichen-Stellung mit den verwurzelten Füßen auf Achselbreite und dann die Haltung mit dem Kreuzen der Beine an den Knöcheln. Welche Haltung gibt Ihnen mehr Gefühl von Stärke und Zielstrebigkeit? Stellen Sie Ihre Füße eng aneinander, als wären Sie ein Zinnsoldat. Sie können kaum so stehen, ohne das Gefühl zu haben, in einer schwachen Position zu sein, oder? Und doch tun Rednerinnen und Redner dies immer wieder aus Nervosität und Unsicherheit darüber, was sie mit ihrem eigenen Körper tun sollen.
In Trance lässt sich die Intensität deutlich erhöhen und ankern. So stehen intensive mentale Ressourcen dann zur Verfügung, wenn sie gebraucht werden. Mentaltraining hat sich hier sehr bewährt.
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Wie überzeugend bist du und deine Botschaften in Reden und Präsentationen?
Wie wendest du die 118+ wichtigsten Präsentationstechniken an?
Wie schaffst du es, dass du und deine Botschaften überzeugen?
Seit 1998 analysiere ich systematisch Reden. Nach Tausenden von ausgewerteten Reden und Präsentationen kann ich dir sehr genau sagen, was bei welchem Publikum wie wirkt. Lass mich deine Rede und deinen Auftritt analysieren. Anschließend gebe ich ein professionelles Feedback, das dich weiterbringt. Du bekommst aussagekräftige Rückmeldungen und konkrete Empfehlungen und für konkrete Reden die Impulse, die du brauchst, um zu überzeugen. Profitiere von meinen Erfahrungen aus Psychologie, Marketing und Kommunikationswissenschaften.
Interessiert? Dann findest du hier die Informationen zum Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen.
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Die Artikel sind meist kurze Auszüge der umfangreicheren Kursunterlagen, die Teilnehmende im entsprechenden Gruppen- oder Einzeltraining oder im Coaching erhalten.
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 27. Oktober 2012
Überarbeitung: 1. August 2019
Englische Version:
AN: #641
K: CNB
Ü:
Überzeugen Sie und Ihre Botschaften? Wie wirkst dutatsächlich auf die Menschen in Gesprächen, Reden und Präsentationen, in Interviews? Professionelles Feedback hilft. Welche Einblicke bietet Ihnen eine Wirkungsanalyse?
Wie wirkst duauf andere Menschen, wenn Sie mit ihnen zusammentreffen? Wie bewusst kommunizieren Sie beispielsweise in Besprechungen?
Gedenkminute für Paul Watzlawick: Wir kommunizieren ständig. Ja, auch Sie! Und das selbst dann, wenn Sie das gar nicht beabsichtigen. Ob wir es wollen oder nicht; vieles von dem, was wir tun oder nicht tun, wird von anderen wahrgenommen und interpretiert. Nicht immer werden Ihre Botschaften so verstanden, wie Sie es bezwecken.
Wenn Sie sich selbst während einer Besprechung beobachten, was ist da wahrzunehmen, weshalb tun Sie was Sie tun und was folgt daraus?
Bei der ersten Einschätzung können die folgenden Fragen helfen:
Mit etwas Übung ist es leichter, die eigene Wirkung und die Zusammenhänge zu erkennen. Doch selbst dann bleiben einige blinde Flecken. Eine zusätzliche Perspektive – beispielsweise das Feedback eines professionellen Coaches, mit Erfahrungen in diesem Bereich – ist da sehr erhellend.
Das Johari-Fenster ist ein sehr vereinfachtes Kommunikationsmodell, mit dem die Unterschiede von Selbst- und Fremdwahrnehmung grafisch verdeutlicht wird. 1955 wurde es von den US-amerikanischen Sozialpsychologen Joseph Luft und Harry Ingham entwickelt. Das Johari-Fenster wird vor allem dazu verwendet, um die Selbstwahrnehmung mit der Fremdwahrnehmung abzugleichen. Es hilft dabei unbewusste Verhaltensweisen in Bewusstsein zu holen, Potenziale zu aktivieren und das Verständnis zu erhöhen. In Gruppen wird das Verhalten transparenter und die Beziehungen verbessert.
Das Johari-Fenster wird in vier Felder unterteilt.
1. Der öffentliche Bereich
2. Der persönliche Geheimnisbereich
3. Der blinde Fleck
Der Teil des Selbst, der von der Person bei sich selbst nicht wahrgenommen wird, wird als blinder Fleck bezeichnet.
4. Der unbekannte Bereich
Die meisten Handys machen heutzutage hervorragende Videoaufnahmen. Drücken Sie es einer Person Ihres Vertrauens in die Hand und lassen Sie sich aufnehmen. Wenn Sie eine typische Situation aufzeichnen und zum Treffen mit mir mitbringen, können wir gemeinsam erkunden, was von dem, was Sie tun, Ihnen und der Botschaft hilft und was nicht. Anschließend verrate ich Ihnen, welche weiteren Möglichkeiten noch besser Ihren Zielen dienen.
Für Experten, viele professionelle Firmensprecher, Unternehmensrepräsentanten und Politiker gehört die Wirkungsanalyse zur Vorbereitung eines Auftritts, wie bei Reden, Präsentationen, Statements, Interviews, Gesprächen. So lässt sich schon vor dem Auftritt die Wirkung erkunden. Wie wirkst duund Ihr Beitrag?
Je einflussreicher die Position, die Sie einnehmen, desto mehr stehen Sie unter Beobachtung. Dann wird jeder Moment zu einem Auftritt, dem Bedeutung zugemessen wird.
Ob in den Medien, auf Veranstaltungen und selbst in vermeintlich kleiner Runde; jedes geäußerte und unterbliebene Wort kann auf die Goldwaage gelegt werden. Jedes Detail prägt das Image, jenes Bild, das sich die Öffentlichkeit von Ihnen macht.
Mit dem Image-Check erhalten Sie ein objektiveres Bild davon, wie Sie in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Besonders interessant ist das für Führungskräfte und Repräsentanten von Unternehmen, Verbänden und Parteien.
Schon wenige unbedachte Worte vor Publikum, Mikrofon und Kamera können Konsequenzen haben. Aus diesem Grund lohnt es sich bei wichtigen Auftritten sorgfältig ans Werk zu gehen. Für viele professionelle Firmensprecher, Unternehmensrepräsentanten und Politiker gehört die Wirkungsanalyse dazu.
Selbst viele erfahrene Redner sind nicht so routiniert, wenn es um Medienauftritte geht. Der sichere Umgang vor der Kamera und in Studiosituationen, provozierende Journalistenfragen und vehemente Angriffe eines Gegenspielers in einer Debatte oder Podiumsdiskussion gehören nicht für jeden zum Alltag.
Vorsicht ist besser als Nachsicht. Nachher sind wir oft klüger, doch dann ist es etwas zu spät. Besser: Bei einer Wirkungsanalyse erhält ein Redner professionelles Feedback vor dem Auftritt. Holen Sie sich Feedback, bevor die Kritiker zuschlagen. Wieso solltest du ein unnötiges Risiko eingehen und Chancen für einen erfolgreichen Auftritt ungenutzt lassen? Lassen Sie sich für entscheidende Auftritte durch die Wirkungsanalyse eines Probelaufs Feedback geben. Das ermöglicht Ihnen, die Wirkung schon vorher zu erfahren und gegebenenfalls Korrekturen vorzunehmen.
Wie wirkst duund was können Sie verbessern, um sich und Ihre Botschaft überzeugend zu präsentieren? Auf der Basis Ihrer Wirkungsanalyse bekommen Sie Empfehlungen, mit denen Sie Ihren Auftritt optimieren können. Wenn Sie es wünschen, erhalten Sie gezielte Unterstützung für Ihre Sicherheit, Ausstrahlung und Ihr Selbstmarketing für Reden und Medienauftritte. Von der Wirkungsanalyse, Optimierung bis hin zur Generalprobe oder sogar der Begleitung zum Auftritt. Sie entscheiden!
Die Wirkungsanalyse kann einzeln ab einer Dauer von 60 Minuten gebucht werden oder steht zu Beginn einer umfangreicheren Unterstützung bei der Vorbereitung Ihres Auftritts. Das geht übrigens auch mit Sitzungen via Telefon oder mit Videounterstützung.
Wie weit die Analyse geht, entscheiden Sie. Viele Faktoren haben Einfluss darauf, wie Sie wirken.
Für ein erstes intensives Feedback zu Ihrer Wirkung genügt schon ein kurzes Treffen. Dabei erfahren Sie von mir sofort einiges über Ihre verbale und körpersprachliche Wirkung, sowie Potenziale.
Darüber hinaus können diverse Quellen hinzugezogen werden; Aufzeichnungen von Interviews, TV-Auftritten, Reden, Soziale Medien etc.
In qualitativen Interviews mit relevanten Zielgruppen werden interessante Aspekte analysiert.
Anschließend erhalten Sie Ihre persönliche und ehrliche Wirkungsanalyse. Also: Die ganze Wahrheit beziehungsweise Wahrnehmung Ihrer Person!
Mit diesem Feedback und entsprechenden Empfehlungen haben Sie, was Sie dafür benötigen, wenn Sie sich entscheiden, Rollenerwartungen an Sie und Ihr Auftreten so aufeinander abzustimmen, dass Sie Ihre Zielgruppe erreichen und überzeugen.
Für eine erste lohnenswerte grundlegende Wirkungsanalyse ist schon eine Einheit von 60 Minuten sehr erhellend. Die Honorare finden Sie hier. Hinweise zum professionellem Feedback mit Optimierungsempfehlungen für Reden und Präsentationen finden Sie hier.
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Hilfreich ist, wenn du kurz beschreibst:
Je genauer ich deinen Kontext kenne, desto gezielter kann ich auf deine Anfrage eingehen.
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Wenn der Rahmen für dich passt, freue ich mich auf deine Anfrage.
Rücksichtnahme klingt gut, oder? Nur was genau bedeutet Rücksichtnahme?
Recht haben und trotzdem verlieren? Wie du Argumentation, Beziehung und Ziel eines Gesprächs abwägst und klar sowie respektvoll kommunizierst.
Jähzorn ist die Tendenz, dass jemand leicht und ohne großen Anlass sehr wütend werden kann. Das kann sehr unangenehm werden, für alle Beteiligten.
Das Publikum hält Redner, die sie als arrogant empfinden, für unglaubwürdig. Auch sonst richtet Hochmut einigen Schaden an. Es hat schon viele Unternehmen vom Markt verschwinden lassen.
Nevengift und Messer für ein jüngeres Gesicht? Das Leben hinterlässt Spuren im Gesicht. Etwas Einfluss darauf haben wir Menschen. Was sagt Ihr Gesicht?
Wer tatsächlich von sich überzeugt ist, braucht sich weder überheblich zu verhalten, noch die Abwertung anderer Menschen, um selbst besser dazustehen.
Wer und was genau ist denn nun ein Spießer? Und sollten wir vor dem Spießertum Angst haben oder es als gepflegtes Uncoolsein wertschätzen?
Gesunde Gelassenheit und Mut authentisch für Überzeugungen einzustehen. Bekommen Sie Respekt und die Anerkennung von relevanten Menschen. Weshalb sollten wir auch um jeden Preis jenen Menschen gefallen, deren Ansichten wir nicht teilen?
Welche Motive beeinflussen Entscheidungen? Erfahre, wie Werte, Bedürfnisse, Ängste, Erwartungen und Selbstbild wirken – mit einem praktischen Entscheidungsmotiv-Kompass.
Ein Zyniker ist eine Person, die mit der Absicht zu verletzen andere Haltungen und deren Vertreter durch Zynismus bloßstellt.
Ehrlichkeit ist wichtig. Doch wie einfach ist es tatsächlich ehrlich zu bleiben, wenn es für einen selbst kein oder nur ein geringes Risiko hat?
Autor: Karsten Noack
Erstveröffentlichung: 3. August 2006
Überarbeitung: 21. Juli 2019
AN: #454160
K: CNA
Ü:
Englische Version: https://www.karstennoack.com/effect-analysis-speech-body-language/